1378: „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“ wird plötzlich computerspielkritisch

Die Phase der Auseinandersetzung der beiden politischen Weltblöcke, also der sozialistischen, friedensfördernden Staaten des Warschauer Vertrages („Ostblock“) auf der einen und des westlichen Imperialismus („NATO“) auf der anderen Seite war, wie eigentlich jedes Kind wissen müsste, keine friedliche Zeit – nicht umsonst nannte man sie „Kalter Krieg“. Es handelte sich also in der Zeit zwischen 1945 und 1990 um einen kriegerischen Zustand zwischen den Staaten mit erfolgreicher Revolution und denen der bürgerlichen Konterrevolution bzw. des Faschismus. Dieser kriegerische Zustand wurde hervorgerufen vom Gros des deutschen Volkes, das sich 1933 aus weltherrscherischen Ambitionen dazu entschied, einen gewissen, bis dato hauptsächlich durch deutschnationale Welt-Unterjochungs-Phantasien, engagiertestem Rassismus und Kampfschriften für die endgültige Durchsetzung eines bis dahin unbekannten Vernichtungs-Antisemitismus in der Öffentlichkeit hervorgetretenen Adolf Hitler zu ihrem Führer zu wählen. Nachdem dieser demokratisch gewählte deutsche Volksheld dann 12 Jahre Demokratie ausgeübt, also sein Volk dazu aufgemuntert hatte, das europäische Judentum nahezu restlos zu vernichten, alle noch nicht durch die vormals in der Weimarer Republik herrschende SPD ermordeten Kommunisten umzubringen, nahezu das gesamte Europa anzugreifen, zu besetzen, zu faschisieren und Deutschland „anzugliedern“, sowie nebenbei mal eben den 2. Weltkrieg vom Zaun zu brechen, entschlossen sich die langjährigen Opfer, die, in historischer Gestalt der Sowjetunion (sowie Israels), glücklicherweise diesen Krieg noch für sich entscheiden konnten, dieser Gefahr einer globalen Faschisten-Barbarei endgültig einen Riegel vorzuschieben, was dazu führte, dass der geschickte Kommunist Walter Ulbricht eine Grenzsicherung („Berliner Mauer“) installierte, die jene Gefahr so gut als möglich zu bannen in der Lage war.

Soweit die von niemandem ernsthaft bestreitbaren geschichtlichen Fakten.

Nun mögen die braven und traditionsbewussten Deutschen, also die erdrückende Mehrheit der Bevölkerung dieses postfaschistischen Scheißstaats, eben einmal keine Opfer, da diese sie an ihre Dummheit, ihre Autoritäsfixierung, ihre Führersehnsucht, ihren Fremdenhass, ihre Kriegstreiberei, ihre Mordbrennerei und ihre restliche nationalistische Geschichte erinnern, welche eine Geschichte von rechtem Klassenkampf und Pogromen ist. Deshalb äußern die Deutschen sich heute vornehmlich „israelkritisch“ und DDR-, bzw. kommunistenfeindlich – sie wissen eben, wer ihr Feind ist: die von ihnen über Jahrzehnte hinweg Verfolgten.

Eine der in diesem flachen braunen Gewässer der Geschichtsklitterei neben der Nazitäter-Rehabilitierungsorganisation namens „Bund der Vertriebenen“ aktivsten „gemeinnützigen“ Verbände, die „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“, also die notorisch geschichtsvergessene bzw. -leugnende Zusammenrottung aus Altnazis, CDU-Opportunisten, Großkapitalisten, Menschewisten, Radikalkatholiken und sonstigen Faschisten und Arbeiterfeinden meldet sich nun mal wieder zu Wort: Es handele sich um einen Skandal; straight hirnlos to the max gehen sie hin und entdecken auf einmal, Breaking News: GEWALT IN COMPUTERSPIELEN! Das Spiel „1378“ stelle eine Verhöhnung irgendwelcher Opfer des Stalinismus (also der sozialistischen Politik der DDR) dar.

Na sowas.

Seit Jahrzehnten kann der geneigte Freund von geistloser, konzentrations- und feinmotorikfördernder, stress- und aggressionen-abbauender, entspannender, erbauender und seelenheilender virtueller Gewalt auf dem Bildschirm – wie z.B. schon bei so uralten Spielen wie des hauptsächlich in Russland und Kuba handelnden „Goldeneye 007″ – beispielsweise in die Rolle des britischen Geheimagenten, also: Söldners James Bond schlüpfen, wo es dann gilt, gegen sowjetische Soldaten, aber auch Zivilisten, also ebenfalls Angehörige von Opfergruppen, in die großzügigst realistisch inszenierte und animierte First-Person-Computerschlacht zu ziehen. („Wolfenstein 3D“, wo man gegen auch als solche eindeutig gekennzeichnete Nazi-Soldaten sowie Hitler persönlich kämpft, hat man hierzulande wohlweislich direkt mal indiziert und beschlagnahmt. Day of Defeat, ein Ego-Shooter, in der man als Nazi gegen Alliierte kämpfen kann, wurde hingegen nicht verboten.)

Bisher interessierte das alles ausser erzdeutschen „Jugendschützern“, dem rechtsradikalen Flügel der CSU und ihrer lächerlichen „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ keine Sau; nun aber, wo eben mal nicht in Vietnam, Irak, Afghanistan, Frankreich, Italien oder Russland im Interesse Deutschlands virtuell marodiert und getötet werden darf, melden sich die Antikommunisten zu Wort, und die „deutsche Öffentlichkeit“, die sich in drei Nachrichtenagenturen und ihrem arschkriecherischen volksverblödenden Medienprekariatstrottel-Anhang in Nachrichtenredaktionen erschöpft, schreit Zeter und Mordio.

1378screenshot
Screenshot aus dem Spiel „1378″. Quelle: dapd

Man kennt diese Heuchelei und Doppelmoral schon aus anderem Zusammenhang: Nicht etwa die real Angriffskriege bestreitende deutsche Bundeswehr, die burschenschaftlich organisierten Jugendverbände bürgerlicher Parteien, Schützenvereine, Kirchengemeinden, Sportvereine, Kindergärten und Schulen seien „jugendgefährdend“ (was immer das auch heißen mag), sondern Ballerspiele (oder, vor 200 Jahren, lange deutsche Tradition: Goethes „Werther“). Und nun soll also auch das virtuelle Abballern von Mitgliedern des deutschen Volksmobs plötzlich eine Gefahr für die Jugend, unmoralisch und vor allem „opferverhöhnend“ sein.

Opfer, das sind für jene deutschen Volldeppen, die sich da geschichtsrevisionistisch wie eh und je „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“ schimpfen, in erster Linie die legitimen deutschnationalen Täter-Erben und Angehörige suizidaler Knalltüten, die ihre Selbstmordsehnsüchte an Selbstschussanlagen des antifaschistischen Schutzwalls der DDR auszuleben pflegten und zu doof dazu waren, einen Ausreiseantrag auszufüllen.

Sekundiert werden sie laut „dapd“-Meldung dabei vom derzeit übelsten Stamm deutscher Ideologen, nämlich irgendwelchen – namentlich natürlich nicht genannten – rechtschaffenden „Historikern“, also hauptberuflichen Geschichtsfälschern und – selbstverständlich – der „Bildzeitung“, die schon im September gegen das Spiel aufhetzte, weshalb seine Veröffentlichung, die ursprünglich für den 3. Oktober, pünktlich zum Festtag der Wiederherstellung der deutschen Reichseinheit geplant war, auf vorgestern verschoben wurde. Vereint verlangen diese Hüter deutschnational-bourgeoiser Moral in ihrem Anti-DDR-Wahn letztlich die Zensur, das Verbot, zumindest die offizielle Delegitimierung eines von vielen hundert Kriegsspielen, das aber längst nicht so brutal wie die meisten anderen dieser Art ist.

Wer eins und eins zusammenzählen kann, sieht sofort, welche historische Konstellation in dieser zensurbedürftigen Empörungswelle seine Wirkungsmacht durchsetzen möchte. Derzeit prüfe die Staatsanwaltschaft Karlsruhe, ob das Spiel „gewaltverherrlichend“ sei. Man kann nur hoffen, dass diese antikommunistische Scheißbande dabei ordentlich auf die Fresse fliegt – realistisch ist aber natürlich ein der Geschichtsschreibung der herrschenden Klasse Deutschlands gemäßes Urteil.

Achtung, liebe Kinder, Gewalt! (Erst ab 12!)

„Expertenstimmen“ zum Spiel:

„Entweder verhaften Sie den möglichen Flüchtling, nehmen Kontakt mit ihm auf, wechseln die Seite und versuchen gemeinsam zu flüchten oder Sie wählen die drastische Art: Sie erschießen den Flüchtling. Dafür werden Sie später allerdings im sogenannten „Mauerschützenprozess“ verurteilt.“ (Chip Online)

„Das Spiel vermittle zudem die Moral, dass Grenzsoldaten, die zu oft schießen, nicht gewinnen können.“ (Focus.de)

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14 Antworten auf “1378: „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“ wird plötzlich computerspielkritisch”


  1. 1 SDAJ-Tschekist 13. Dezember 2010 um 0:51 Uhr

    Na, die deutsche Monopolbourgeoisie ist wieder von Erfolgen benommen. Gerade haben sie erst wiedermal gezeigt, dass der deutsche Imperialismus noch Weltklasse hat und selbst die stupidesten, offen-volksfeindlichen Projekte auch fernab von Europa verwirklichen kann. Da ist einem dann auch kein absolutistisch herrschender Scheich zu Schade. Und der deutsche Mob freut sich, dass „unsere“ Verbündeten in Qatar helfen, nicht von den „Spaniern“ übernommen zu werden.
    Da kann man an der Heimatfront auch mal gegen offen antikommunistische Spiele hetzen, hinterher denkt dann noch jemand nach, dass man sich irgendwie ja vorm Faschismus schützen musste.

  2. 2 Väterchen Administrator 13. Dezember 2010 um 17:58 Uhr

    Mal ne kurze Namensnachfrage: Wieviele Leute gibt es jetzt hier (und beim Kollegen Hirschfeld nebenan) eigentlich, die sich unter dem Namen „SDAJ-Tschekist“ eintragen? Zwei, drei, oder bist das alles Du, nur mit unterschiedlichen E-Mail-Adressen und ner neuen Weltsicht alle 2 Monate? Bitte melden, damit ich Euch römische Ziffern anhängen kann, es wird sonst unübersichtlich. (Wobei es ja nie genug SDAJ-Tschekisten geben kann.)

    Zu den bürgerlichen Reaktionen auf offen antikommunistische Spiele: Da wird ja nicht so sehr gehetzt (vor allem nicht gegen den Kommunismus, dafür hält man sich separate Institutionen wie Birthler, Gauck, Guido Knopp, TV-Nachrichten, Leitartikel, diskordianische Blogger etc.), als mehr direkt zensiert bzw. indiziert. Die öffentliche Hetze gegen Ballerspiele im allgemeinen hat ja wiederum hauptsächlich die Funktion, den Jugendlichen eine unanwendbare Moral aufzuerlegen, während man sie gleichzeitig zur Rekrutierung für wirkliche Kriege bzw. deren Anordnung als Politiker oder paramilitärische Zuarbeit in Gestalt von Polizei, Bundesgrenzschutz, VS, BND, Security-Wachen usw. gewinnen will. (Das wurde bisher meist noch sauber getrennt von der Anti-DDR-Propaganda, mit „1378″ scheint sich das langsam gegenseitig zu befruchten). Staatliche Erziehung zur Schizophrenie sollte man das nennen.

  3. 3 Adorno-Nazi 13. Dezember 2010 um 21:25 Uhr

    Adorno hätte es nicht besser formulieren können…

  4. 4 SDAJ-Tschekist 13. Dezember 2010 um 23:53 Uhr

    Es gibt genau einen unter diesem Namen und der bin ich. Und immer mit der gleichen Weltsicht.

  5. 5 Adorno-Nazi 14. Dezember 2010 um 1:49 Uhr

    Ach, blödes HTML..

    So in etwa sollte es aussehen:

    „[…]von geistloser, konzentrations- und feinmotorikfördernder, stress- und agressionen-abbauender, entspannender, erbauender und seelenheilender[…]“

    Adorno hätte es nicht besser formulieren können…

    @Väterchen Administrator

    Deine Abneigung gegen Adorniten bzw. Frankfurt Schule kann ich nicht ganz nachvollziehen, da in deinen Blogeinträgen immer mal wieder Adorno’sche Theorie durch scheint – zumindest wenn es um Kultur und Kunst geht. Der Satz oben steht fast genauso im Kapitel über Kulturindustrie.

    Vereinigung der Opfer des Stalinismus? Ist doch dufte, wenn sich die ganzen antikommunistischen Deppen freiwillig bei einer zentralen Stelle melden…

    PS: Was kannst du denn einem Hegel-Anfänger als Einstieg empfehlen? Genosse Engels Rat berücksichtigen? (F.Engels an C.Schmidt 1891)

  6. 6 Väterchen Administrator 14. Dezember 2010 um 2:29 Uhr

    „Deine Abneigung gegen Adorniten bzw. Frankfurt Schule kann ich nicht ganz nachvollziehen, da in deinen Blogeinträgen immer mal wieder Adorno’sche Theorie durch scheint…“

    Von irgendeiner seltsamen, bloß subjektiven, zufälligen „Abneigung“ kann man da nicht sprechen. Der Kampf gegen die Frankfurter Schule ist nunmal Teil des Kampfs gegens Falsche. Und auf richtige „Theorie“, bzw. Reflexionen und Beobachtungen hat die „Kritische Theorie“ kein Monopol. Auch Adorno kam ja um Hegel nicht herum, daran wird wohl Dein beobachtetes „Durchscheinen“ liegen. (Zudem gibt es ja wohl noch einen Unterschied zwischen bloßen Adorniten und Adorno selbst)

    Adornos Eigenleistung bestand übrigens lediglich darin, zur richtigen Zeit am richtigen Ort das „richtige“ (also: falsche) nachgeplappert zu haben. Und dass zumindest er und Horkheimer in früheren Zeiten (bevor sie zu Protagonisten der Anti-UdSSR-Propaganda wurden und sich von der westlichen Ideologie haben verblenden (welch Ironie!) bzw. kaufen lassen) – im Gegensatz zum schon immer barbarischen Herbert Marcuse – zumindest noch ein paar Tassen im Schrank hatten, ist ja auch wahr; schließlich war es Adorno, der, völlig richtig, zu Beginn der 30er Jahre in einem Brief an den späteren CDU-Politiker Horkheimer dessen Kollegen (und späteren CIA-Mitarbeiter) Marcuse „einen durch Judentum verhinderten Faschisten“ nannte.

    Ich hab den ganzen romantischen Frankfurter Quatsch natürlich auch gelesen (und zwar, im Gegensatz zu den momentanen Anhängern, also Nachplapper-Papageien der Kritischen Theorie, umfassend – nämlich alles, also z.B. auch entlegenere Schriften, die Briefwechsel, usw.), weiss also, gegen welchen Scheiß ich mich da richte. Irgendwann muss Adorno und erst recht die „Frankfurter Schule“ als bürgerliche Institution natürlich auf den Müll, wenn man noch alle Tassen im Schrank behalten will; „geprägt“ hat es mich, wie man wohl sehen kann, dann doch nicht allzu sehr. Aber man muss sich ja informieren und es interessiert mich sowieso immer, was der Feind denkt – überhaupt ist es allermeistens fruchtbarer, etwas zu lesen, das einem widerstrebt, als bloß Fanlektüre zu betreiben (wie die Adorniten und Lesekreisler es immer noch tun in ihrem Adorno-Einführungs-Stumpfsinns-Kursen, aber da ist eh alles verloren, das ist letztlich ein akademisch-idealistischer Punkkomplex – egal, ob im Autonomen Zentrum oder im Seminar – der sich heute „Kritische Theorie“ schimpft, und der natürlich für jedwedes Denken und den Kommunismus vollends verloren ist. Was aus dem Rest folgerichtigerweise geworden ist, kann man ja anhand solcher Gestalten wie den originären Adorno-Schülern Honneth, Habermas, Safranski oder Negt sehen). Das zum Thema „Adorno-Nazis“.

    „Der Satz oben steht fast genauso im Kapitel über Kulturindustrie.“

    Der ist dort aber aufs Massen-TV, Kino, Unterhaltungsliteratur usw. bezogen, nicht auf Computerspiele, die es damals ja noch nicht gab. Da besteht also im Objekt, auf das wir uns jeweils richten, ein wesentlicher Unterschied. Auch wäre ein solcher Satz bei Horkheimer / Adorno negativ-dialektisch gemeint, während ich es ja positiv-dialektisch deute. Die Erkenntnis dürfte also eine ähnliche sein, die Bewertung der Phänomene aber natürlich unterschiedlich.

    Dass Adornos Kunstbegriff ein zumindest bürgerlicher (und nicht, wie heute, vor allem in den sogenannten „Szenen“, so üblich, ein gerade mal vorbürgerlicher, antibürgerlicher, also: primitiver, falscher) ist, dürfte eine weitere Ähnlichkeit zu mir ausmachen; schließlich will ich als Kommunist nicht hinter die – wie auch immer defizitäre – bürgerliche Ästhetik zurück, sondern man nimmt sie eben mit auf dem Weg zum Kommunismus; warum auch nicht und was auch sonst.

    „Vereinigung der Opfer des Stalinismus? Ist doch dufte, wenn sich die ganzen antikommunistischen Deppen freiwillig bei einer zentralen Stelle melden…“

    Ach naja, wenns bloß eine EINZIGE wäre! Aber die gibt es ja nun leider tonnenweise.

    „PS: Was kannst du denn einem Hegel-Anfänger als Einstieg empfehlen? Genosse Engels Rat berücksichtigen? (F.Engels an C.Schmidt 1891)“

    Die Empfehlung, mit der Enzyklopädie zu beginnen, ist nicht nur die von Engels, sondern von so ziemlich jedem, auch von mir natürlich. (Wer einfach mal einen kurzen Blick in die Hegel-Bände und ihre Inhaltsverzeichnisse wirft, dürfte das eigentlich auch sehr schnell selber rausfinden. Deshalb wundere ich mich immer, wenn von „Einstiegs-Empfehlungen“ die Rede ist. Es kann doch jeder selbst nachlesen, was für ihn als Anfang Sinn macht.) Auch die Vorrede der Phänomenologie ist recht amüsant und erquicklich.

    Prinzipiell gilt dazu aber natürlich: Man sollte nirgendwo, in keine dieser „Theorien“ aka. Massenwahnsysteme „einsteigen“, sondern natürlich draussen bleiben und sich die Dinge anschauen. (Gilt nur für Hirnbesitzer, also ohnehin schon denkende Menschen, der Rest darf machen was er will, das stört eh keinen). Wie viele Leute mit Potential haben sich schon selbst geistig liquidiert, indem sie ihrem schändlichen Drang zu Opportunismus oder ihrer Versöhungsseeligkeit nachgegeben haben und ein Amt angetreten, sich einer Schule eingegliedert oder sonstwo „eingestiegen“ sind. Man kann die wirklich ALLE, ohne Ausnahme in der Pfeife rauchen. Es gibt den Schwachsinn und es gibt, auf der anderen, richtigen, goldenen Seite: den Stalinismus. Wer klug ist, wird sich richtig zu entscheiden wissen.

  7. 7 PLJ 16. Dezember 2010 um 19:01 Uhr

    Bezeichnend ist ja auch die Tatsache, daß das erwähnte Spiel ideologisch absolut der Linie dieser Grüppchen entspricht, die es aber erstmal wg. Blödheit (und dann erst wg. Verkommenheit) „angreifen“ (oder wie sie das nennen).

  8. 8 derCaine 22. Dezember 2010 um 0:10 Uhr

    KRITIK IST EINE FORM VON verschwörungsdenken!!!??? Was für ein Freiheitsverständnis hast du denn? Solche Leute wie Dich hat man in den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilt. Sorry, aber du musst ein verblendeter Troll sein. Shalom!

  9. 9 derCaine 22. Dezember 2010 um 0:13 Uhr

    luzi…vorsicht: wer die freiheitlich, demokratische grundordung gefährdet macht sich strafbar…du bist ein lustiger troll…hoffentlich wirst du gut bezahlt. shalom! verfassungschutz is watching you…ha, ha, ha

  10. 10 Gretchen Hammerstädt 22. Dezember 2010 um 0:49 Uhr

    lyziswelt, sagen Sie mal, sind Sie eigentlich noch „zu haben“?

  11. 11 Väterchen Administrator 22. Dezember 2010 um 9:45 Uhr

    @Caine: Halt’s Maul.

    @Gretchen: Nein. Aber falls bei meinen Lesern erhöhter Bumsbedarf besteht, könnte ich eventuell eine Kontaktanzeigen-Rubrik einführen. „Lyzis‘ Liebesnest: Heirats- und Hassanzeigen aller Art“.

    Wenn sich nämlich, wie vor ein paar Wochen, schon ein Jungle-World-Leser mit einem solchen Wunsch an die Redaktion wandte (»Für viele wäre die Tatsache, dass jemand die ›Jungle World‹ liest, schon mal ein hilfreicher Indikator bei der Partner_innensuche.«), so kann ich es natürlich umso mehr nachvollziehen, dass man künftige Partner im Kreise der gesitteten Gesellschaft, also bei mir, finden möchte. Denn alle Gesuche in Boulevard-Käseblättern wie der Jungle World wären ja für vernünftige Menschen höchstens ein Indikator bei der Feind_innensuche, und wer will schon noch mehr Feinde haben als eh schon.

  12. 12 Rolf Wiese 10. Februar 2013 um 17:45 Uhr

    War wohl garnicht erst nötig, da nach paar Jahren mal nachzusehen, wen das überhaupt interessiert. Ein Geschäft war das Spiel wohl doch nicht — und das zählt.

  13. 13 Opa Gehrke 13. August 2013 um 12:47 Uhr

    „Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen.“ (MEW 8, S. 115)

    Zur historischen Richtigkeit der Ereignisse:
    http://news.dkp.de/2013/08/die-mauer-weshalb-und-wozu/

    Daher: Einfach mal “Danke” sagen.

  14. 14 freshundumbenannt 14. August 2013 um 16:35 Uhr

    Wem danken? Der Gruppierung, die durch ihre eingeschlichene 4.Internationale die Wende zu einer zweiten ML-PD vollziehen und ihren Rest Vernunft verlieren sowie die Errungenschaften der DDR zu Museumsostalgie und Argumenten gegen CDU-Wahnsinnige erniedrigen will?

    Schwierig.

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