„Echte Stalinisten“

Der Aufstand des niederen Hobby-Blogkommentarspaltenposter-Abschaums gegen die Sittlichkeit und Vernunft des real existierenden Stalinismus zeitigt einmal mehr eine Explosion von Stumpfsinn und Ignoranz innerhalb der Blogosphäre und der ihr angeschlossenen geschlossenen Politik- und Wertkritik-Psychose-Heilanstalten: Inzwischen ist diese beliebte postmoderne Funsportart auch bei den Hackerhippies mit html-Diplom angekommen, wie man zur Belustigung des Zentralkomitees zur Vernichtung der zirkulierenden Vollverblödung z.B. bei den Kretins von zwischendrin.net mitbekommen kann.

Dort beglückt einen Blogger „Blumenkinder“ mit folgender, sowohl in Form als auch Inhalt an nationalsozialistische Rhetorik angelehnte Sülze über meine Kommentare bei „classless Kulla“:

„aber da treibt sich eh auch alles an schmutz im kommentarbereich herum… echte stalinisten und – jetzt wohl auch – identitaere hacker.“

Falls sich nun jemand fragt, was eigentlich „echte Stalinisten“ sind (gibts auch unechte, also quasi Stalinistenbots, die erst gehackt werden müssen, um ihre Unechtheit zu entlarven?), könnte man antworten, dass „echte“ Stalinisten – also: Kommunisten – es im Gegensatz zu den unechten (ich möchte keine Namen nennen *mit den Augen kulla*) ernst mit dem Kommunismus meinen, weswegen friedensbegeisterte Hackerbloggerspacken und ihr heuchelnder Kommentatoren-Anhang trübsinniger Trallafittitrottel halt ein wenig verstimmt sind, schließlich haben sie außer Analphabetismus, Geistlosigkeit und universeller Unfähigkeit (oft auch „Kritik“ genannt) nunmal nichts aufm Kasten.
Vielleicht sind sie auch einfach nur ANGEKOTZT von meiner – also ihrer auf mich projizierten – Blödheit oder EMPÖRT von den „Leichenbergen Lenins“ (Adolf H., österreichischer FÜHRERscheinbesitzer), ich weiss es nicht, denn Urteile, die über solche semi-somatischen Gefühlsbekundungen hinausgehen würden, sind von ihnen in der Regel nicht zu vernehmen.

Was ich dazu so denke?
Nun, ich denke, wie so oft, das hier:


Ihr könnt rennen aber …… – MyVideo

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10 Antworten auf “„Echte Stalinisten“”


  1. 1 ottilie.entefant 19. Oktober 2008 um 0:11 Uhr

    Was willst du hier eigentlich sagen? Ich habe das Gefühl, dass du das selbst nicht genau weißt kann das sein?

    *plonk*

  2. 2 Väterchen Administrator 19. Oktober 2008 um 0:28 Uhr

    Wenn Du nicht lesen kannst, ist das nicht mein Problem.
    Geh sterben.

    *peng*

  3. 3 Kapitalfeind 23. September 2010 um 14:28 Uhr

    Er macht schon sehr viel Wind, unser Herr intellektueller „Stalinist“. Leider ist er aber nur ein kleiner Narzisst, der Spaß daran hat anderen Dummheit vorzuwerfen. Aber wie sagte schon Forrest Gump: „Dumm ist nur, wer dummes tut.“ Ich denke, es ist sehr dumm, wenn jemand, der gerne Schachtelsätze baut, glaubt, dass das ein Zeichen von Intelligenz wäre. Intelligent ist es, einen Text so zu gestalten, dass er sich flüssig ließt. Daran ist ein schreibender Narzisst natürlich nicht interessiert, ihm geht es nur darum, seine Leser (zur Befriedigung seines Egos) bloßzustellen. Viel Spaß weiterhin, bei deiner öffentlichen Selbstbefriedigung.

  4. 4 Stanislaw Hirschfeld 23. September 2010 um 18:09 Uhr

    Oh, ein Katholik, der in seiner verallgemeinerten Blödheit Durchfall für gute Texte hält, der ist nämlich flüssig.

  5. 5 Väterchen Administrator 23. September 2010 um 20:04 Uhr

    Der diarrhöephile „Kapitalfeind“ ist wahrscheinlich auch über so beliebte Google-Suchanfragen wie „Test bin ich ein richtiger Antideutscher“ oder „verwandlung zur gummipuppe“ hier gelandet. Da ist man natürlich sauer, wenn man dann nur angeblich zu lange unflüssige sogenannte Schachtelsätze findet.

    (Das entsprechende Karl-Kraus-, Adorno- oder Dietmar-Dath-Zitat zur Notwendigkeit von langen, unverständlichen Sätzen darf sich dann jetzt jeder selber raussuchen.)

  6. 6 Väterchen Administrator 23. September 2010 um 20:48 Uhr

    PS:

    „Intelligent ist es, einen Text so zu gestalten, dass er sich flüssig ließt.“

    Hegel war also ein Idiot. Die Menschheit brauchte 200 lange Jahre, um einen „Kapitalfeind“ hervorzubringen, der das endlich gültig herausfand.

    Und was die – nicht, dass ich dich ernst nähme, Kapitaldepp, ich schreibe das eh nur fürs Weltgeistprotokoll – sogenannte „Ego-Befriedigung“ anbetrifft, so kann ich nur entgegnen: Na und? Warum sollte man sein Ich denn nicht ausleben, es zufriedenstellen? Spricht da irgendwas dagegen? Nein, natürlich nicht. Ausser dem Schwachsinn der Argumente-, Begründungs- und „Wahrheitskrämer“ (Sir Alfred Hichcock), die, wenn sie Gründe für irgendwas sehen, sofort auch den Zweck einer Sache, in diesem Falle eines Textes, aus dem Blick verlieren, weil sie in ihrer grenzenlosen Stupidität ernsthaft annehmen, ein ihres Erachtens „unedler Grund“ spräche gegen die Sache an sich. Die Sache an sich ist aber das Wesentliche; der Grund, weswegen irgendwer irgend etwas macht, ist vollkommen scheissegal, solange die Sache stimmt. Der sülzende „Kapitalfeind“ oben bringt gar nichts gegen meine Texte an, sondern geheimniskrämert irgendwie in meinen angeblichen Motiven herum, die er doch beim besten Willen nicht wissen kann.

    Ums kurz für Herrn Feind zu übersetzen:
    Halt. Die. Fresse.
    Das dürfte kurz und flüssig genug sein.

  7. 7 Voll verspätet... 23. Juli 2013 um 11:29 Uhr

    …aber immer noch richtig, und dem Rat des Väterchen Administrator folgend, nur fürs Protokoll:

    „Da ist man natürlich sauer, wenn man dann nur angeblich zu lange unflüssige sogenannte Schachtelsätze findet.“

    Das ist ja nur die halbe Wahrheit. Dass Deine Texte unflüssig sind, stimmt nämlich nicht, was jeder bestätigen kann, der Sie ohne Probleme begreift. Vielmehr dämmert dem Herrn Kapitalfeind, dass Deine Texte – im Gegensatz zu den von ihm „gelesenen“ überflüssigen – sozusagen unterflüssig (für die Deppen übersetze ich das mal mit einer Deppenvokabel: subversiv) sind. Der Feind der Vernunft gibt sich mit solchen Landschaftsmetaphern als Romantiker zu erkennen, den die Sehnsucht nach Idyll und Harmonie umtreibt; dass die Welt so verschachtelt sein könnte, wie hier dargestellt oder besser noch: widergespiegelt wird, kommt ihm natürlich nicht in den Sinn. Obwohl eigentlich alles klar ist (wie ein Gebirgsbach) frage ich mich immernoch, wie der Dünnpfiff in die Köpfe kommt. Fließend, nehme ich an.

  8. 8 RedStarRising 11. August 2013 um 1:42 Uhr

    „Der Feind der Vernunft gibt sich mit solchen Landschaftsmetaphern als Romantiker zu erkennen, den die Sehnsucht nach Idyll und Harmonie umtreibt; dass die Welt so verschachtelt sein könnte, wie hier dargestellt oder besser noch: widergespiegelt wird, kommt ihm natürlich nicht in den Sinn.“

    Falsch. Motiv der Romantik ist die Unordnung der Welt zu mythifizieren, quasi die Vernunft unter dem Unbekannten zu begraben anstatt dieses mithilfe jener zu begreifen, um damit das Dunkle zu mythifizieren. Es ist bloß ein Mittel der Notwendigkeit, komplexe Zusammenhänge oder Gedanken in „Schachtelsätzen“ zu schreiben, sodass selbst der an deutschen Philosophiefakulitäten zu wenig gelesen Vorhegelianer Kant zugab, er hätte lieber einfach geschrieben, könne dies aber nicht und täte es daher auch nicht. Einfacher Gedanke, richtige Tat.

  9. 9 Väterchen Administrator 15. August 2013 um 14:56 Uhr

    Die Forderung nach einfachen, unkomplexen Sätzen, also nach Vereinfachung von Realität und Popularisierung von harter Wissenschaft ist natürlich die Insrechtsetzung des Boulevards, womit die „emanzipatorische“, also: antikommunistische Linke ihr (gar nicht mal so) heimliches Ideal kundgegeben hat: Die Bildzeitung.

  10. 10 Seeliger 17. Januar 2014 um 19:16 Uhr

    Sag dem doch einfach, dass es nicht „ließt“ heißt.

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