Archiv für November 2008

Geprüfter Alkoholgehalt

Goethe soff Wein, Hegel soff Bier. Das ist der Unterschied.

Einig war man sich unterdessen bei den Genies schon immer: Ohne Saufen kein Werk.

Der reaktionäre Säufernasen-Sozialdemokratismus hingegen, wie er von Knalltüten wie Wiglaf Droste oder Klaus Theweleit verkörpert wird, zeigt wieder mal nur, dass bei nicht existenter Hirnsubstanz auch keine weitere hinzu gesoffen werden kann. Saufen, aber trotzdem Scheisse bleiben, das prangere ich an, denn:

NEIN, NEIN, DAS IST NICHT DER ALKOHOLISMUS!

G.W. gewidmet.

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Postskriptum zum Kulla-Elend

Die Hirntoten zucken noch: Dem Kulla wars mal wieder herbstlich und trübe in seinem geschundenen Anarcho-Seelchen, da meinte er, man müsse da mal wieder ein wenig in die Blogosphäre quengeln; prompt fand sich daraufhin der hauptberufliche Jammerlappen und bloggende GSP-Nachwuchs-Roboter MPunkt zum gemeinsamen betreuten Plauderstündchen ein und postete meterweise linke Irrtümer der letztem 150 Jahre; man gönnt sich ja sonst nichts. Das Thema, von dem beide keinen Hauch einer Ahnung haben, ist mal wieder der Realsozialismus – des deutschen Commünisten liebstes Hassobjekt.

Kullas Propagandaslogan zur besseren Absetzung seines subkulturindustriellen Schunds:

Nein, nein, das ist nicht der Kommunismus!

MPunkts bestechende Entgegnung:

„BRING DOCH MAL ARGUMENTE! PRÜF DOCH MAL DEN WAHRHEITSGEHALT!“

Dabei ist der Irrsinn bei Kulla und den anderen anarchistischen Antikommunisten doch schlicht, wie an anderer Stelle schon erwähnt, dass sie eine Antithese aufstellen zu einer These, die es nie gegeben hat: Niemand würde der FDP vorwerfen „Ihr seid gar keine Sozialdemokraten“, aber bei den Realsozialisten, beim verwirklichten, BEGINNENDEN, FRÜHEN Sozialismus der DDR und der UdSSR, da wird – aus objektiv antikommunistischer Motivation heraus (subjektiv meinen Kulla & Kumpels wahrscheinlich, sie seien weiss Gott wie „kritisch“ (auch so ein Ladenhüter aus Stumpfsinnszeiten, der nur Verblödung über die Menschheit gebracht hat: „Kritik“, du meine Güte!), wenn sie mit ihrer schlechten Pop-Musik auf die Leiche des Sozialismus pissen, aber das interessiert eben auch nur unmarxistische Anarcho- und Staatskritikerdeppen, was so subjektive Motivation ist) – gesagt: „Das war gar kein Sozialismus, SKANDAL, Kopf ab!!“

Nur haben halt weder Stalin, noch Mao, noch Ulbricht oder Lenin jemals die realsozialistische Gesellschaftsform als eine „kommunistische“ bezeichnet*, allein schon deshalb nicht, weil jeder gesehen hat, dass das (noch) kein Kommunismus ist, dass sowas nicht so schnell gehen kann; das merkte man ja schon daran, dass es eben noch STAATEN waren. Diese als kommunistisch zu deklarieren wäre ein Widerspruch in sich gewesen, und als kluge Marxisten wussten Stalin und Ulbricht sehr wohl, dass es bis zum Kommunismus noch einige Zeit dauern werde und betonten dies auch öffentlich immer wieder nachdrücklich (was dann wiederum von den Idealisten, Anarchisten und anderen hirnlosen Arschlöchern, in deren Tradition ein Kulla wie auch ein MPunkt stehen, wiederum als „Volksverarsche“, „Dreistigkeit“, „Herrschaft“ o.ä. verunglimpft wurde; man konnte es Leuten, die ihre eigene persönliche Unfertigkeit, ihr geistiges Barackentum (meist beschönigt als „Diskordismus“, „Subversion“, „Dissidenz“ und ähnliche Scherze) immer bloß auf die Wirklichkeit projizierten und in dieser dann Notwendigkeiten und Missstände einfach nicht wahrhaben wollten, eben noch nie Recht machen: Sagt man ihnen „Wir sind schon sehr weit“, skandieren sie: „Gar nicht wahr, Verarsche, das ist ja gar nicht das Paradies, Feurio!“, redet man schlicht die Wahrheit und verkündet „Wir sind leider noch nicht so weit, sorry, Leute“, gröhlen sie: „Verräter, Schweine, Revisionisten!“ (Jemand wie Stalin wusste einer solchen Barbarei noch wirkungsvolle Repressionsmittel entgegenzusetzen und man kann hoffen, dass seine Nachfolger dies ebenso zu tun pflegen, wenn sie die Mittel dazu in den Händen halten.)

„Staat ungleich Kommunismus“ also, das weiss selbst die Ausgeburt deutsch-ideologischer Unbildung, Daniel Kulla-Bendit, weshalb er dem zwei Monate alten Fötus vorwirft, dass dieser kein 40 jähriger erwachsener Mensch ist. So weit, so hirnlos. Das ist schlicht das Elend der idealistischen Kritik, der Stumpfsinn der Unbildung, die deutsche Ideologie in Aktion, sowas verabscheut man, sowas denunziert man, sowas zerstört man, wo es nur geht. Kulla, der ja auch ansonsten mit seinem negativen Stolz auf sein Scheissleben in seinem Blog nicht gerade zurückhaltend ist, ist nunmal: Arbeiter, Volksmitglied, jemand, der eben freiwillig die Tätigkeit der Unmündigen, also: Lohnarbeit praktiziert, den Rest seiner spärlichen Freizeit dummes Zeug schreibt und ansonsten schlechte Bücher liest (Dummheit verpflichtet halt). Von so jemandem kann man genau so wenig sinnvolles erwarten wie von einem Vollidioten namens MPunkt, der noch ernsthaft in seiner revisionistischen Argument- und Agitations-Soße mit so einem dahergelaufenen Komplettdeppen und Demokraten wie Kulla diskutieren will, anstatt ihn, wie sich das für Kommunisten gehört, auf saubere stalinistische Weise publizistisch zu liquidieren.

*Dies werde aber, so einer von Kullas Sekundanten, doch vom deutschen Mob, vom antikommunistischen Pöbel, von den Befürwortern der bürgerlichen Gesellschaft getan. Dieser identifiziere die DDR sehr wohl mit Kommunismus, und demgegenüber verkünde man die Parole. Man will also endlich den reinen, den wahren, den demokratischen, den von Stalins Untaten gesäuberten, also: den nicht verwirklichungsfähigen Sozialismus und rekrutiert sich dabei sein Publikum ausgerechnet aus jenen Kreisen, die den Kommunismus ohnehin unter keinen Umständen haben möchten.
Das ist diskordianische Logik, das ist anarchistisches Wirken: Die Begriffslosen mittels begriffsfreien Parolen gegens Richtige aufzuwiegeln.

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Obama an der Macht – Israel kaputt

Nachdem sich nun von der deutsch-veganen Wagenplatzlinken über die bürgerlichen Parteien bis hin zur „Jungen Freiheit“ (selbst „Welt“, „Bild“ und „FAZ“ wurden schon zu Beginn des Jahres plötzlich zu linken Idealisten, die den allen alles versprechenden Oberpopulisten Obama gar nicht hoch genug preisen konnten, als es im Namen der herrschenden Klasse der BRD galt, Obamas weitaus weniger verblödete Gegenkandidatin Hillary Clinton medial auszubooten, aber zwei Seiten weiter den drögen Lahmärschen der Linkspartei unverfroren eben solchen Populismus stark ankreideten und als Gefahr für Wohlstand, Wirtschaft und Weltfrieden zurecht logen) alle Hornochsen einig darüber sind, dass Obama ein „toller Präsident“ (irgendeine Flitzpiepe im TV) werden wird, weil er schließlich Amerikas Position im Weltgefüge imperialistischer Interessen derart schwächen wird, dass Deutschland wieder beruhigt und unangetastet in Länder einmarschieren darf, in denen es „Friedensmissionen zu bewältigen“, also: qua Angriffskrieg Märkte zu erschliessen gilt und – man ist ja liberal – der Iran endlich Atombomben bauen und Israel auslöschen darf, was ja so prima Neuigkeiten für Amerikas europäische Konkurrenten und ihre jeweiligen untertänigen Bevölkerungen sind, dass dieser Pöbel sogar mal kurz gewillt ist, seinen ansonsten kategorisch und vehement dargebotenen, ja emphatischst ausgelebten Antiamerikanismus (der hier nochmals kurz und richtig zusammengefasst ist) für kurze Zeit hinten anzustellen, ist noch, ausser dieser inzwischen üblichen freiwilligen Totalgleichschaltung von Volk, Regierung und Medien, ein anderer Aspekt dieser regelmäßig wiederkehrenden US-Wahlberichterstattungsidiotie sehr bemerkenswert, welcher sich nach und nach zu einem fest etablierten Spektakelbestandteil gemausert hat, nämlich: Das von brachialster Sachunkundigkeit, Inkompetenz und verlogenstem Schleimertum geprägte mediale Schauspiel namens „Expertengesprächsrunde“, welches sich in der Nacht der Wahlsondersendungsvolksverblödungsmaschinerie zu einer derartigen Ekelhaftigkeit emporgeschaukelt hatte, an die sonst nur Gottschalk-Moderationen, Oliver Geissen, 3Sat-“Kulturzeit“ und die N24-Nachrichten heranreichen:

In der ARD beispielsweise saß die hobbykritische Diskussionscanaille Sandra Maischberger mit dem senilen, sabbernden, nuschelnden Hasenschartenjournalisten Gerd Ruge, dem SPD-Nazi Otto Schily, dem schauspielenden Adelsdeppen Florian Graf Henckel von Donnersmarck und einer quotenschwarzen amerikanischen Professorin in gewohnt abgeschlappt pseudo-gemütlicher, aber in Wahrheit doch stark angespannter Laberatmosphäre und lud zum ganzabendlichen Rassistenplausch, zwischendurch hitlerte immer wieder, als sei die gesamte Berichterstattungsfarce nicht eh schon ein zu schlechter Witz, komplett überflüssigerweise der von der FDP ferngesteuerte Volksumfragenauswertungs-Roboter Jörg Schönenborn seinen Statistik-Sermon über den Schirm und alle drei Minuten wurde irgendeine neue Reportersau in irgendeinem anderen US-Bundesstaat durchs TV-Dorf getrieben, um achso waghalsige Prognosen darüber anzustellen, was eh schon zu 99% sicher ist.

Als dann zum geschätzten 666. Mal erwähnt wurde, dass McCain ein stolzer Vietnamveteran, Obama hingegen jung, frisch und schwarz sei, und aber natürlich sowieso alle der anwesenden Hirnkomapatienten – wie übrigens laut Umfragen 80% der deutschen Bevölkerung – Obama wählen würden, wenn sie denn dürften (aber es sich wiederum in der BRD, wo sie wahlberechtigt wären, nicht einmal trauen, einen weissen Billig-Obama wie Lafontaine mit mehr als 10% zu wählen), war spätestens klar, dass die Deutschen abstrakt-allgemeine Empfindsamkeits-Gerechtigkeit, starke Gewerkschaften, staatlich verordneten Antirassismus, linksliberale Volksfreundschaftsgrütze und Antikriegspropaganda ganz knorke finden, solange sie nicht im eigenen Land umgesetzt werden müssen, erst recht wenn es als Bonus auch noch die zu erwartende Judenauslöschung in Nahost gratis dazu gibt.

Kein Wunder also auch, dass das urelende bauchlinke Subkulturbloggertum Deutschlands da nicht ausserhalb stehen darf und sich mit dem üblichen mehrzeiligen Vorschul-Textgematsche im virtuellen Sandkasten dem zuständigen Bloglesermob in all seiner Erbärmlichkeit feilbietet, indem es sich in seinem braven Diskussionsgeschleime wieder mal so toll gefällt, dass es für jeden noch behirnten Menschen ein einziges Grauen darstellt.

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Zur Relevanz von Blogs

„-Ich habe jetzt ein Blog.
-Was ist das?“

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„Vielfalt als Chance“: Mit Hurensöhnen heim ins Reich

„Vielfalt als Chance“: der neue unerbetene, für die unter rechtsgermanischer Hegemonie stehende Multikulti-Volksgemeinschaft (denn, so suggeriert dieser Clip, solange es gegen Arbeitslose, Juden, Kommunisten und sonstige Volksschädlinge geht, darf auch die Türkin gerne qua Polizeibeamtentum scharf bewaffnet das herrschende Unrecht schützen, zumindest, solange sie dem Spießbürger-Ressentiment vom autoritär-schnoddrigen Attackanacken entspricht und bei den anderen Migranten auf der Hauptschule Arbeit leistet, für die der übliche deutsch sprechende Polizist in der Regel zu doof ist) Reklame machende Werbesloganknüller aus der leider wohl bis zum Tage des endgültigen stalinistischen Garausmachens des bundesrepublikanisch-deutschen Elendsgesindels fortbestehenden Volkserweckungs-Reihe, die u.a. in den letzten Jahrzehnten so traditionsbewusste braune Enthirnungs-Schoten wie „Arbeit macht frei“, „Jedem das seine“, „Sieg Heil“ und „Du bist Deutschland“ hervorgebracht hat, ist ja letztlich, aller anders lautenden Propaganda zum Trotz, eh mal wieder nur „Einfalt als Ergebnis“ produzierender Werbespotsondermüll.

Man kann gegen den Monopolkapitalismus einiges sagen, aber bitte nicht, er vermöge es nicht, seine Ideologie wirkungsvoll und vor allem: total zu reproduzieren. Dagegen waren das MfS, die SED und das DDR-Fernsehen wirklich ganz schrecklich stümperhafter Teenager-Agit-Prop-CB-Amateurfunker-Quatsch. Was man vom heutigen Imperialismus alles lernen kann, das können all die Poststrukturalismus-Seminardeppen und ihre Dozenten mit ihrer bewusstlosen Sprachgrütze, die ihnen aus den Mündern fällt, wie Bäumen im Herbst ihr Laub zu Boden, wohl auch in 100 Jahren noch nicht mal erahnen.

Natürlich findet sich dieser Spot, den ich heute in der Werbepause während der Simpsons auf Pro 7 zum ersten Mal sah, schon seit über einem Monat in der internationalen ideologischen Jauchegrube für nationalsozialistische Willensbildung, genannt „YouTube“, und auch der Rest der zuständigen Propagandastellen im Internet ist mit BRD-Flaggendreck wie diesem hier zugemüllt:

Auch der schwarze Bäcker darf also, wenn es nach dem „Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration“ (sowas gibts sonst nur bei Blogsport und idealistischen Foucaultianern) geht, beim nächsten Faschismus gerne KZ-Aufseher werden, denn der staatlich institutionalisierte Neofaschismus ist halt flexibel. Der Mann wollte vielleicht eigentlich nur Brötchen backen, schwupps, da „ARBEITET“ er plötzlich „FÜR DEUTSCHLAND“.

Was die universelle Ekelhaftigkeit dieser Kampagne anbelangt, kann da nur noch diese Diskussion hier mithalten.*
So haben halt alle massenpsychotischen Parallelgesellschaften in der Demokratie ihre zuständigen Abstumpfungsinstanzen: Was dem Mainstream das Werbefernsehen, ist dem politisch interessierten Underground die Blogdiskussion.

Vielfalt als Chance halt.

*Die deutsche Linke war auch mal harmloser und friedfertiger: In den 60ern und 70ern des letzten Jahrhunderts begnügte sie sich damit, in kollektiv zugeschissenen Kinderläden zu kiffen, gegen Atomkraft zu demonstrieren oder ein paar Kaufhäuser in Brand zu setzen; heute wünschte man sich, sie legten lediglich Bomben, aber nein: sie meinen nun, der Teufel weiss warum, dreist wie sie in all ihrer Ahnungslosigkeit und Unbildung sind, „Texte“ „schreiben“ zu müssen, was nun wirklich nicht hätte sein müssen, denn Blog-Ergüsse von studentischen Journalismus-Aushilfskräften und Freizeit-Jungleworld-Disko-Teilnehmern ziehen den Zeitraum bis zur kommunistischen Revolution üblicherweise nur unnötig in die Länge. Was wäre ein guter alter ehrlicher kleinbürgerlicher Amoklauf mit Papas Schrotgewehr für eine revolutionäre Tat gegenüber diesem präsenilen fiessprachigen Beklopptengeschwätz, welches das Netz von Jahr zu Jahr weiter zublödet…

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