Referenzen reloaded

Auch weiterhin Programm: Stalinismus ohne Augenzwinkern

Ist dieser Lyzis wirklich so schlimm und grauenvoll? Ja, ist er – da ist sich das Volk einig. Es hat zwar nichts von ihm gelesen, geschweige denn begriffen, aber das Urteil ist eindeutig: schuldig, egal in welcher Anklage.
Er wird auch weiterhin alles dafür tun, diesem Urteil gerecht zu werden. Denn heute, in der herrschenden Totalität vollendeter Peinlichkeit, kann einem nichts mehr peinlich sein, weil es niemanden mehr gibt, der ein Mindestmaß an geistiger Würde besäße, vor welcher einem etwas noch peinlich sein könnte; und wo dies ausnahmsweise einmal der Fall ist, besteht eine Situation, in der Kategorien wie Peinlichkeit und Lächerlichkeit längst aufgehoben und als verrottete Rückstände gesellschaftlichen Übels reflektiert sind. Nichts ist mehr lächerlich, wo alles eine einzige Lachnummer ist, jeder mal über alles und mal über nichts lacht – und trotzdem ist der Blick in das Irrenhaus, das die Welt ist (und dessen Zentrale vehement die linksdeutsche Blogosphäre zu sein beansprucht) immer wieder auf jene Weise erfrischend, in der man bei minus 20 Grad Celsius aus der Berghütte tritt, mit den Füßen einige Zentimeter in den frisch gefallenen Schnee versinkt und tief einatmet, ehe man sich wieder zur gesitteten Gesellschaft an den Kamin zurückzieht.

Gleichermaßen verhält es sich mit dem penetranten Schwachsinn des Lobes („Wen jemand lobt, dem stellt er sich gleich“ – Goethe) und der Anerkennung: Es gibt heute keine Anerkennung mehr.
Die Leute, die einen anerkennen könnten, hasst man erstens, weil sie zu 95% bloße lippenbekundende Schleimbolzen und parasitäre Anwanzler sind, und zweitens die Mitglieder des heutigen Mobs zu wirklicher Anerkennung gar nicht mehr fähig sind. Deshalb will ich auch nicht anerkannt werden, sondern von diesem Gesindel, dessen Anerkennungstrieb doch lediglich aus eigener Armseligkeit und Nicht-Anerkanntwerden herrührt, gefälligst unbelästigt bleiben. Wer anerkannt wird, das sind in der Regel jene Verbrecher, die vertuschen können, dass sie welche sind, also Heuchler, die sich ihre Anerkennung erzwingen, indem sie andere erpressen und vernichten und sich dann im Laufe des Lebens Preise, Medaillen, Orden, und andere Urkunden und Treue-Versicherungszertifikate zu sichern wissen, die sie als verdientes Element ihrer Arschlochsippe ausweisen. Ihr Leben ist keines einer individuellen Forscherseele und von Gesittung, sondern lediglich Teil des allgemeinen Kriegsschauplatzes im leider scheinbar ewig währenden Kampf der Dummen und Rohen gegen die Vernunft und Schönheit.

Wer Anerkennung nötig hat, wird in seinem Wirken und seiner Individualität nicht GEkannt, sondern eben bloß ANerkannt; so muss man den Anzuerkennenden nicht weiter an sich heran lassen, kann ihm das anerkennende Kompliment, das doch in den allermeisten Fällen nur verbrämter Ausdruck eigener niederer Interessen ist, von weiter Ferne zuwinken, ohne sich tatsächlich mit ihm zu beschäftigen – so, wie man es heute von Facebook-Freunden und Twitter-Followern kennt, deren anerkennende Mühe im „liken“, also einem halbsekündigen Mausklick bereits ihr Ende findet. Der Gestus der Anerkennung ist bloße lästige Pflicht, da im Grunde jeder jeden abgrundtief hasst (dieser Hass wird heute durch den Zwang zur allgegenwärtigen Nettigkeit verwaltet; Nettigkeit verhindert den Blick in den Abgrund, so dass sich auch bloß nichts ändern muss).

Auch möchte ich nicht anerkannt werden von den Administratoren der Verblödungstotalität, den Schreibtischmördern und Kettenhunden der besitzenden Klasse, also den „Spiegel“-Redakteuren, Feuilleton-Akkordarbeitern, ravenden Punk-Bloggern, sektiererischen Emanzipations-Arschlöchern, Universitätsprofessoren und sonstigen Wichsern, die den Anerkennungsmarkt längst monopolisiert haben. Das aufrichtige Ernstgenommen- und Geschätztwerden von standhaften bolschewistischen Genossen entschädigt dafür hundertfach.

Alle machen ja andauernd denselben Unsinn, aber fühlen sich dabei natürlich trotzdem einzigartig und sinnvoll. Schnarchende Arschloch-Anarchen, fleischgewordene Adorno-Zitatesammlungen ohne ausmachbarem Bewusstsein oder Subjektstatus und eventuell noch jene postmodernen Denk-Verschonten, die ein Augenzwinkern bei meinem Stalinismus suchen, dieses aber natürlich niemals finden werden, weil es nicht existiert: jede Sekunde ihres Lebens beweisen sie, dass genau das Gegenteil des Buchtitels der „Matthes & Seitz – Anstalt für schwer erziehbare Reaktionäre“ einzig noch menschenwürdiges Leben zu versprechen vermag: „Nie wieder Freiheit – Plädoyers für die geschlossene Gesellschaft“. Kein Wunder, dass sie sich von mir bedroht fühlen und zurückrotzen, denn sie baden ja im Sumpf der Dummheit, den wir endgültig trockenlegen wollen. „Wir sind allein. Wir ziehen den Karren, während wir darauf fahren müssten.“ (Lenin) Die Wenigen retten die Welt, weder mit Polemik, noch mit Kritik, sondern mit Arbeit nach Maß und Plan. Schon vor jeder Revolution ist revolutionäre Anstrengung erfordert. Schock‘ deinen Lesekreis – fang‘ an zu denken!

Und sollte mich mal wieder irgendein Idiot nach meinem „Anliegen“ fragen, so antworte ich ihm: Ich habe kein Anliegen. Ich lege Zeugnis ab. Und werde damit vielleicht sogar – und das, obwohl ich nicht an Aufklärung glaube, sondern auf Kontrolle, Autorität und Bewaffnung baue – mehr an aufklärerischer Wirkung entfalten, als all die hauptberuflichen Aufklärungs-Spinner, die mit ihren Pitsche-patsche-Empörungshänden immer überall dazwischen fuchteln wollen und dabei doch höchstens kurzzeitigen Verdruss produzieren, denn der „Stachel der Kritik“ wird allenthalben problemlos wieder herausgezogen, wenn die orientierungslos umherschwirrenden Kritiker-Wespen erstmal im nächsten Gebüsch verschwunden und die fleißigen Kritiker-Bienchen tot sind. Dann geht der Blödsinn seinen weiteren Gang, unbeeindruckt von den naiven Gutmeinenden, die doch so oft nur das Schlechte erwirken, die Vernunft untergraben und die Dummheit ins Recht setzen, wo sie von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität salbadern. Deshalb: Immer die Wahrheit sagen, niemals argumentieren – denn sonst hat der Pöbel schon gewonnen, bevor man überhaupt die Möglichkeit hat, darauf hinzuweisen, dass man die pöbelförmige Weise der Diskussion doch möglichst zu vermeiden trachtet.

In den meisten Fällen muss der Stalinismus noch nichtmal nachhelfen; die Irrsinnigen exekutieren sich mit schöner Regelmäßigkeit selbst.

Nun denn, das Volk again:


„Für alle Stalinos, die mal Stalinisten werden wollen. Fantastisch. Eine Art stalinistischer Henryk M. Broder. So etwas habe ich noch nie gesehen. Lyziswelt.blogsport.de“

„Der Typ ist halt Leninist, und daher ist die Autorität einer Partei über das Proletariat für ihn halt notwendig.“

„Ich bin ja kein Stalinist, ich lese das eher aus Genussgründen wegen der durchaus beachtlichen Eloquenz der wilden Suaden.“ (Diverse Bernds auf http://krautchan.net/p/thread-75163.html#q75163)


„Deine mit durchaus bemerkenswerter Kunstfertigkeit aufgetürmten Wortkathedralen bleiben so Reaktion, pure Defensive, Mahnmal deines Verkriechens und Anlehnens an den Glanz und die Stärke des Gewesenen im Angesicht des erkenntnisfernen Elends das sich links, linksradikal oder kommunistisch schimpft…“
(Szene-Aufklärer „Neo“ aka. mariasfirst.wordpress.com)


„Als letzten kleinen Erfolg kann ich verbuchen, in einem Artikel vom berüchtigen (sic!) Lyzis einer direkten Polemik gewürdigt worden zu sein. (…) Damit habe ich das Gefühl, es irgendwie geschafft zu haben. Mehr kann ich in der linken Blogszene nicht erreichen. Das ist der richtige Zeitpunkt aufzuhören.“
(Neocommünist Thiel Schweiger, lavache.blogsport.de)


„Lyzis sollte für die FAZ schreiben“
(Ex-FAZ-Volontärin Julia Seeliger aka. „@nodrama_de“ bei Twitter)


„Im bunten Spektrum der Hetzer gegen MG früher und GS heute gibt es neben dem eher pathologischen Fall Nobbi bei blogsport aber auch noch die „elaborierteren“ Figuren. Zwei Beispiele: 1. Der Stalin-Wiedergänger Lyzis‘ Welt…“
(Bobbi, GSP-Depp Nr.666)


„Willkommen in Lyzis’ Welt: Von der offenen Form zur geschlossenen Anstalt, wo Stalin ganz im Sinne stalinistischer Willkür zum Dogmatiker verklärt wird, der er gar nicht war. Er war nämlich ein undogmatischer Denker und Politiker, dessen politische Linien willkürlicher gewechselt wurden, als es der Anschein der stalinistischen Konsequenz, dass man in den Gulag kommen konnte, überhaupt je vermuten lässt. Man darf nicht den Missverständnissen der undogmatischen Linken allgemein aufsitzen, insbesondere dann nicht, wenn man aus Distinktion zu den gewiß verachtenswerten Charaktermasken des Linksdeutschen als Stalinist Kostümierter sein “Lob der Spießigkeit” schreibt. Ausgerechnet mit Stalin, dem wahren Postmodernen, die postmodernen und poststrukturalistischen Ideologie der linksdeutschen Charaktermasken den Kampf anzusagen, mag plausibel erscheinen, wahr ist es noch lange nicht.“
(Adornit und Stalin-Experte Jakob Blumtritt aka. noxe.tumblr.com).


„Auch seine Vorliebe für Lady Gaga und die Simpsons weisen ihn als einen Agenten des Imperialismus und als Verräter an der Arbeiterklasse aus. Also alles nicht ernst zu nehmen.“
(neumondschein.blogspot.de, selbsternannte Antisemitin)


„Als NUlla kennen ihn Besucher des alten Peter Hacks Forums, wo er dutzende bluttriefende Liebeserklärungen ablieferte, in denen immer sehr viele Menschen hingerichtet oder, schlimmer noch, aus imaginären Parteien ausgestoßen wurden.“
(André Thiele, Verleger, www.peter-hacks.de)


„Ohne die Parteinahme für national sortierte Lieblingsmenschen macht die Warnung vor Judenmördern keinen Sinn. Da muss schon jemand Diener seines Ersatz-Vaterlandes sein wollen, damit der sich aus Imperialismuskritik einen Genozid-Verdacht drechseln kann.“
(malso, GSP-Quartalsirrer)


„Ich stelle keine Schwanzvergleiche an! Ich behaupte auch nicht, dass man sich für einen kleinen Pimmel schämen muss. Wenn Sie lesen könnten, hätten Sie zur Kenntnis genommen, dass ich einen Riesenschwanz nicht sonderlich für hilfreich halte. (…) Es ist leider nur so, dass LW heruntergeblickt hat und nun glaubt, er sei zu kurz gekommen und müsse nun diese Schande kompensieren. Diese Kompensationsleistung ist seinen Texten deutlich anzumerken. Er hätte ja nur sagen müssen: „Ja, ich habe weiche Eier und einen kleinen Pimmel! Ja und?“ Das tat er aber nicht – er schämt sich ja so!“
(stankovic, Urologe, Psychotherapeut und Blogsportkommentier-Äffchen vom Dienst)


„Aber irgendwie muss man Lyzis‘ Israelfimmel auch verstehen. Sich immer nur auf schimmlige Rote-Armee-Geschichten einen runterholen wird ja auf Dauer ein bisschen langweilig. Da sehnt man sich nach neuem Material, und davon liefert die IDF ja genug.“
(Judenkritiker und Masturbations-Spezialist earendil again)


„Die „Gruppe Lyzis Welt“ beruft sich nur auf einen ML-Klassiker (Kommunistisches Manifest). Vor allem aber auf „Gerechtigkeit“. Also auf Moral. Kommunisten haben Argumente. Der Bürger hat nur seine „Moral“. Die „Gruppe Lyzis Welt“ ist demnach als kleinbürgerlich zu bezeichnen. Sie ist begriffslos und hat keine Theorie. … „Lyzis Welt“ kann nicht den Anspruch erheben, die Kommunistische Partei zu sein.“
(http://postneokonservativ.blogsport.de/2012/03/27/verwirrt-im-web/)


„Also mit Wein kenne ich mich aus. Aber eine Sorte, die solch sortenreine Argumentation, nebst ihrer wunderbaren, gekonnten BeleidigungsFormeln, dort in Lyzis‘ Welt vom „Väterchen Administrator“ geschoben gibt … solch RebenSaft kenne ich nicht.“
(kampfpaar*radikal.A bei http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/77939-junge-welt-mauer.html#post908776 )


„Du bist nur für Massenmord – mehr ist da nicht.“
(„Nervenarzt“, Depp)


„Der Lyzis-Troll wurde schon weniger gefüttert.“
(N.N.)


„warum darf sowas wie du überhaupt nen blog bei blogsport haben? weiszt du überhaupt irgendwas von dem du da faselst und was du da alles mit rechten holen phrasen in einen topf wirfst? hast du dir dein hirn schon weggekokst? ist noch irgendetwas restmenschliches an dir dran? scheinbar nicht…“
(Blogsport-Hygienebeauftragter „deinnameinscheiszschland“ am 26.10.2011 – 10:01 uhr auf indymedia)


„eure hetze ist unterträglich. es laufen schon (wieder) zu viele (neo)nationalbolschewist(_inn)en heutzutage rum und ermorden anarchist_innen und antifaschist_innen (zb. in russland). verpisst euch also aus dieser welt!
“ (Ein_e (Neo-) (Inter)nationalmensch(ewist)_in namens „antifaschistin“ am 26.10.2011 – 10:45 Uhr auf indymedia)


„Sie sind einmal der Uli Hoeneß der Deutschen Linken.“
(Felix Bartels, Sportreporter)


„Man ist bei so viel Dummheit geneigt, dem Oberidioten und Internet-Dramatiker Lyzis zuzustimmen!“
(Stryzis)


„Einmal mehr erweisen sich sein Stalinismus, sein Klassizismus-Gehabe, sein elitäres Popkultur-Gewichse als Anarcho-Fake.“
(E. D., Doktor der Dramatik)


„Allein schon weil Lyzis schreiben kann, kann er keine Anarchist sein.“
(Genosse .Living, vernunftwirdunsinn.blogsport.de)


„Also ich kann diesen Stalinismus-Hype wirklich nicht Ernst nehmen, auch wenn Lyzis immer wieder mit seinen Polemiken durchaus wichtige Punkte trifft.“
(Punkte- & Trefferzähler Thiel Schweiger, http://lavache.blogsport.de/2011/07/03/lyzis-alter-tschekist/#comment-9151 )


„Warum also LW kein Stalinist ist? Ganz einfach: Er hält es nicht mit der Wahrheit!“
(stankovic again)


„ich würde ja keine stalinisten verlinken“
(bigmouth, Offizieller Blogsport-Verlinkungsberater)


„Wie lächerlich auf den Pop-Metaller Lyzis zu verweisen, besonders, wenn du noch deine eigene Interpretation von freier Partnerwahl hast.“
(„Anti“-Rassist und freischaffender Hamas-Berater daeva.blogsport.eu)


„Gruseliger Typ. Kann aber schreiben“
(Blogsport-Aussteiger „aftershow“ (jetzt grantelhuber.tumblr.com) mit Lizenz zum Bilder- und GSP-Zitate-Bloggen aka. „@g_rantelhuber“ auf Twitter)


„Beim sinnlosen Streifen durch die Weiten des Internets stieß ich auf den Blog „Lyzis´Welt“. Lyzi ist ein……..ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung was der ist, gibt sich zumindest als so eine Art 100% pro Israel-Stalinisten Manche sagen der sich selbst als Väterchen Administrator bezeichnete Blogger sei Satire, andere sagen er wäre total verrückt……….. wie auch immer ich fühle mich beim lesen prima unterhalten (ob das der Zweck des ganzen sein soll wäre bestimmt auch wieder strittig). Außerdem – wer es schafft in einem Satz gefühlte 10 Beleidigungen unterzubringen, verdient schon ein wenig Respekt“
(rappelkiste.blogsport.de, Analphabetisches Zentrum Kreuzberg (AZ/K))


„Kommentar von der Moderation editiert. Bitte keine Verlinkung auf beleidigende Inhalte.“
(Die Online-Redaktion des Augstein-/Walser-Junior-Blatts „Freitag“, www.freitag.de)

(Referenzen Teil I)

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28 Antworten auf “Referenzen reloaded”


  1. 1 Alter Nihilist 27. November 2012 um 14:16 Uhr

    Argument = Rechtfertigung = Entmündigung.
    Der Pöbel diskutiert nie, er hetzt allenfalls. (Hetzmeute, nach Canetti.)

    (Ob Buschkowski Foucault gelesen hat? (Wegen der Anzeige seines Produktes.))

  2. 2 sarah warenknecht 30. November 2012 um 0:52 Uhr

    Buschkowski hat Foucault nicht gelesen. Er hat ihn geschrieben.

  3. 3 julia seeliger 01. Dezember 2012 um 22:18 Uhr

    Ich lachte, Bernd!

    Ach ja, und:

    (Ex-FAZ-Volontärin Julia Seeliger aka. „@nodrama_de“ bei Twitter)

    Fast alles falsch – Respekt! (Der Name stimmt zumindest, und der Twitter-Account ist fast richtig) Trotzdem Lob: Guter Text, gutes Blog! (Hähähä!)

  4. 4 Väterchen Administrator 03. Dezember 2012 um 16:21 Uhr

    Gleich ALLES falsch? Nun, Frau Stuckrad-Gauck, wie nennen Sie denn ihr kleines Affairchen bei der Frankfurter Altruistischen Zurichtung? Ist Ihnen „Ex-FAZ-Praktikantin“ oder „Ex-FAZ-Bloggerin“ oder „FAZ-Autorin“ (laut Wikipedia, aber sind wir das nicht ALLE irgendwie? Mussten wir nicht alle in harten Zeiten, die uns dazu nötigten, irgendwann einmal unseren Dienst als FAZ-Autoren antreten?) lieber? Über Sie erfährt man doch nur gerüchteweise über von Piraten gefälschte Quellen. Korrigieren Sie doch bitte all die schlimmen Fehler, die ich hier wieder in guter alter stalinistischer Fälscher-Tradition verbrochen habe! Was den Account anbelangt, so ist laut Ihren eigenen Angaben „@nodrama_de“ doch ebenfalls (u.a.) Ihrer, oder? Es kann also lediglich sein, dass einer der anderen Mitglieder dieses „Multiuser-Accounts“ jene Forderung aufstellte (wenn ja: so nennen Sie mir doch bitte dessen Namen, damit der ganze Zitateschwachsinn endlich seine korrekte gründliche Richtigkeit hat), wozu ich natürlich auch einfach sagen könnte: „Mitgehangen, mitgefangen!“ Kollektiv-Verantwortung usw. Sie sind doch Hippie?

    Ansonsten ist aber alles nachweislich richtig:

    lyzis_faz_twitter

    PS: Warum sind Sie immer noch nicht gesprungen? Befreien Sie sich doch endlich und springen!

  5. 5 Die Tage in K. 03. Dezember 2012 um 21:34 Uhr

    Als ich noch zur antikommunistisch verzogenen Arbeiterklasse gehörte, hast du schon Klassenkampf gemacht, wie ich letztens feststellte, als ich einen drei Jahre alten Kommentar von mir unter dem „Battle for the Sun“-Artikel entdeckte. Sehr schön.

  6. 6 julia seeliger 04. Dezember 2012 um 11:56 Uhr

    Ach ach,

    Über Sie erfährt man doch nur gerüchteweise über von Piraten gefälschte Quellen. Korrigieren Sie doch bitte all die schlimmen Fehler, die ich hier wieder in guter alter stalinistischer Fälscher-Tradition verbrochen habe!

    Piraten! Was für ein schlechter Umgang für einen Langzeitstudenten (dies eine von einem Piraten überbrachte Information), wie Sie einer sind! Der Stalinist als Troll, ich werde es in mein Buch aufnehmen. Äh, ich meine natürlich der Troll als Stalinist.

    Verzeihen Sie, das macht mich nun ganz kirre. Dann muss ich wohl wirklich springen. (Auf den Boden.) Friedrichshain, vierter Stock – passt.

  7. 7 solidarischer_Mensch 13. Dezember 2012 um 0:51 Uhr

    Ich finde es gar nicht nett, wie du hier auf Genoss_innen schimpfst und sie lächerlich machst. Das ist ein extrem unsolidarisches Verhalten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  8. 8 maxlrainer 13. Dezember 2012 um 16:45 Uhr

    Ach Mensch, ahnungslos solidarischer, im Gegensatz zu Fritze Teufelchens Verfahren dient´s ja hier tatsächlich der Wahrheitsfindung.

  9. 9 Maria (exneo) 13. Dezember 2012 um 19:26 Uhr

    Diese Seeligerkuh habe ich schon aus Polithygienegründen aus meiner Commentspalte gelöscht. Solche Leute kann man nicht einmal mehr beleidigen, so abgedichtet und borniert sind die. Die glaubt selbst wenn man sie anpöbelt, das sie weiterhin gleichberechtigter Teil eines irrelevanten Quakeldiskurses wäre. Universitäres Politikantenpack ekliges. Der muss erstmal handfest in die Fresse gehauen werden, bevor sie begreift das sie Feind ist. Soweit ist es gekommen in manchen Kreisen, in denen Sprache nur noch „Zeichen“ und „Determinante“ bedeutet. „Text ist Sex“, ich kotze.

  10. 10 alter Hase 13. Dezember 2012 um 22:25 Uhr

    Wenn die alle wüssten. Aber da liegt auch schon der Hund begraben. Na denn, hau rein Keule!

  11. 11 Kommunist 17. Dezember 2012 um 2:08 Uhr

    Erstens trifft fast alles zu, was auf diesem Blog gepostet wird. Die Linke Szene ist nun mal voll von Kritizisten, Reaktionären und Gefühlslinken, die die Revolution nicht wollen, und sie auch dann nicht zustande bringen könnten, wenn sie denn wollten. Zweitens versteht Väterchen Administrator jedoch nicht, dass das politische (wie auch das ökonomische)materialistisch zu betrachten ist. Jede Form von Parteiherrschaft ist bereits aus strukturellen Gründen nicht dazu geeignet, in den Kommunismus zu führen. Wer etwas anderes als Basisdemokratie fordert, sollte sich behandeln lassen. Oder vor ein Erschiessungskommando.

  12. 12 .Living 17. Dezember 2012 um 10:41 Uhr

    Wer ernsthaft Basisdemokratie fordert, hat noch nie im politischen Geschehen, bzw. der Realität gestanden.

  13. 13 Лазарь Моисеевич Каганович 21. Dezember 2012 um 15:08 Uhr

    Ein sich selbst nennender „Kommunist“ fordert „Basisdemokratie“ aka Diskussionsdemokratenzirkel, Argumentenaustausch, Volxskueche und Kritik an der Realitaet des Fruehsozialismus.

    Wo ist eigentlich Daniel „Dummbrot“ Kulla um hier sein debiles nein, nein, nein anzubringen? Ach ja, im Elend umhertrampend.

    @ „Kommunist“ „… Oder vor ein Erschiessungskommando.“ Letzteres fuer dich. Ganz schnell bitte.

    Sehnsucht nach Stalin.

  14. 14 Kommunist 08. Januar 2013 um 21:21 Uhr

    Die Notwendigkeit der Basisdemokratie ergibt sich, weil nur in ihr der objektive Interessensgegensatz zwischen Masse und Regierung/Gesetzgebung aufgehoben ist. Nur wenn die Massen an der Macht sind, kann die Macht im Interesse der Massen handeln. Gefühlsstalinistischen Verrätern empfehle ich die Lektüre Marxens: „Der Bürgerkrieg in Frankreich“

  15. 15 Väterchen Administrator 08. Januar 2013 um 21:57 Uhr

    „Nur wenn die Massen an der Macht sind, kann die Macht im Interesse der Massen handeln.“

    LOL!
    Egal, welches Zeug Du nimmst, setz es schnell ab!

  16. 16 maxlrainer 12. Januar 2013 um 20:01 Uhr

    Da muß einer schon Rätekommunist sein, um Marxens tagespolitisch motivierten und staatstheoretisch unergiebigen Text als Plädoyer für die Anarchie zu verstehen – t´schuldigung, von Verstehen oder auch nur Lesen kann ja nicht die Rede sein, mein Fehler.

  17. 17 ich 06. März 2013 um 0:08 Uhr

    Schreib doch mal wieder was lustiges. Der letze Artikel ist schon so lang her.

  18. 18 DWR 15. März 2013 um 22:23 Uhr

    Genoss(e)_In Lyzi!

    nun hungert auch das westliche Proletariat, die Börsen quittieren das mit steigenden Kursen, Lobbyisten wollen aus der ökologisch-ökonomischen Endzeit ein Gute-Laune-Kaufhaus für die ganze Zombiefamilie zaubern, die automatischen Subjektdarsteller rüsten zum Wahltheater, und der Klassenkampf findet höchstens innerhalb der Linken statt, wo es nicht mehr um die finale Installation der Weltvernunft geht, sondern nur noch darum, wer Klassenbester wird…

    In dieser historisch einmaligen Lage, in der die Fratze korrumpierter Dummheit und kaltblütiger Anpassung einem aus jedem Gesicht in der U-Bahn entgegenhöhnt, während wir zugleich mit hochtechnisierten Webseiten über die nötigen Informationsmittel verfügen, um die Massen aufzupeitschen für das endlich letzte Gefecht, scheinst du dich entweder kleinbürgerlichen Krankheiten wie der Resignation, Lustlosigkeit oder dem Zweifel ergeben zu haben oder aber zu glauben, dass die Fokussierung auf die Lösung privater Probleme ohne gleichzeitiges Vorantreiben des Klassenkampfs eine Handlungsmöglichkeit sei, die tatsächlich vor dem Weltgeist auch nur eine Sekunde bestehen könnte.

    In einem Satz: wir erwarten dich zurück, Genosse Lyzi, und deine gewohnt erbarmungslose Unbestechlichkeit mit dir!

  19. 19 Väterchen Administrator 16. März 2013 um 4:17 Uhr

    Och Gottchen, nur weil man mal ein paar Monate lang nichts in die worldwide Mülldeponie hineinbloggt, werden gleich Klassenkampf und Weltgeist herbei bemüht. Gemach, gemach. Mitnichten hab ich mich von irgendwelchen Gefechten zurückgezogen, es ist nur eine Zeit der Einkehr eingetreten, die die mittelfristigen Pläne zur endgültigen Brillanz befördern soll.

    Die Unbestechlichkeit und die Schauprozesse werden wie gewohnt stattfinden, allerdings dachte ich eher an völlig überteuerte, in Ziegenleder gebundene Großfolianten voll gesammelter hardcorestalinistischer Erbauungsschriften, was den Vorteil hätte, dass der Pöbel weg bliebe und es mir einen beträchtlichen Reichtum bescheren würde.

    Wenn’s allerdings die geneigte Leserschaft so sehr wünscht, werde ich noch einiges an älterem Textgerümpel freischaufeln und wegbloggen. Motto: „LOS WOCHOS: Aktionswochen gegen Antikommunismus – Lyzis kramt seine ollen Festplattenschubladentexte raus und schmeisst sie unter’s geliebte darbende Völkchen!“

    Ihr wollt Lustiges? Ihr kriegt es! (Das hatte ich Ende letzten Jahres kurz in mein Filmnotizbüchlein gekritzelt, angekotzt durch die Tellkamp-Verfilmung. Ich bitte um Rücksicht.)

    PS:

    „nun hungert auch das westliche Proletariat, die Börsen quittieren das mit steigenden Kursen, Lobbyisten wollen aus der ökologisch-ökonomischen Endzeit ein Gute-Laune-Kaufhaus für die ganze Zombiefamilie zaubern, die automatischen Subjektdarsteller rüsten zum Wahltheater…“

    „…die Dead Wall Reveries verkaufen sich an seelenlose Antisemitenportale, rechtfertigen sich vor Neonazis und diskutieren ernsthaft mit GSP-Automaten, während die katholischen Schweinepriester in Rom sich ihren neuesten Ober-Schweinepriester erkoren und in die Welt zwecks weitergehender Verschlechterung derselben hinausgeschickt haben.“ hast Du noch vergessen! Schließlich muss auf den Weltirrsinn entsprechend reagiert werden: mit dem Szene-Irrsinn nämlich!

  20. 20 DWR 19. März 2013 um 23:50 Uhr

    Mit dem Szene-Irrsinn dürften wir wohl beide heilsame Erfahrungen gemacht haben. Hat man die einmal hinter sich, darf man auch getrost wieder Stalin lobpreisen und auf jedem Blog dieser irdischen Blogosphäre Herrenwitze veröffentlichen – sofern man nur mit sich selbst einverstanden ist. Ist das nicht schön? Das ist das ‚Grand Hotel Mittelfinger‘.

  21. 21 Väterchen Administrator 20. März 2013 um 0:53 Uhr

    Es ist vor allem das „Grand Hotel Schizo“, Herr Witz (oder eben die subjekt-verneinende Blödheit eines „Kollektivs“, bei dem man nie weiss, was wer meint und geschrieben hat):

    „DWR“ bei mir (2011):

    „Ich will umsonst sein – oder noch besser: ich leg noch was drauf für meinen Beitrag zum System, sagen die FÜR Studiengebühren demonstrierenden Halbaffen. Bloß keinen Stunk! Bloß keinen Streit! Bloß keinen Streik! Kompromisslaune, Schulternstreicheln, Dialog. Es ist zum Kotzen! Und wisst ihr, was die sittliche Metastase dieser Massen-Servilität ist? Die Höflichkeit. Mit prinzipieller Unhöflichkeit, welche die Widersprüche der Gesellschaft noch in der Straßenbahn konkret macht, fängt das richtige Bewusstsein an. Hail Satan!“

    DWR bei den Sezessionisten (2013):

    „Es ist tatsächlich so, dass in unserem Blog das Binnen-I ohne marxistischen „Unterbau“ und mit Rücksicht auf etwaige feministische LeserInnen verwendet wird. Na ja, nennen wir das einfach Höflichkeit.“

  22. 22 DWR 20. März 2013 um 21:30 Uhr

    Wo ist denn da die Schizophrenie? Oder muss man Feminist sein, um eine Polemik gegen Höflichkeit schreiben zu dürfen?

    Und ob man ein Blog zu zweit, zu dritt oder allen betreibt – fast alle tun sie das doch anonym (sogar die Stalinisten ohne Augenzwinkern), so dass man ohnehin nie weiß, „was wer meint oder geschrieben hat“.

  23. 23 Väterchen Administrator 20. März 2013 um 22:52 Uhr

    The Erbsenzählerei continues:

    1.) Wenn man prinzipiell unhöflich sein will (was ich begrüße), sollte man das auch Frauen gegenüber und diese nicht wieder patriarchal entmündigen à la „die Kleene braucht ne eigene Anrede als die Männer, sonst kapiertse nicht, dass das generische Maskulinum auch sie meint.“

    2.) ALLEINE anonym ist doch ein Unterschied zu einem Kollektiv, das mal mit Einzelnamen auftritt (Sascha, Sahra, weißdergeier…), mal einfach nur als „DWR“ oder „DWR Kollektiv“ usw. Das kotzt mich schon beim GSP so an, dass da einzelne – durchaus in theoretischen Positionen nicht übereinstimmende – Leutchen ihre Vorträgchen halten und ihre Ansichten in Interviews kundgeben, aber dann alle 3 Monate hinter der Gesamtmaschinerie GSP verschwinden – Anarchistisch verwirrte Hippiekinderladenkollektivkacke hoch zehn und zugleich die Vorwegnahme der Komplett-Entrechtung von mündigen Autoren (= „Reform des Urheberrechts“). Wenn schon, denn schon: sollen sie sich ihre Einzel-Hirne doch alle in EINEN Körper umpflanzen lassen (viel wäre da ja nicht zu transplantieren…) oder nur noch im gemeinsamen Vortrags-Werkschor in die Öffentlichkeit treten.

    Die Leser wissen bei Lyzis‘ Welt immer, dass das nur ein einziger Typ schreibt (und so anonym ist das inzwischen nicht mehr, der Name hat sich ja quasi eingebürgert, hat sich also zum PSEUDONYM, also ernst zu nehmenden Namen gemausert), bei Euch wissen sie nur, dass es IRGENDEINER von mehreren ist, man kann sich aber nie sicher sein, dass man unterm Kürzel DWR immer noch mit derselben empirischen Person in Kontakt steht, mit der man es 2 Wochen zuvor war. Das kann doch so schwer nicht zu kapieren sein und ist schlicht bescheuert. (Du schmeißt den Laden in Wahrheit doch eh allein, Sascha, gibs doch zu!) Was soll diese andauernde Selbstleugnung und Subjektwegrechnung, diese gemeinsame Aufgehen (und letztlich: Auflösen) in einem Autorenpfannkuchenmatsch?

  24. 24 DWR 21. März 2013 um 0:12 Uhr

    Ja, die Erbsenzählerei, du sagst es, aber gut:

    1. Die Höflichkeit gegenüber „FeministInnen“ (so das Zitat von mir) bezieht sich auf Frauen UND Männer, die dem Feminismus nahestehen, wie etwa einige uns bekannte Anhänger der Wertkritik, übrigens durchweg Männer. Denen gegenüber wollen wir höflich sein, wir geben es zu. Im Zusammenhang mit den „streikenden“ Studenten ist uns da wohl mit dem „prinzipiell“ eine Übertreibung entrutscht.

    2. Tatsächlich haben wir auch den Kollektiv-Autor vom GSP übernommen. Wir haben das für eine gute Idee gehalten, um der so beliebten Profiliererei, der internen Konkurrenz in linken Gruppen, wie wir sie kennenlernen konnten, gegenzusteuern.

    3. Wer ist denn nun DWR? Ja, du hast recht, ich, Sascha, schmeiße den Laden quasi allein, insofern als ich inzwischen eigentlich alle Texte schreibe – ABER ich denke mir nicht alles aus. Viele Inhalte sind aus der Diskussion entstanden, einige Gedanken gehen ganz auf Bekannte zurück, von denen nur keiner Zeit und Lust hat, das auszuformulieren. Auch Freunde der Bahamas waren ‚damals‘ (so muss ich jetzt wohl schreiben) dabei, auf deren Einfluss ältere Texte zurückgegangen waren, deren eigene Texte ich wiederum redigiert habe usw. Außerdem gibt es einen V.i.S.d.P., der seinen Namen hergibt, und neuerdings einen Programmierer für technische Finten und Notfälle. Kommentare in fremden Blogs – früher, in Zeiten des Langzeitstudiums, eine Lieblingsbeschäftigung – unter allen möglichen Spontan-Nicknames und an allen unmöglichen Orten der Webhölle und oft in nicht ganz klarem Geisteszustand, schreibe heute auch nur noch ich. (Auf deiner Seite wollte übrigens außer mir ohnehin keiner kommentieren. Der nunmehr per Kommentarspalte öffentlich von mir geschiedene Bahamas-Philippe hielt deinen Blog übrigens für mein geheimes Soloprojekt – sorry, aber auch hierin war er nicht zu belehren…)

  25. 25 AH 14. Mai 2014 um 23:35 Uhr

    the REAL Josip Stalin hätte auch alle verschwinden lassen, ihr deutschen Würstchen

  26. 26 Wolf-Dieter 08. November 2014 um 10:37 Uhr

    Zu all den Kritiken jetzt noch meine:

    Die Substanz ist brauchbar, dein Deutsch ist ok, aber: Du schreibst zu lang. (Außer in deinen Repliken im Kommentarbereich.) Speziell für dich wurde das Kürzel tl;dr erfunden.

    In allem Übrigen, weiter so.

  27. 27 n alter Freund 21. Dezember 2014 um 23:42 Uhr

    Hey Sascha! Echt süß, dein Selbstmonolog zwischen lyzis und dead-wall-reveries. Sehe ich jetzt erst. Ein blog zum Antiimp-Pöbeln und einer mit nobler Checkerattitüde. Und die Bücher, an denen du schreibst, werden ja richtig dick, oder? Da kommst du gar nicht mehr zum Bloggen, schade aber auch, dass jetzt beide Blogs stilliegen, und das trotz „“Kollektiv“"! Ich hoffe, da kommen auch ma n paar Bestseller um die Ecke demnächst! Sonst musst du wohl weiter abhängen. Aber kein Problem: bald hast du ja alle „agitiert“, du und der gegenstandpunkt, dann kommt die Revolution und ihr ganz groß raus. Kannst ja schonma beim Pegida-Pack anfangen damit. Hau rein!

  28. 28 Väterchen Administrator 24. Dezember 2014 um 0:22 Uhr

    Kindchen,

    weder heiße ich Sascha, noch bin ich schizophren – und von „Antiimp-Pöbeleien“ bin ich genauso weit entfernt wie von einer „noblen Checkerattitüde“, Agitation oder dem Gegenstandpunkt. Die Bücher werden nicht besonders dick und sicherlich keine Bestseller, und ob oder warum ich zum bloggen, schreiben oder zu irgendwas anderem komme oder nicht, geht Volk wie dich einen Scheiß an. Den Dead-Walls-Blog hatte ich schon wieder fast vergessen, schaute mich soeben mal kurz darauf um, fand die neuen Beiträge meist ziemlich lahm und manchmal passabel, aber eben mit viel zu viel GSP-Geblödel drin und nahm überraschend zur Kenntnis, dass jener Sascha oder welche Bagage auch immer dahinterstecken mag, den guten alten Lyzis schon gar nicht mehr verlinkt, dafür aber blödsinnigen Marxologen-Bullshit, der scheinbar verpflichtet. Jedenfalls möchte ich nicht mit denen verwechselt oder gar in eins gesetzt werden.

    Was hingegen das Hobby des vorgeblichen Klarnamen-Outens von anonymen Bloggern (da bekomme ich mehrere Liebesbriefchen wöchentlich: ich wurde schon als Jochen, Torsten, Michael, Kurt, Karl, Walter, Dietmar, Johann Wolfgang und Georg Wilhelm Friedrich „wiedererkannt“) anbelangt, so zeigt dies doch vor allem die heimliche Sehnsucht nach neuen Beiträgen und das relativ offenkundige Bedürfnis nach Aufmerksamkeit von ehemaligen Freunden oder Liebhabern, deren Gestalten nun in allemöglichen Leute hineinprojiziert werden, sogar in brav ihrer Arbeit nachgehende Stalinisten wie mich. Das kann meinetwegen machen, wer will, aber dies war hier die erste und letzte Antwort auf sowas.

    Frohe Weihnachten allerseits.

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