Gründe

Die größten Idioten erkennt man ziemlich sicher daran, dass sie nach Gründen fragen, wo Zwecke ausschlaggebend sind. Krieg? – Es komme darauf an, aus welchem (womöglich moralischen) GRUNDE deutsche Truppen in einem anderen Land die Bevölkerung terrorisieren, nicht etwa, was für Ziele sie dort verfolgen.

Peter Decker vom Gegenstandpunkt in einem Radio-Interview zu einem anti-israelischen Flugblatt, welches eine seiner Vortragsveranstaltungen bewarb, auf die Frage, was er denn dazu sage, dass rechtsradikale Antisemiten genau dasselbe über Israel behaupten: Naja, WIR machen das ja aus anderen GRÜNDEN! Derselbe Scheißdreck, aber aus anderen Gründen, na dann! Abstrahiert von jeglicher Funktion, die ein politisches Tun zwangsläufig hat, geilt man sich am Fetisch des GRUNDES auf; „Holocaust? – Ja aber sicher, nur wir Linken wollen ihn eben aus anderen GRÜNDEN!“ Wie hirnverschissen kann man sein?

Daniel Kulla auf meine Erläuterung der Wirkung seines Schwachsinns: „…du hast offensichtlich keine Ahnung, warum ich das tue, was ich tue“ (meine klärende Entgegnung darauf wurde natürlich nicht freigeschaltet, klar). Die Motive für irgendeinen lumpenintellektuellen Zitate-Aneinanderreihungs-Anarchismus sind dabei nunmal völlig wurscht. Als würde irgendeine Scheiße dadurch besser werden, dass man weiß, aus welchen niederen Gründen sie praktiziert wird. Es reicht mir, die Wirkung, (nämlich: globale Enthirnung) dieses Mülls zu sehen, da bin ich bedient genug mit. Davon abgesehen ist Kunst, welche erst dann ihren Sinn offenbart, wenn man die geheimen Gründe des Künstlers kennt, keine Kunst mehr, sondern ein esoterisches Rezipienten-Verblödungsprogramm erster Garnitur.

Auch immer gerne genommen: „Du bist ja nur Feministin, weil du hässlich bist und keinen abbekommst!“ „NUR“, das muss man sich mal vorstellen. Ja, aus welchem Grunde sollte man denn sonst Feministin werden, wenn nicht deshalb, weil man eine jahrelange Diskriminierungs- und Unterdrückungs-Erfahrung durch patriarchale Arschlöcherbeförderungsstrukturen hinter sich hat; und als sei nicht auch hier das Wesentliche, welche FUNKTION, welche WIRKUNG, welchen ZWECK der Feminismus hat (siehe auch „Du bist ja nur Kommunist, weil du arm bist!“, „Du bist ja nur karrieregeil, weil du in deiner Kindheit zu kurz kamst!“, usw.). Die betreffende Person wird in ihrer Haltung und ihrem Tun gar nicht mehr ernst genommen, sondern sofort küchenpsychologisch entmündigt, indem man ihr irgendwelche verborgenen, unlautere, „nicht authentische“, „falsche“ Gründe unterschiebt. Es gibt aber keine „falschen Gründe“, sondern nur richtige. Auch Faschisten tun alles, was sie tun, aus den richtigen Gründen, weswegen man auch nicht deren Kindheit kritisieren sollte, sondern ihnen die Fressen einschlagen muss, auf dass sie aufhören mit der Nazischeiße.

Ein weiteres Beispiel: Im Zuge der BSE-Debatte hörte man von Marktwirtschafts-idealistischen Deppen dauernd die Phrase: „Naja, wir wissen, WOHER unser Fleisch kommt, weil ich beim Metzger meines Vertrauens kaufe.“ Creutzfeld-Jacob als Vertrauensfrage, blöder gehts nicht: Als wäre, nur weil der Herkunftshof des zum Schnitzel verarbeiteten Viechs geklärt ist, damit das Risiko der BSE-Verseuchung auch nur im Ansatz gebannt; als sei es nicht gerade der Witz beim BSE, dass 90 Prozent der Rinderzüchter eben selbst nicht wissen, ob ihr Vieh darunter leidet oder nicht, beziehungsweise, wenn sie es wissen, den Fleischmüll nicht trotzdem weiter verscherbelten (Kapitalismus eben, als würde da irgendwen eine paar Leichen mehr oder weniger jucken).

Mit solchem Glaskugel-Hokuspokus machen sich Linke gemein, die in ihrer vollkommenen Hilflosigkeit und Erbärmlichkeit behaupten, es käme auf die GRÜNDE ihres Handelns an und nicht etwa darauf, was dieses Handeln real bewirke (was wiederum durchaus nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass der Großteil dieser Handlungen eh keine wahrnehmbaren Auswirkungen auf irgendeinen Bereich der Wirklichkeit hat).

Gründe, Motivationen, Ursachen, werden immer dann angeführt, wenn der betreffenden Person der Sinn und Zweck, also: die Funktion seines Tuns peinlich ist oder es eben einer Rechtfertigung der eigenen Schweinereien bedarf. Der Stalinist hingegen pfeift auf den Authentizitäts-klärenden Innerlichkeits-Bullshit und macht sich am Wirklichen zu schaffen. Die Erfolge dieser Haltung sind, wie spätestens seit 1945 jeder weiß, beachtlich.

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17 Antworten auf “Gründe”


  1. 1 Jan Filip Geldsack 12. Oktober 2009 um 18:10 Uhr

    Weil keiner was sagt: Ich für meinen Fall spende Applaus.

    Grad am Samstag z.B, hier auf meinem Schreibtisch liegt er noch herum der grüne Fetzen:

    Zumindest die Außenpolitik der Bundesrepublik basiert spätestens seit dem Kosovokrieg gerade nicht mehr auf der Relativierung der deutschen Verbrechen; die Politik der rotgrünen Regierung und, wenn auch in abgeschwächter Form, der großen Koalition zog ihren Geltungsdrang vielmehr gerade aus der Betonung ihrer Einzigartigkeit.

    (Flugblatt der ag „no tears for krauts“/ ag antifa halle, verteilt am Samstag, den 10.10.2009, auf der AntiDe-Demo in Leipzig [die ich in meiner grenzenlosen Naivität mich entblödete zu besuchen] zum Zwecke der Kritik an ebendieser)

    Sie kaufen der Regierung ihre ausgedachten Gründe einfach ab und denken, deren Handlungen würden auf diesen „basieren“.

    Sowas nennt man doch deutsche Ideologie.

  2. 2 Väterchen Administrator 12. Oktober 2009 um 18:56 Uhr

    Sie kaufen der Regierung ihre ausgedachten Gründe einfach ab und denken, deren Handlungen würden auf diesen „basieren“.

    Oder auch die umgekehrte Idiotie von Peter Decker, ebenfalls im oben verlinkten Interview: Deutschland unterstütze Israel ja gar nicht aus edlen historischen Motiven, sondern „NUR“ aus ökonomischen Gründen (Waffenlieferungen etc.): Dieses ewig verlotterte, dumm-dreist vor sich her enthirnende Neonazigewichse à la „Kein Blut für Öl“ * – bei Commünisten und GSP-Kadern nennt sich dieser Dreck immer noch „Argumentation“. Lachhaft, wenns nicht so bescheuert wäre.

    In Sachen ag (arschloch-gemeinschaft) „no tears for krauts“ dürfte meinetwegen auch gerne Bomber Harris nochmal ran, das wäre effektiver als „Kritik“. „Mach die Augen zu und denk an Deutschland!“

    ______________
    * Dieser Slogan bedient sich nämlich einem ähnlich beknackten Muster. Motto: „Öl is schon ok, schließlich wollen wir deutschen Mittelstands-Canaillen auch weiterhin billig Auto fahren, aber eben kein Blut dafür, das macht so aua im Gewissen. Unterdrückt die Leute halt unblutig, demokratisch. Macht Eure Scheiße ruhig weiter, aber bitte aus ANDEREN GRÜNDEN. Herzlichst, Eure stets zu jedem Irrsinn bereiten Untertanen.“

  3. 3 McMoneysack 12. Oktober 2009 um 20:42 Uhr

    Du dämliches Stück Scheiße reißt hier doch nur die Fresse auf, weil du nie eine abbekommen hast und verpiß dich aus dem Internet, das wird nämlich auch von Nazis benutzt. auf jeden Fall sollte man dir mal kräftig die Fresse polieren, auch wenn du Recht hast.

  4. 4 Jan Filip Geldsack 13. Oktober 2009 um 2:50 Uhr

    Seit Jahren schon – spätestens seit Peterchens Mondfahrt oder auch wahlweise seit der Lieferung von Agent-Orange-Grundstoffen an die amerikanische Armee – begründet die Bundesregierung ihren Kriegsantikommunismus eben nicht mit offen eingestandenem Juden-/Schwuchtel-/Negerhass oder sonstigem in bräsigster SA-Manier zur Schau gestelltem Menschenhasserressentiment, sondern gerade mit dem stolzen Verweis auf SS-Opas Schandtaten und die Philantropie, Edelkeit und Freiheitsliebe von dessen Klassenbrüdern aus progressiver humanistisch-monopolistischer Tradition.

    Für den Irrealsozialismus!
    - ag fickt euch halle/lujah

  5. 5 stinkbacke 20. Oktober 2009 um 18:11 Uhr

    »„Holocaust? – Ja aber sicher, nur wir Linken wollen ihn eben aus anderen GRÜNDEN!“«
    schon mal überlegt wie etwas gewollt werden kann, das in der vergangenheit liegt?

  6. 6 Väterchen Administrator 20. Oktober 2009 um 18:33 Uhr

    „schon mal überlegt wie etwas gewollt werden kann, das in der vergangenheit liegt?“

    Dummheit ist ja leider ein zeitloses Übel.

  7. 7 Up For Sale 21. Oktober 2009 um 15:15 Uhr

    der Vollständigkeit halber, hier der Leserbrief von Peter Decker an die NN (von der NN unveröffentlicht): http://neoprene.blogsport.de/2009/02/25/leserbrief-von-peter-decker-an-die-nn/

  8. 8 Väterchen Administrator 27. Dezember 2009 um 15:28 Uhr

    Eben wiedergefunden durch Referer:
    http://immomentvorbei.blogsport.de/2009/02/25/die-schlimme-lehre/#comment-4208

    Hatte ganz vergessen, dass ich zur „Gründe“-Esoterik schonmal was (besseres) geschrieben hatte.

  9. 9 Ina Eff 18. Januar 2010 um 17:44 Uhr

    Eben erst gelesen, eben erst geschmunzelt. Das ist ein feiner Artikel, lieber Neffe. Ich weiss, er nimmt in Teilen Bezug auf das hier und das hier. Ganz lässt sich auf die Innerlichkeit trotzdem nicht scheissen, weil es ohne sie keine Rationalität gäbe. Jedwedes Abwägen (auch Dein Artikel selbst) ist ja ein Gegeneinanderstellen von Gründen, Ursachen, Rechtfertigungen. Es ist nur so, dass oft als Grund angegeben wird, was tatsächlich eine Rechtfertigung ist. M.a.W.: Es gab tatsächlich Gründe (Du sagst: Zwecke), dessetwegen z.E. Truppen nach Afghanistan geschickt wurden. Statt derer aber wurde die Öffentlichkeit mit den goldigsten Rechtfertigungen, äh, bombardiert.

  10. 10 Väterchen Administrator 18. Januar 2010 um 19:03 Uhr

    Es ging mir ja darum, zu zeigen, dass Leute meinen, die Blödheiten, die sie begehen, seien schon deshalb besser, weil sie sie aus „besseren Gründen“ begehen, OBWOHL es die selben Blödheiten sind wie die der anderen (die bösen Buben mit den „schlechten Gründen“).

    Da gibts auch noch tausend weitere Beispiele und man könnte dazu noch viel mehr sagen, mach ich vielleicht auch irgendwann mal.

    Gegen Gründe, auch gegen Rechtfertigungen, hab ich gar nichts, nur soll man diese doch bitte nicht anführen, wenns um das geht, was längst verwirklichte Funktion eines subjektiven Grundes ist (siehe Link in meinem obigen Kommentar vom 27.12.09). Wobei sich ja der idealistische Depp prinzipiell dadurch auszeichnet, dass er nur sich und seine subjektivistischen Wallungen sieht und gelten lässt, während ihm Objektivität zuwider ist (weil brutal, keine Gründe, keine romantische Verkleidung der Scheiße, alles offensichtlich etc.).

    Die Texte von Ihnen, auf die ich angeblich Bezug nehme, habe ich, glaub ich, nie gelesen. Es ist aber natürlich kein Wunder, dass so erfahrene und geschulte Geister wie die unsrigen ihr Augenmerk auf die selben Dinge richten.

  11. 11 Lionel Mandrake 03. Februar 2010 um 23:19 Uhr

    Hatte ich gerade noch umständlich nachvollzogen, warum der Stalinist tunlichst keine Argumente anführen sollte, wird mir hier nun auch noch beredt demonstriert, was dabei herauskommen muss, wenn der atavistische Drang solcherlei zu tun doch einmal übermächtig wird: es sind blöderweise ad hoc keine greifbar und da bleibt dann noch was? na ja – vielleicht date-dropping?? „Spätestens seit 1945″ wären die beachtlichen Erfolge einer speziellen stalinistischen „Haltung“ doch wohl allgemein bekannt! Und die soll nun gerade im Werkeln am Wirklichen bestehen. Warum nun aber wer am Wirklichen sich zu schaffen machen sucht überhaupt noch dem Denkfehler verfallen sollte, sein Tun mit einer „Haltung“ zu verwechseln und als solche feilzubieten ist schlechterdings nicht einzusehen. Das ist in diesem besonderen Fall sogar noch erbärmlicher anzusehen als der Ideologieausstoß der Bürgerparteien, die auch so ihre Vorstellungen haben, was „seit 1949″, „seit 1989″ etc. pp. nicht mehr von der Hand zu weisen sein soll, sich aber immerhin noch darauf berufen können, daß die solcherart bejubelten Verhältnisse fortbestehen. Und das will schon etwas heissen!

  12. 12 Väterchen Administrator 04. Februar 2010 um 12:31 Uhr

    Lionel, lass das mit dem Nachvollziehen mal lieber bleiben.

    Ich schrieb:

    „Die Erfolge dieser Haltung sind, wie spätestens seit 1945 jeder weiß, beachtlich.“

    Erfolge, Haltung, Wirkliches – ich weiß, da ist schwer mitzukommen als erfolgloser Opportunist ohne Haltung und Wirkung. Trotzdem steht da ja: „…wie spätestens seit 1945 JEDER weiß“ (das ist gar kein „Argument“, lediglich ne Feststellung). Der Erfolg des Stalinismus selber ist ja schon seit 1917, ja eigentlich sogar schon seit 1789 zu vernehmen, ich bedeutete halt nur, dass seit 1945 selbst das antikommunistische Bürgertum und Canaillen wie Du dies nicht mehr leugnen können.

    Die Welt geht ihren Gang, der Stalinismus mischt mit, das Kriechertum sabbelt weiter Dünnschiss und wird niemals eine Welt oder ein Leben haben. Dein Pech.

    „Warum nun aber wer am Wirklichen sich zu schaffen machen sucht überhaupt noch dem Denkfehler verfallen sollte, sein Tun mit einer „Haltung“ zu verwechseln und als solche feilzubieten ist schlechterdings nicht einzusehen.“

    Tun (Revolution, Zivilisierung, Überführung des Privateigentums an Produktionsmitteln in die öffentliche Hand, Erziehung, Bildung, Alphabetisierung, Elektrifizierung, Bekämpfung des Faschismus, Beendigung des Krieges usw.) und Haltung (= Pfeifen auf Innerlichkeits-Bullshit, Realismus, Drang zur Verwirklichung) verwechsle ich nicht; jenes ist nunmal die Folge dieser.

    „Und das will schon etwas heissen!“

    Aha.
    Noch mehr Bauernregeln am Start?

  13. 13 Lionel Mandrake 04. Februar 2010 um 19:16 Uhr

    „Tun (… Bekämpfung des Faschismus, Beendigung des Krieges usw.) und Haltung (= Pfeifen auf Innerlichkeits-Bullshit, Realismus, Drang zur Verwirklichung) verwechsle ich nicht; jenes ist nunmal die Folge dieser.“

    Dass der Stalinismus den Faschismus mitunter auch mal bekämpft hat verdankte sich nicht einer wie auch immer imaginierten „Haltung“, sondern dem schlichten Mangel einer irgendwie erwägenswerten Alternative, wie es auch zu keiner Zeit eine „Haltung“ erfordert hat, einen Krieg zu Ende zu bringen, wenn entweder einem selbst oder auch dem Gegner die elementarsten Mittel zu seiner Fortsetzung verlustig gegangen sind.

    „das Kriechertum sabbelt weiter Dünnschiss und wird niemals eine Welt oder ein Leben haben. Dein Pech.“

    Welt und Leben stellen sich nämlich als Ergebnis einer „Haltung“ ein. Das ist Realismus und das schiere Gegenteil von „Innerlichkeits-Bullshit“.

    „Noch mehr Bauernregeln am Start?“

    Dass es ein beachtlicher Umstand ist, wenn sich etwas noch erbärmlicher darstellt als etwas an sich schon reichlich erbärmliches taugt als Bauernregel nicht so wirklich, aber wie wäre es denn z.B. hiermit:

    „Die Welt geht ihren Gang“

    Darauf sollten sich Bauern und Konsorten doch einigen können.

  14. 14 Väterchen Administrator 04. Februar 2010 um 19:39 Uhr

    Es ist schon wirklich ein Elend, dass Arschlöcher wie Du, die dereinst ohnehin bloß als Laternenbeschmückung herhalten werden, hier ihren Senf abgeben, als sei dieser in irgend einer Weise relevant.

    Von Millionen Wörtern auf diesem Blog, zumindest von den hunderten in diesem Eintrag, gefallen dir 2 oder 3 im letzten reingerotzten Satz nicht so recht, dann erklärt man es Dir, und Du tust wieder nur alles dafür, mich nur ja misszuverstehen.

    Sieht arg nach gelangweilter Trotzkistentrollscheiße aus; mach doch mal was sinnvolles stattdessen, z.B. Zeichensetzung lernen!

  15. 15 Lionel Mandrake 04. Februar 2010 um 20:41 Uhr

    „Von Millionen Wörtern auf diesem Blog, zumindest von den hunderten in diesem Eintrag, gefallen dir 2 oder 3 im letzten reingerotzten Satz nicht so recht …“

    Daß es hier zu allerletzt darum gehen kann, ob mir irgendetwas uneingeschränkt gefällt oder nicht hätte ich eigentlich als bekannt vorausgesetzt. Ich habe im übrigen nie die Ansicht bekundet, eine umfassende Lyzis-Exegese abzuliefern, falls du dir irgendetwas in der Richtung erträumt haben solltest. Und was das Reinrotzen anbelangt: schlampiges Formulieren lässt sich nicht sinnvoll gegen den in Stellung bringen, der sich daran stößt. Lass es gegebenenfalls lieber einfach bleiben.

    „Sieht arg nach gelangweilter Trotzkistentrollscheiße aus; mach doch mal was sinnvolles stattdessen, z.B. Zeichensetzung lernen!“

    Tu ich doch. Z.B. lerne ich gerade, daß es tatsächlich noch jemanden gibt, der sich was aus Semikolen macht. Schön anzusehen.

  16. 16 SDAJ-Tschekist 14. Februar 2011 um 23:11 Uhr

    Ein schönes Beispiel, wie sehr Gründe austauschbar und deren reaktionäre Wirkung gleich bleibt:
    Ob „kommunistischer“ (verharmlosend gesprochen) „Israelhasser“ oder NS-Antisemit: MaKss Damage bleibt Idiot.
    http://www.youtube.com/watch?v=j6jCmbW_420&feature=related

  1. 1 Deutsches Gedenken « Lyzis’ Welt Pingback am 29. Januar 2014 um 15:27 Uhr

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