Richtiges im Falschen

Jemanden zu kritisieren, heißt, ihn für zurechnungsfähig zu halten. Es gibt keine Kommunikation mit Unansprechbaren. Stellen diese sich gegen die objektive Vernunft, werden sie vernichtet.

Kritik ist die fetischisierte Angst vor der richtigen Tat.
Die richtige Tat ist möglich, auch in nicht-revolutionären Zeiten, denn das Richtige ist keine feststehende Größe, kein bloßes Ideal, sondern ergibt sich aus der dialektischen Reflexion und Bestimmung der jeweiligen historischen Situation.

Es gibt ein richtiges Handeln im Falschen.
Kritik gehört nicht dazu; sie ist Ausdruck von Unfähigkeit.

Ludwig Ypsilantis Zachariae Iossif Shdanow, Gesammelte stalinistische Weisheiten, S. 666.

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26 Antworten auf “Richtiges im Falschen”


  1. 1 Earendil 30. März 2009 um 15:17 Uhr

    „Jemanden zu kritisieren, heißt, ihn für zurechnungsfähig zu halten.“
    So isses. Darum macht sich auch kaum jemand die Mühe, dich zu kritisieren.

    „Die richtige Tat … ergibt sich aus der dialektischen Reflexion und Bestimmung der jeweiligen historischen Situation.“
    Weniger verquast gesagt: Aus der korrekten Kritik am Falschen.

    Deine gelegentliche Zensur ist übrigens lächerlich, da sie aus einer extrem marginalen Position kommt, obwohl sie nur als Machtmittel funktioniert. Aber mach halt, der Blog ist ja dein Privateigentum, und es gibt kein richtiges Bloggen im Falschen.

  2. 2 knurrzz 31. März 2009 um 10:56 Uhr

    Das ist natürlich objektiver Unfug. Wer Kritik als die marxsche begreift, der kritisiert, obgleich auch eine Person denn als Ausdruck der geistigen Deformation verkehrten Denkformen, zu erst ein Mal einen Gegenstand und zwar nicht in der Art der Widerlegung eines akademischen Symposiums, sonder eben genau in der Form der Vernichtung durch Denunziation und Diffamierung.
    Nicht zu kritisieren meint: sich dem Gegenstand, welcher notwendig vernichtet gehört, zu entziehen.
    Soll man den Antisemitismus nicht kritisieren, weil die wahnhaften Antisemiten per se gegen die objektive Vernunft sich eingerichtet haben?

  3. 3 show 01. April 2009 um 0:08 Uhr

    Unsinn. Damit rationalisierst du nur wieder deine Ohnmacht weg und machst noch gleich den gesellschaftlichen Selbstwiderspruch mit („richtiges Handeln im Falschen“). Richtig wäre es erst wenn sich die Wahrheit der Gesellschaft (ihre Negation) tatsächlich praktisch realisieren würde. Wer das nicht aushält soll halt Akademiker werden.

  4. 4 Väterchen Administrator 01. April 2009 um 9:14 Uhr

    Vielen Dank.
    Ihre irrelevanten, ewig gleichförmig daher raunenden Stimmen zur Ehrenrettung der Kritik wurden gezählt.

  5. 5 knurrzz 01. April 2009 um 15:04 Uhr

    Könntest du die Frage noch beantworten?

  6. 6 knurrz 01. April 2009 um 19:24 Uhr

    Und wie verhält es sich den mit dem Begriff der Kritik, welcher sich im Kapital durchweg als fundamental, gar eines streng dogmatisches Hegelianismus Marxens, beweist?

  7. 7 Väterchen Administrator 02. April 2009 um 9:54 Uhr

    Antworten folgen noch, eventuell sogar ausführlich.
    Ich habe aber bisweilen auch noch anderes, und vor allem: wichtigeres zu tun, als mit aufständischen Kritikbefürwortern im Blogcommentbereich Pillepalle zu machen, sorry.

    Das ist hier in erster Linie Stalinismus und kein Diskussionsdemokratenzirkuszelt, wobei Kommentare natürlich zur Belustigung des Weltgeistes immer freigeschaltet werden, solange sie zivilisatorischen Mindeststandards genügen und sich nicht zu sehr in ihrer antikommunistischen Verleumderei suhlen.

    (Daher ist es übrigens auch, lieber Earendil, noch längst keine „Zensur“, wenn ich ein paar Tage warte, bis ich deinen Blödsinn zum anderen Eintrag freischalte. Ich weiss, die Hetze will immer zügig und frisch an den Mann gebracht werden, aber die Hegelzitate-Heraussucherei etc. brauchen ihre Zeit und ich bin auch nicht Jesus oder Ned Flanders.)

  8. 8 Väterchen Administrator 02. April 2009 um 10:45 Uhr

    @knurrz:

    „Und wie verhält es sich den mit dem Begriff der Kritik, welcher sich im Kapital durchweg als fundamental, gar eines streng dogmatisches Hegelianismus Marxens, beweist?“

    1.) Ist der ewige Verweis auf angeblich fundamentale Kategorien bei Marx noch lange kein Denkersatz, sondern dümmstes, gedanken- und fortschrittsfeindliches Epigonentum.

    2.) Hat Marx „Das Kapital“ vor 150 Jahren geschrieben. Wer nun allen Ernstes meint, dass sich ausgerechnet der Begriff der KRITIK in dieser Zeit in seiner Bedeutung und seinem Ansinnen nach nicht erheblich verändert habe, der ist doch einfach nicht mehr zu retten. Nach Adorno, nach Marcuse, nach Botho Strauß, nach „Filmkritik“, „Literaturkritik“, „Musikkritik“, „Israelkritik“, „Regierungskritik“, „Kritik der Kritik der kritischen Kritik“, Joghurtkulturkritik und ähnlichen Auswüchsen affirmativster und ressentimentverbreitender Barbarei sich noch auf einen als aufrichtig halluzinierten Kritik-Begriff stützen zu wollen, ist schlicht reaktionär. Regressive Enthirnungspraktiken suchen sich jedes halbe Jahrhundert neue Umschreibungen, zur Zeit ist es die der Kritik – von selbsternannten Marxisten leider heutzutage zuhauf gerne angenommen.

    Das Elend nahm doch spätestens seinen Lauf mit Horkheimers inzwischen beim Universitätsarschlochdiskurs kanoninisierten Scheiß-Aufsatz „Traditionelle und KRITISCHE Theorie“. Wer heute „kritisieren“ will, dem geht es um bloße Punkhaltung, um platteste Zerstörung und Verneinung von allem und jedem, kurz: um alternative Barbarei, die sich aus Gründen der reinen Dummheit als Opposition gegen die herrschende stellt.

    Desweiteren:

    „Nicht zu kritisieren meint: sich dem Gegenstand, welcher notwendig vernichtet gehört, zu entziehen.
    Soll man den Antisemitismus nicht kritisieren, weil die wahnhaften Antisemiten per se gegen die objektive Vernunft sich eingerichtet haben?“

    Wem partout keine andere Form von notwendiger dialektisch-materialistischer Gegenstandsvernichtungs-Praxis einfallen will als die bloße Negativität der Kritik, der ist schlicht einer jener dummen, faulen, konformen Canaillen & Opportunisten, wie sie sich heutzutage in den Seminaren zu Hunderttausenden qua „kritischer Haltung“ bei ihren Dozenten einschleimen.

    Klassische, kunstvolle Widerlegung und zugleich publizistische Denunziation & Vernichtung der Gegner als bloße „Kritik“ (auch immer schön doof: „Satire“ oder „Polemik“) zu verharmlosen, ist eine Beleidigung eines jeden, der es mit dem Kommunismus und seinen prärevolutionären Formen öffentlicher Auseinandersetzung ernst meint.

    Kritik heute ist die billige Art der Affirmation von bourgeoisen Intellektuellen.

    Wenn du nichts anderes kannst, als „Antisemitismus kritisieren“ (als seien ausgerechnet die manisch-verblendeten Ressentimenthuber der Pro-Pali- oder „Israelkritik“-Fraktion und am materiellen Erfolg, der die Partizipation am antisemitischen KONSENS (!) nunmal zwangsläufig mit sich bringt, interessierten Antisemiten einer luschigen „Kritik“ zugänglich, lächerlich!), dann mach das halt. (Wer btw. meint, Antisemitismus ließe sich „kritisieren“, hat den Antisemtismus noch nicht mal im Ansatz begriffen. Dann schon lieber IDF.)

  9. 9 knurrz 02. April 2009 um 16:21 Uhr

    „Hat Marx „Das Kapital“ vor 150 Jahren geschrieben. Wer nun allen Ernstes meint, dass sich ausgerechnet der Begriff der KRITIK in dieser Zeit in seiner Bedeutung und seinem Ansinnen nach nicht erheblich verändert habe, der ist doch einfach nicht mehr zu retten.“

    Du willst ernsthaft behaupten, dass Marx‘ KRITIK der politischen Ökonomie, einfach gar keine mehr ist, weil das Wort Kritik als eine Begrifflichkeit neu besetzt wurde? Das kann nicht dein ernst sein.

    „auf einen als aufrichtig halluzinierten Kritik-Begriff stützen zu wollen, ist schlicht reaktionär. “
    Es geht doch um kein „Ideal der Kritik“, es geht um die Kritik im marxschen Sinn.

  10. 10 neo 03. April 2009 um 5:01 Uhr

    @Admin
    Nachdem du mich das letzte Mal zensiert hast, halte ich dich ja eigentlich für einen ausgemachten Doofmann, ABER zu deinem letzten Kommentar kann ich dann doch nur eines sagen: EBEN!

    Hoffnung nicht verlierend:
    Neo

  11. 11 Väterchen Administrator 03. April 2009 um 10:20 Uhr

    Ich hab dich auch lieb, neo. ^^

  12. 12 knurrz 05. April 2009 um 14:43 Uhr

    „Hat Marx „Das Kapital“ vor 150 Jahren geschrieben. Wer nun allen Ernstes meint, dass sich ausgerechnet der Begriff der KRITIK in dieser Zeit in seiner Bedeutung und seinem Ansinnen nach nicht erheblich verändert habe, der ist doch einfach nicht mehr zu retten.“
    Du stehst ganz in der Argumentation der „New-Rave-Communist_innen“, die Kommunismus im antikommunistischen Reflex als Begrifflichkeit neu besetzten wollen. Marx hat eben eine KRITIK der Politischen Ökonomie geschrieben und daran ändert sich auch gar nichts durch den inflationären Gebrauch des Begriffs durch sonstwen.

  13. 13 tak bis dann 06. April 2009 um 9:08 Uhr

    hülfe und nach zornzeit kucken

  14. 14 Thorsten 10. April 2009 um 11:46 Uhr

    Kritik, lösgelöst vom marxistischen Zusammenhang, kann durchaus konstruktiv sein. Leider ist die Verwendung doch eher meist destruktiv und genau einer solchen erwährt sich Ludwig Ypsilantis Zachariae Iossif Shdanow.
    Ich denke nicht, dass eer Kritik im Allgemeinen anpragert, bzw. er würde konstruktive Kritik nicht als solche definieren.

  15. 15 Partizan 11. April 2009 um 12:12 Uhr

    Lyzis:
    1. Welche materiellen Vorteile soll sogenannte „Israelkritik“ mit sich bringen in einem Staat, der nicht etwa in Abgrenzung von seiner Geschichte gegen völkische Projekte wie die Vision eines ethnisch reinen Judenstaats arbeitet sondern als Nazinachfolgestaat seinen barbarischen Traditionen alle Ehre macht und zwar netterweise nicht mehr Juden vergast, aber doch an der Ausgrenzung, Einsperrung und teilweisen Massakrierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe teilnimmt, imperialistische Kriegsvorbereitungen gegen den Iran unterstützt und das dann vorm eigenen Volk als „Vergangenheitsbewältigung“ verkauft? Hierzulande ist man schließlich nur up to date, wenn man als bürgerliches Drecksarschloch seine NS-Affinität hinter blinder Solidarität mit den einstigen Opfern seiner geistigen Vorfahren versteckt und dafür die Palästinenser über die Klinge springen lässt.
    2. ist für dich Ablehnung der politischen Praxis Israels grundsätzlich „manisch-verblendet“?

  16. 16 plechramtm 13. April 2009 um 12:23 Uhr

    parti##n, laß dein stellvertretergetu — mehr respekkkt vor lyzis‘ arbeits- d.h. zeiteinsatz dafür, daß vielen klärer wird, daß völkisches gewäsch in brd-land „vorm eigenen (hej?) pfolg“ uns, möglicherweise menschliche friedliebende arbeitende wie andere esser eines melting leckren osterpuddings aus dem pot uns von modernem humanismus nur wegbringt, obwohl von schäublepodien honoriert. aus dir spricht das leichtgängige rekrutierenwollen am schreibtisch aus kollerndem „recht“ vor gnade- wut vor vernunft und objektivität, schuldprojektion auf den anderen, unberührt bleiben von fragen wie todesstrafe im iran, wie überall möglich, und bomben an busstationen.“freilich dreht das rad sich immer weiter“ ist nur ein teil! eines brechtliedes und beim selbigen ist der kleinbürgerzorn wie der entsprechende -familiengegendrill gleich unproduktiv- denn das auspeitschen des circusdirektors bringt uns dem frieden keinen flohsprung näher. daß die voraussetzung dafür der kommunismus ist, weiß ich. auf ne solchige antwort sag ich dann: stalins bart ist auch nicht schöner als deiner. doch der emoschwärmer schmettert lieber, daß steine und wasser ihre bewußtlose eigne
    sache betreiben solln.
    tschou en lai sprach von der Großen Ordnung; verherrlichung des windes war es nicht, wenn er die objektive tatsache feststellte „naht ein gewitter vom berg, pfeift der wind durch die burg“

  17. 17 plechramtm 13. April 2009 um 14:09 Uhr

    part##visioinsinuierer bei anderen
    still jetzt, was lernt man von dir als stellvertretergetu .
    die zornanna brechts bringts bis zum auspeitschen des circusdirectors und zum gassenhauer,
    das wasser auf den steinen zur „eignen sach“,
    „jenny“ mit hoppla und spd-nahen „auffahren von tanks und kanonen“ für „einen teller suppe“,

    statt marx zu begreifen und die welt für alle zu begehren mit ihrem reichtum.

    tschou en lai verherrlichte nicht den wind, wenn er, der die Große Ordnung wie viele mit venus und einem weniger häßichen bärtgen wollte, objektiv beschrieb „naht ein gewitter vom berg, pfeift der wind durch die burg“

    viel steine, kopf ab, und wenig brot und verrückte respektforderer an bushaltestellen 2 grenzen weiter, die die mütter der andern für bitches halten, wünschen das die iraner/innen? würden sie nicht obst ziehen und gegen einen geistigen nachfahren des prexas strikes organisieren und ginge das?
    hoffentlich bleiben wir der humanen moderne näher als dotierte schäublepodienredner vorm „eigenen? pfolg“

  18. 18 party-san und thor-ste(i)n in die suppe spucken! 13. April 2009 um 16:21 Uhr

    @ Thorsten:
    Konstruktiv und losgelöst von dem „marxistischen Zusammenhang“ (was dies dann auch immer genau heißt) meint eben genau die Deformierung von Kritik zu Afifrmation, welche über Jahre geschehen und auf die fußend Lyzis meint, man dürfe jetzt nicht mehr von Kritik sprechen. Im Übrigen ist es auch jene Auffassung, der Shdanow auf den Leim geht. Kritik meint im derzeitigen Zustand, welcher charakterisiert ist durch die Flut postmoderner Diskursfetischisten, strukturalistischer Minimalbehirnter, marxistischer Akademiker und ähnlich geistig beengter Denklegastheniker wie dir, alles andere als das. In der derzeitigen Situation, in welcher die Welt negativ eingerichtet ist, hat auch sie negativ: also Negation, die kein Positives als Primat intendiert, zu sein. Als ob konstruktive Kritik per se nicht schon die Scheußlichkeit, eine irgendwie reformistisch-kritisch sich dünkende Affirmation des Bestehenden, beim Namen seiner selbst nennen würde, meinst du, die Verteidigung dieser auch noch Shdanow unterjubeln zu müssen. Das sollte man, bei all der eigenen geistigen Ohnmacht, gefälligst unterlassen.

    @ Partizan:
    Die Juden haben sich von ihrer Geschichte abzugrenzen und angeblichen völkischen Projekten wie die Konstitution Israels als emanzipierte jüdische Gesellschaft abzuschwören, gleich so, als seien sie ihre eigenen Vergaser gewesen. Großusrael, der präsente Nazistaat, schwört nicht von der von Partizan imaginierten völkischen Vision des ethnisch reinen Judenstaates (in dem 20 % arabische Israels leben, Gott bewahre!) ab. Ein Unding sondergleichen! Diese ganze antisemitische Drecksscheiße topend, trumpfst du dann auch noch mit der trivialen Weisheit auf, dass Israel wie ein jeder anderer Nationalstaat auch funktionieren würde, also Rassismus und Diskriminierung existent seien (geistiger Tripple-Oppression-Old-School-Dünnschiss streckt die Kommunistenfaust in die Höhe), schweigst dich aber über seine charakteristische und weltweit einzigartige doppelte Funktion als Schutzstaat aller Juden, welcher seit seiner Existenz die Einkehr in ihn gewährleistet, peinlich aus.
    Allerdings reicht es ja bereits völlig aus, dass du in deinem Wahn die politische Praxen etablierter demokratischer Parteien in Israel (!) als die Homogenität der „einen politischen Praxis des ideellen Gesamtjuden Israels“ phantasierst. Lass mal raten, durch was diese gekennzeichnet sei: Abgrenzung der Juden als „ethnisch reine“ absolute Gegenrasse, Nazitraditionen (wahlweise: bolschewike; asiatisch-despotische; imperialistisch-kapitalistische; sorbische; niederfränkische Traditionen, Traditionen der französischen Revolution, usw. usf.), Genozid, Imperialismus, die Verschleierung dieser Zustände durch Lügen und Betrug, die Geiselnahme (des postnazistischen) Deutschlands durch politische sowohl als auch moralischen Erpressung, Volksstaat der Täter von heute – alles seit „Mein Kampf“ nicht neu, warum es dennoch, verschont von der angebrachten Zensur, stehen bleiben darf, weiß nur Lyzis. Wahrscheinlich damit Idioten wie ich auch noch auf diesenantisemitischen Urlaute des Homo Germanicus eingehen.

  19. 19 Väterchen Administrator 14. April 2009 um 17:37 Uhr

    @Thorsten: Gulag.

    @plechramtm: Grüße an den Deutschlehrer!

    @Partizan:

    1.) Das kommt auf den Zusammenhang an. Meistens schon, das judenhassende Bewusstsein nimmt aber in seiner Irrationalität sogar Nachteile in Kauf, solange es eben „kritisch“ sein darf. Alles in allem jedoch ist Antisemitismus hierzulande weitestgehend opportun. Indem du hier die offiziellen Lügen der BRD-Staatsmacht als Indikator für die realen Verhältnisse ausweisen möchtest, bedienst du dich übrigens derselben elenden Propagandatechnik, die einige der AD-Hippies & Schreibtisch-Bomber-Harrise für Doofe verwenden, wenn sie Goebbels zitieren, um damit die Sowjetunion zu diskreditieren.

    Selbst im Zweifelsfalle (der hier offensichtlich nicht vorliegt), ist den tagtäglich überall erfahrbaren völkischen Ressentiments immer mehr Vertrauen auf die Aussagekraft über reale Zustände zu schenken, als den öffentlichen Bekundungen der Regierung. Diese hat natürlich, das müsstest du als Marxist wissen, andere Interessen als das Volk, für welches somit ein Verhalten oder eine Haltung durchaus opportun sein kann, die von jener angeprangert wird.

    2.) Ja.

    @Suppenspucker:

    „…meint eben genau die Deformierung von Kritik zu Afifrmation, welche über Jahre geschehen und auf die fußend Lyzis meint, man dürfe jetzt nicht mehr von Kritik sprechen.“

    Unsinn.

    „Im Übrigen ist es auch jene Auffassung, der Shdanow auf den Leim geht.“

    LOL!

    „Kritik meint…“

    Der gute alte Unterschied zwischen meinen und sagen…
    Kritik kann nichts, Kritik will nichts und Kritik tut & bringt vor allem nichts. Hat noch nie & wird niemals.

    „In der derzeitigen Situation, in welcher die Welt negativ eingerichtet ist, hat auch sie negativ: also Negation, die kein Positives als Primat intendiert, zu sein.“

    Welcher Adorno-Nazi hat dir denn ins Hirn geschissen?

    „Wahrscheinlich damit Idioten wie ich auch noch auf diesenantisemitischen Urlaute des Homo Germanicus eingehen.“

    Unter anderem, ja.
    Ansonsten schalte ich hier gerne alles frei, was Informationen über den erbärmlichen Zustand des linksdeutschen Bewusstseins im allgemeinen bereithält, um somit möglichst vielen Interessierten die Notwendigkeit des Stalinismus einleuchten zu lassen.

  20. 20 toblerina 15. April 2009 um 17:55 Uhr

    Ich wär dafür, den großteil der hier schreibenden mit gratisstunden in „logischem diskutieren und grammatikalisch korrektem verpacken“ zu belohnen! dringender bedarf ist gegeben!

    Bitte einmal komplett durchlesen vor dem erneuten verfassen:
    Bahamas (letzte Ausgabe genügt)
    Felix Schullesebuch (alle Bände)
    das Kapital (damit man auch mal weiß, worüber geredet wird)

    Mit freundlich kommunistischem „Rot Front“

    Toblerina

  21. 21 dietc 22. April 2009 um 21:46 Uhr

    das tut weh:

    „Welcher Adorno-Nazi hat dir denn ins Hirn geschissen? “

    das ist ein bisschen lustig:

    „Kritik kann nichts, Kritik will nichts und Kritik tut & bringt vor allem nichts. Hat noch nie & wird niemals.“

    „die Notwendigkeit des Stalinismus“

    das tut richtig bös weh:

    „@Thorsten: Gulag.“

    du brauchst mir gar nicht, alternativ zur prügelandrohung, irgendwelche beschimpfungen um die ohren werfen, davon habe ich zur genüge lesen müssen.
    schläfst du schlecht, oder kommst du damit klar, dass du deine menschlichkeit am eingang zum polemikland liegengelassen hast?

  22. 22 Väterchen Administrator 22. April 2009 um 23:22 Uhr

    „schläfst du schlecht, oder kommst du damit klar, dass du deine menschlichkeit am eingang zum polemikland liegengelassen hast?“

    -beides.

  23. 23 Partizan 29. April 2009 um 20:52 Uhr

    Suppenkasper:
    Wann ich deine Wenigkeit um Rat gefragt habe, weiß ich nicht. DU wirst dich eines Tages im Schauprozess (sofern man dann urteilen wird, dass deine Aburteilung einen genügenden Unterhaltungswert bietet, um die Öffentlichkeit daran teilhaben zu lassen) dafür verantworten müssen, durch deine bloße Existenz den Geist in seiner Selbsterkenntnis um Jahre zurückgeworfen zu haben. Diesen süßen Gedanken im Kopf, störe ich mich jetzt auch nicht sonderlich an deinen Unterstellungen, versuche nicht, dein Unverständnis meines Beitrags zu beseitigen oder gar mit dir zu diskutieren. Sicher, letzteres wäre geeignet, mich zu erheitern. Jedoch befasse ich mich in dieser Zeit lieber mit dem Erkennen des Absoluten als mit kindischen Szenerivalitäten. Schwenk fein weiter deine Israel-Flagge, dann wird es den Kommunisten am Tag der Abrechnung nicht so schwer fallen, dich zu finden.

  24. 24 detgeo 02. Mai 2009 um 8:01 Uhr

    mancher stiehlt und mancher nimmt cyan-
    dann hoff ich doch auf alle fälle:
    greift ein genossen frau und mann
    im betrieb und auf der stempelstelle.

    marie antoinette hoffte, sie äßen kuchen; zu ihrem pech leider konnte sie keinen selber backn, die bösartige vernaschte weanerin.

  25. 25 detgeo 03. Mai 2009 um 15:53 Uhr

    noch --} p
    bei broder lächl ich gern zruck, zur abrechnung hab ich keinen bienenstich besorgt?

  26. 26 yrprycht 21. Mai 2009 um 21:27 Uhr

    Wenn man das alles so liest – Leute, was soll das?

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