Ökologisch, emanzipativ, verblödet: Jutta Ditfurth

Anlässlich des kürzlich begangenen sogenannten „Kongresses“ des jung-linksliberalen Kritik-Bündnisses „Ums Ganze“ und eines neuerlichen grotesk barbarischen Comedy-Auftritts Ditfurths in der ARD-Demokratendiskussions-Zombie-Sendung „Hart aber impotent“ zum Thema Adel möchte ich nochmal kurz auf ein Interview aufmerksam machen, das Arnold Schölzel mit Jutta Ditfurth leztztes Jahr geführt hat und mir damals schon den ganzen Tag komplett versaut hatte, denn dort faselte sich die ex-grüne Fortschrittsfeindin mal wieder ihr gesamtes Arsenal an marcuseanisch-menschewistischem Schwachsinn aus der Birne:

„Zwei Jahre vor der Weltwirtschaftskrise hat der Multimillardär Warren E. Buffet gesagt – und so offen kriegen wir es hier nie zu hören: »Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.« Mit der Weltwirtschaftskrise ist dieser Krieg in eine neue, härtere Phase getreten. Ergeben wir uns also oder wehren wir uns so klug wie möglich? Der Marxismus reicht weit über seine Entstehungszeit hinaus, er ist auch eine Art Kompaß für eine andere Gesellschaft, in ihm kann man den Kommunismus als »verwirklichten Humanismus« entdecken, jenseits aller Stalinismen.“

Aus 150 Jahren Idealismus nichts, aber auch kein Stück gelernt. Immer noch dem Mythos von „humanistischer“ Revolution und „Linkscommunismus“, womöglich in vom Pöbel („von unten“ sic!) selbst organisierten Räten ohne Partei und mit Blümchen gegen die militärischen und polizeilichen Hundertschaften des Kapitals. Es ist der ewige grün-trotzkistische Gesamt-Hippie, der aus ihr spricht. Tausende von „Wohnprojekt“-Gemeinschaften, Kinderläden und Reformhäuser, in denen dieser Dreck seit Jahrzehnten aus braun gekifften Deppenhirnen wirkungs- und sinnlos entweicht wie stinkende Jauche, Ditfurth ist sich auch weiterhin nicht zu schade, es zu verkünden.

Aber es kommt noch besser:

„Kein Mensch wird als Linker geboren.“

Wäre ja auch noch schöner, wenn jeder so dämlich wie Ditfurth wäre, und das schon von Geburt an. Schließlich braucht es einen jahrzehntelangen Degenerationsprozess, um sowas wie ein „Linker“ zu werden. Ditfurth, diese Anführerin der noch nicht vereinigten Hirnlosen aller Bundesländer, wagt es, ihrem Bewusstseinsstand gemäß durchaus konsequent, daraufhin trotzdem allen Ernstes, den Namen Marxens in den Mund zu nehmen, obwohl sie ihn nach eigener Aussage

„nicht so sehr gelesen“

hat, sondern eher

„Marcuse, Adorno, Bloch“

(Trotzki, Bakunin und Hitler darf man sich dazu denken) – natürlich fleissig und wissentlich, schließlich ist der Hauptfeind die DDR und „die Stalinismen“, die es gar nicht gibt; es gibt nur einen Stalinismus, und das ist der vom Weltgeist approbierte und genehmigte Weg in die Entsklavung der Menschheit, der Lösung vom Bann ihrer eigenen Stumpfheit und Ditfurthaftigkeit, Kommunismus eben – und sich dabei erdreistet, ihren Ideologiemüll sogar als Marxismus zu bezeichnen, wo sie ein paar Sätze weiter das Wort

„emanzipativ“

in den Mund nimmt.

„Emanzipativ“ ist auch eine dieser sehr bezeichnenden Irrsinnsvokabeln jenes Hippie-Wortschatzes, welcher sich immer noch im Namen des Kommunismus übers Bewusstsein der Massen legt: „Emanzipation“ wollen diese Spinner nämlich in dem Sinne, in welchem sich ein Querschnittsgelähmter von seiner Fähigkeit zu gehen „emanzipiert“ hat: Verkürzung, Verblödung, Abstumpfung, Beschneidung von Ordnung, Sittlichkeit, Denkvermögen und notwendiger Strenge, weg mit all dem alten Mist (vor allem mit der Dialektik), „weniger ist mehr“. Weder wovon, noch wohin, noch weshalb überhaupt man sich denn „emanzipieren“ will, wissen sie, trotzdem belästigen sie jeden, den es nicht interessiert, immer wieder mit ihrem erbärmlichen Trotzkisten-Plunder und Punker-Kauderwelsch.

„Verwendet man die Kategorien Kommunismus und Sozialismus heute, muß man irrwitzig viel erklären, was man alles nicht damit meint.“

Eben. Erklären ist ja nun nicht gerade die Sache Ditfurths, deshalb lässt sie es auch mit dem Kommunismus gleich bleiben und rollt auf der „Anti“– Schiene durch die Welt. Und warum? Weil Ditfurth nunmal Antikommunistin ist und halt so alles mögliche meint, wenn sie von „Befreiung“, „Gerechtigkeit“, „Antikapitalismus“ etc. deliriert, nur nicht den Kommunismus und den dazu erforderlichen Sozialismus. Den gabs ja schon mal in real, und Realität, das wissen die Ditfurth und ihre Hippiegemeinde, ist böse, denn sie schreckt „die Leute“ ab.

Die nachdrückliche öffentliche Nichterwähnung des Wortes Kommunismus, dieses engagierte Anbiedern beim Klassenfeind war – selbst bei Leuten, die im Gegensatz zu Ditfurth einmal Kommunisten waren – schon immer der erste und wichtigste Schritt zum Opportunismus und zur Feindschaft nicht nur gegen das ihn bezeichnende Wort, sondern zum historischen Projekt selber. Der Unterschied zwischen einem Kommunisten und einem Antikapitalisten könnte kaum größer sein: Jener hat ein verwirklichungsfähiges, vor allem wissenschaftlich entwickeltes und entsprechend konkret darlegbares, real erreichbares gesellschaftliches Ziel, nämlich die Organisierung des Sozialen um die Produktion des Gebrauchswerts herum (statt um die Konsumtion des Tauschwerts und die Reproduktion von Mehrwertquellen aka. Massenmord wie im Kapitalismus) und zudem einen BEGRIFF der momentan herrschenden Gesellschaftsform sowie Strategien zu deren Bekämpfung. Der Antikapitalist hingegen lässt schon in seiner Bezeichung vollkommen offen, von welcher Seite aus er denn den Kapitalismus blöde findet: ob er zurück in vorkapitalistische Barbarei möchte oder eventuell einen nationalsozialistischen oder islamistischen Gottesstaat haben will, ob es ihm nach einem nachkapitalistischen Zombie-Monopolismus dürstet, oder er die Anarchie, also das Recht der Dümmeren fordert oder gar für einen aus Bauernhof-WGs bestehenden Naturkinder-Flohfresser-Commünismus plädiert; ob er den Kapitalismus denn zugunsten einer besseren Gesellschaft – eben: Kommunismus – weghaben will oder er ihn eben einfach nur als modisches Accessoire des Reggae hörenden Che-Guevara-T-Shirtträgers als eine Art ewigen Widerstand ansieht, der ihn umso mehr zu einer selbstbewussten bürgerlichen Persönlichkeit „mit eigener Meinung“ ausstattet; ob er den Kapitalismus überhaupt JEMALS weghaben und durch etwas anderes ersetzen will oder ob er seinen „Anti“-Stuß einfach nur als Erkennungsplakette zur Kommunikationserleichterung mit anderen Punks benötigt, das alles wird bewusst offen gelassen. (Schließlich muss ja bei Äußerungen von Leuten des Ditfurth’schen Schlags immer mitbedacht werden, was diejenigen Gruppen und partei-ähnlichen Mafia-Konglomerate denn so real zustande gebracht haben ausser verbaler Deppengrütze, und da wirds dann sehr schnell sehr düster – man erkennt: der ökologisch-antiautoritäre antifaschistische anti-imperialistische, anti-realsozialistische Antikapitalismus hat bis heute nicht nur die ekelhaftesten Gestalten bundesdeutscher Realpolitik hervorgebracht, sondern sich auch ansonsten zu jedweder Schande bereit erklärt, die Vernunft und Sittlichkeit zu vernichten pflegten: DDR-Bürgerrechtler, 89er Konterrevolution, Rot-Grüne Bundesregierung, Antistalinismus, Antiintellektualismus etc.)

Antikapitalisten, das sind die Leute heute alle. Jeder, ob beim „Jobcenter“, an der Aldikasse oder im Arztvorzimmer, „bedauert“ inzwischen die bösen Auswüchse des kapitalistischen Systems, in dem sie, diese gut funktionierenden Zahnrädchen im Getriebe des Systems, sich wie Gefangene wähnen. GEGEN den Kapitalismus (wie auch gegen jede andere Scheisse) findet man sich im Mob schnell zusammen, FÜR die kommunistische Vernunft jedoch wird man da niemanden plädieren hören. Der Antikapitalist ist der Antikommunist auf Abruf: wo ihm später, nach der kommunistischen Revolution, einmal das Kapital als universelle Anprangerungsinstanz fehlen wird, wird er schnell „die Partei“ finden, die er für sein selbstverschuldetes Scheissleben verantwortlich machen kann, man hat das zur Genüge sehen können bei den Dissidenten im Osten.

Diese Idealisten wollen immer alles sofort und auf die humanste Weise; sie kriegen deshalb niemals etwas hin und stützen damit die herrschende Inhumanität. Statt den Kommunismus so anzugehen, wie er von Marx, Engels, Lenin etc., also den Klassikern seiner Theorie und Praxis, wissenschaftlich dargelegt wurde, stümpern sie ihn sich zu einem Kultprodukt einer alternativ-undergroundigen Commünismus-Industrie (mit Hand-Outs, Teach-Ins, Vortragsveranstaltungen, „Kongressen“, Fanzines, Stickern, schlechtem Techno und blöden Sprüchen) zurecht, welches es als unerreichbares Ideal stets hochzuhalten aber in Wahrheit natürlich nie zu verwirklichen gelte. Motto: „Undogmatisch und antiautoritär“ (Ditfurth) in den Abgrund.

Man kann es nicht anders ausdrücken, und dieser Erkenntnis wegen ist es das Interview wirklich wert gewesen: Jutta Ditfurth ist die idealtypische Über-Bloggerin; die Vorhut aller linken Transparentehochhalter, Demonstranten, Staatsgegner, Stuttgart21-Baumschützer und sonstiger Underground- und Gegenkultur-Canaillen. Sie sollte mit Bini Adamczak („Eine Definition von Stalinismus trau ich mir, hihi, jetzt nicht zu“ ), Joachim Bruhn („Marx begreifen? Joa, morgen vielleicht.“) und Daniel Kulla („Ich mache sicherlich einiges zum Zwecke der Profilierung oder um mein Einkommen aufzustocken – bei diesem Thema sieht das eher anders aus“) eine linkscommünistisch-antistalinistische Diskussions-WG aufmachen, am besten direkt in Sibirien, dann wird die Umquartierung später nicht allzu viel Zeit und Mühe kosten.

Immer wieder kommt von linken Antikommunisten ja das „Argument“, Stalin sei unter anderem, bzw. vor allem auch deswegen Scheiße gewesen, weil er „mehr Kommunisten umgebracht hat als Hitler“ (irgendein Jungle-World-Leser ): Man kann Stalin gar nicht genug dafür dankbar sein, dass er mit sozialrevolutionären Landplagen vom Schlage Ditfurth damals nicht zimperlich umgegangen ist, während wir dank Hitler hierzulande weiterhin mit diesem Stümper-Mob geschlagen sind. Die möglichst schnelle Ausrottung jener Deppenphalanx, die sich in irgendeiner linksidealistischen Form zum Kommunismus oder zu „Autonomie“ (Autonomie: Was bedeutet schon Selbstbestimmung, wenn das Selbst ein Haufen Schrott ist, der sowieso nichts anderes mehr wollen kann, als den Dreck, der ihm eh aufgezwungen wird; Autonomie in kapitalistischer Totalität: Blödsinn hoch zehn), „Emanzipation“, „Befreiung“, „Kritik“ und all diesen anderen Karikaturen von Fortschritt bekennt, ist eine der dringlichsten Schritte auf dem Weg zum Kommunismus. Ohne diesen wird die Welt auch die nächsten Jahrhunderte einer Hölle gleichen, deren geistige Vorboten sich z.B. schon im Programm des unsäglich reaktionär verblödeten Unrast-Verlags ankündigen.

Das kindische Polit-Manager-Pack von „Ums Ganze“ (neben den beiden Ehren-Canaillen der Entmarxisierung jeglicher Theoriebemühungen, Michael Heinrich und Frieder Otto Wolf, waren auch fast alle anderen üblichen Studentenhippies, die in ihrer Freizeit Power-Point-Vorträge für anarchistische Arschgeigen halten, zum Kongress eingeladen; da kommt zusammen, was zusammen gehört) ist gar nicht stark genug zu verachten und zu bekämpfen, das zeigt nicht erst die Einladung Ditfurths auf ihre kümmerliche Kritizisten-Veranstaltung. Ditfurth selbst, in tausend Talkshows von Demokraten-Nazis wie General Schönbohm oder Mitgliedern des Lambsdorff-Clans „argumentativ“ plattgewalzt (wer auf Argumente baut, dem geschieht sowas recht), aber immer noch Demokratin und Diskussions-Begeisterte: Daran sieht man, wie sie es wirklich hält mit der Umsetzung ihrer „Ideale“: es reicht ihr – ebenso wie den bemitleidenswerten Nachwuchs-Kretins von „Umsganze“ – schon, diese innerhalb des bürgerlichen Medienapparats zu „diskutieren“, also: der Lächerlichkeit preiszugeben – die Gewalt, die sie auch durchsetzen könnte, lehnt sie strikt ab. (Die Unannehmlichkeit, die für viele „Linksradikale“ aus der Frage „Was tun?“ bzw. aus der ihnen entgegengebrachten Forderung nach einer Praxis jenseits von Kritik oder „Theorie“ entsteht, rührt natürlich auch aus dem Umstand, dass ihre reale Lebenspraxis, wenn überhaupt existent, schlicht keinem kommunistischen Anspruch (ja, sowas sollte man tatsächlich haben) entspricht. Kein Wunder, dass sie sich da lieber aufs kritische Gefasel versteifen und zurückziehen, wenn man sich einmal ihrer „Praxis“ vergegenwärtigt; die NOT der auf Basis von genereller Unfähigkeit und Unwilligkeit erbauten Praxislosigkeit war zuerst, DANN kam der Reflex darauf, die bloße Kritik-Haltung. Sowohl bei den antikapitalistischen Ariern, als auch bei den antideutschen Adorniten, den antizionistischen Arschlöchern, wie auch den antiimperialistischen Asozialen und antispeziesistischen Anarchos ist der dreigliedrige dialektische Prozess auf die bloße ANTIthese reduziert worden; These, erst recht Synthese werden schlicht ignoriert, es interessiert nur noch das abstrakte Dagegen.)

Eines aber steht sicher fest: Wer nicht spätestens als Gast bei „Hart aber fair“ zur Stalinistin wird, hat kein Gehirn.

Nochmal Jutta Biermann:

„Wir leben in einer Diktatur auf Abruf“

Schön wär’s.

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22 Antworten auf “Ökologisch, emanzipativ, verblödet: Jutta Ditfurth”


  1. 1 Vienna Softcore 09. Dezember 2010 um 19:17 Uhr

    Ist das Absicht, dass du Anhänger der Krtitischen Theorie mit Anarcho-(Primitivisten-)Hippies in einen Topf haust, oder hast du bloß keine Ahnung, worüber du arme_r Stalinist_in dich aufregen kannst?

    Ich hab pro Absatz ca. 10 Lachanfälle bekommen, am besten ist ja wohl die Passage mit „linkscommünistisch-antistalinistische Diskussions-WG“s und Daniel Kulla. Der hat ja besonders viel mit „linksliberalen“ Hippies am Hut. (Achtung Sarkasmus)

  2. 2 Väterchen Administrator 10. Dezember 2010 um 0:23 Uhr

    „Ist das Absicht, dass du Anhänger der Krtitischen Theorie mit Anarcho-(Primitivisten-)Hippies in einen Topf haust“

    Das muss ich gar nicht tun, das machen sie ja selber schon. Ditfurth, Michail G. Heinrich, Andrea Trumann, Frieder Otto Wolf und TOP-Berlin, das passt doch prima. Ums Ganze eben (wenn schon nur ein halbes Gehirn, dann wenigstens irgendwas anderes „Ganzes“, also irgendwie alles, also letztlich: nichts – was dann auch der passende Name für diese Kackbande wäre: „Um nichts“).

    Übrigens: Wenn man Gemeinsamkeiten verschiedener Leute, Gruppen, Zusammenhänge oder Erscheinungen ausmachen will, geht man das vernünftigerweise so an, dass man ihr geteiltes Allgemeines herausstellt, sie also „in einen Topf haut“. Voll undifferenziert und philosophisch also, voll nicht Seminar- und Argumentlehranstalten-kompatibel, also voll schlimm, voll stalinistisch, voll menschenverachtend, voll über die „Opfer“ von Kronstadt hohnspottend und voll Ulbrichts Verbrechen in der Schrebergärtentheorie verleugnend, ich weiss.

    „der hast du bloß keine Ahnung, worüber du arme_r Stalinist_in dich aufregen kannst?“

    Jaja, bla, keine Ahnung von nix bla, arm bla, Stalin bla, _in bla, blabla.

    „Ich hab pro Absatz ca. 10 Lachanfälle bekommen,…“

    Ich lache bei Hegel auch immer sehr.

    „…am besten ist ja wohl die Passage mit „linkscommünistisch-antistalinistische Diskussions-WG“s und Daniel Kulla. Der hat ja besonders viel mit „linksliberalen“ Hippies am Hut.“

    Naja, da hab ich Ditfurth auch ein wenig Unrecht getan. So dermaßen heruntergekommen wie Du oder Kulla ist die ja nun auch wieder nicht. Aber darum gings jetzt nicht primär, sondern vielmehr darum, sie an bestimmten Maßstäben und Ansprüchen zu messen (schon wieder diese böse Gemeinsamkeit und Allgemeinheit!) und da tun sie allesamt ihre Arbeit (gegen Revolution, Realsozialismus, Stalinismus, DDR, Wahrheit, Sinn und andere Phänomene der Vernunft) sehr gut. Es überrascht dann nicht weiter, dass ihr gemeinsamer Nenner die Romantik ist – egal, ob Frankfurter Schule oder irgendeine andere Drecksecke im gesellschaftlichen Folterkeller kritizistischer Verblödung, in welchem die einen eben nochmal kurz Sartre mit Slavoj Zaziki und Boris Gyros durchdekonstruieren oder „radikale rücksichtslose vernichtende Medienkritik“ betreiben (aka.: Youtube-Rap-Videos gucken/ gutfinden / posten/ hypen), während die anderen den neuesten Bahamas-Artikel exzerpieren um daraus ein pissgrünes Flugi zu basteln oder Rezensionen für kleinbürgerliche Gratis-Schmierblätter zusammenscheissen oder selbstgestrickte Ankündigungs-Volxküchenkochtöpfe für Anti-irgendwas-INTERVENTIONEN spreaden oder was weiss ich. (Einfach sterben gehen oder wahlweise auch erstmal nur die Schnauze halten wär schonmal was.)

    „(Achtung Sarkasmus)“

    Echt? Krass, Alter.

  3. 3 Hollergraben 31. März 2011 um 8:50 Uhr

    Ha, du bist köstlich, ein zorniger Stalinist zum Kuscheln! Was würdest du eigentlich tun, wenn all die Deppen, nach deren Quatsch du förmlich süchtig zu schein seinst, liquidiert werden? Dir selbst die Kugel geben, weil keiner mehr übrig bleibt, über den du schimpfen kannst?

  4. 4 Väterchen Administrator 31. März 2011 um 11:35 Uhr

    Mal davon abgesehen, dass mir eine komplett entvölkerte Welt im Vergleich mit einer elenden, in welcher Leute wie Du ihr Unwesen treiben, mit der Zeit immer annehmbarer erscheint, werde ich auf solche Kommentare nicht mehr weiter eingehen (gabs hier alles schon tausend mal, bringt eh nix. – Das Problem der Aufhebung des Deppentums stellt sich längst nicht als so kompliziert heraus, sondern ist auf vernünftige und humane Weise lösbar, das hat doch nun die stalinistische Epoche des Fortschritts hinlänglich gezeigt, ganz ohne dass dabei „alle umgebracht“ wurden o.ä. – im Gegenteil.)

    Ich schalte sowas nur noch zum allgemeinen Amüsement der salonbolschewistischen Elite frei.

    Viel Spaß noch bei Fairconomy und natürlicher Wirtschaftsordnung. Bussi.

  5. 5 Stanislaw Hirschfeld 31. März 2011 um 12:30 Uhr

    „Ich schalte sowas nur noch zum allgemeinen Amüsement der salonbolschewistischen Elite frei.“

    Wenn ich mich angesprochen fühlen darf: Ich bin tatsächlich amüsiert, wie dieser Blogger allen Ernstes meint, daß 1. alle Menschen bis auf die Stalinisten so seien wie er – wo das Gegenteil der Fall ist, denn überhaupt kein Mensch ist so wie er, denn jeder Mensch ist ja eben: ein Mensch – und 2. diese Stalinisten die Erledigung des zum Untergang verurteilten Deppentums eigentlich nicht anstreben wollen sollten, da sie sonst keine Stalinisten mehr sein könnten; solche Knallköpfe wie dieser hier streben wahrscheinlich wirklich nach nichts, man könnte ja glatt ein Ziel erreichen!

  6. 6 Väterchen Administrator 31. März 2011 um 15:45 Uhr

    Kennt man ja: Von Zwecken und Notwendigkeiten wollen sie nunmal nichts wissen (lieber Gründe, „Ursachenforschung“, „Menschlichkeit“, Ideale etc. hochhalten), die Drecksarbeit überlassen sie dem ausführenden Organ des Weltgeists (aka. KP) – und bleiben deswegen natürlich auch der Vernunft fern. Ich kanns nur immer wieder sagen: Antistalinismus ist auch nur ne Form von Unbildung.

  7. 7 Väterchen Administrator 29. April 2011 um 12:30 Uhr

    Für die Akte Ditfurth – ein Leserbrief in „konkret“:

    „ES GRÜNT SO GRÜN

    KONKRET 4/11: „Basta und Bumsti“ von Michael Schilling

    Dem neuen Buch von Jutta Ditfurth über die Grünen wünsche ich möglichst viele Leser, weil sie Informationen zusammengetragen hat, die vielleicht eine gewisse aufklärerische Wirkung unter den – wie man früher sagte – breiten Massen entfalten könnten. Allerdings ist der durchschnittliche Grünen-Wähler so beratungsresistent wie sein CSU-Pendant. Wer das Buch aus einer analytischen und linken Perspektive liest, wird den Ertrag so bescheiden finden wie in dem Vorläuferwerk Das waren die Grünen aus dem Jahr 2000. Wieder nimmt Ditfurth eine moralisierend-voluntaristische Perspektive ein, statt die Grünen und ihren Erfolg als klassenspezifisches Phänomen zu sezieren, wie dies etwa Georg Fülberth tut. Der Vorwurf, die Grünen machten keine linke oder gar linksradikale Politik, ist absurd. Man sollte von einem Ochsen keine Milch erwarten und von den Grünen allenfalls eine Reformpolitik im Sinne eines ökologisch gebändigten Kapitalismus. Um drei Beispiele zu nennen: sofortige Abschaltung von Atomanlagen und Förderung regenerativer Energieerzeugung, Ausstieg aus bestimmten Verkehrsprojekten wie Stuttgart 21, dafür eine flächendeckende Verbesserung des Angebots der Bahn. Schlimm finde ich die Geschichtsklitterung hinsichtlich der Geschichte der Anti-AKW-Bewegung und der Frühgeschichte der Grünen, die Ditfurth wieder betreibt, um sich selbst ins beste Licht zu rücken und die Beteiligung von Nazis zu kaschieren, die penetrant als „Wertkonservative“ verharmlost werden. Zu den Anfängen der Anti-AKW-Bewegung und der Grünen zählen der ökofaschistische „Weltbund zum Schutz des Lebens“, ehemalige Mitglieder und Funktionäre der NSDAP wie Baldur Springmann und Werner Georg Haverbeck sowie August Haußleiter, den Ditfurth wiederum als Nationalliberalen bezeichnet, und seine „Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher“ (AUD). Haußleiter mußte wegen seiner NS-Propagandatätigkeit seinerzeit als Grünen-Vorsitzender zurücktreten. Es ist keineswegs so, daß Linke es damals nicht besser hätten wissen können. Ditfurth verhandelte im Juni 1979 im Collegium Humanum in Vlotho auch mit allerlei braungrünem Gesocks, während die Bunte Liste Hamburg im Jahr davor eine Broschüre über deren Positionen, Verflechtungen und Vergangenheit veröffentlicht hatte. Herausgeber der Broschüre war Rainer Trampert. Jeder macht Fehler, und hinterher ist man meistens schlauer, aber solche (selbst-)kritischen Reflexionen sucht man bei Ditfurth vergebens.

    - Peter Bierl, per E-Mail –“

    http://www.konkret-magazin.de/kvv/an.php?text=ankonkret&jahr=2011&mon=05

  8. 8 j-ap 03. Mai 2011 um 15:53 Uhr

    Was soll ich hierzu große Worte machen?

    Daß ich es für bezeichnend halte, einen Link auf diesen Artikel wegen »Beleidigung« entfernt zu haben? Das ist ja, für sich genommen, fast noch schöner als der Artikel selbst.

    Gruß!

  9. 9 ViennaSoftcore 05. Mai 2011 um 21:40 Uhr

    Liebes Väterchen,

    ich möchte gar nicht näher auf deine „Argumente“ eingehen, denn diese sind entweder unbelegte Behauptungen, die schlicht und ergreifend einfach nur falsch sind, oder Anschuldigungen, die durch undifferenziertes Denken, wie du es offensichtlich gerne betreibst, entstehen.

    Aber ich wünsche dir noch viel Spaß mit deinen „großen Revolutionsführern“ in marxistischer Tradition, zählst du eigentlich auch Gaddafi zu deinen Idolen?

    Ach übrigens: Bald ist doch der Tag der Befreiung, ich frage mich, ob du feierst oder trauerst.

  10. 10 Väterchen Administrator 05. Mai 2011 um 22:40 Uhr

    Ich hab noch so ein „differenziert gedachtes“, belegtes, richtiges Argument für Dich, WienWeichkern: „Geh bitte schnell sterben!“ (Josef Stalin)

    (Gaddafi ist mir übrigens genauso Wurscht wie Bin Laden oder der Tag der Befreiung: weder feiere, noch trauere ich. Wer sich solch identitäre Abhubserscheinungen des globalen medialen Vergangenheitskonservierungs- und Personifizierungs-Verhetzungs-Schwachsinns ernsthaft zu irgendwelchen „Trauer-“ oder „Feier“zwecken zusammenbastelt wie Du, dem ist nicht nur nicht mehr zu helfen, sondern verdient eben wirklich nur noch jenes Elend, nach welchem er so inständig bettelt: Belege, Argumente, Differenziertheit. Schau doch z.b. mal – um Deinem Bedürfnis nachzukommen – bei den diversen Blogsport-Antizionisten vorbei: da bekommst Du u.a. tonnenweise „differenzierte, belegte Argumente“ für vernichtungsantisemitische Terror-Schweinereien gegen Israel. Das müsste doch was für Dich sein.)

    PS: Weil es so lustig ist, halte ich Dir hier nochmal den Spiegel vor deine Deppenfratze:

    „Tja, ich bin wohl eine kleine Maus im großen Web, die endlich mal einen eigenen Blog wollte.
    Ich bin auch als Minimal/Techno DJ und Produzent naicé. „bekannt“.
    Mit diesem Blog will ich einfach nur meinen Senf zu Musik, Politik, Technischem Blabla und allen anderen Blödsinn abgeben, ab und zu mal mich selbst, meine Musik oder meine Texte veröffentlichen und letztendlich behaupten können, das ich einen Blog hab :)

    (Vienna Softcore über seinen Blog)

  11. 11 Stanislaw Hirschfeld 06. Mai 2011 um 13:16 Uhr

    Süß! Ich booke den mal, glaube ich. Bei der Gelegenheit können wir ja auch über den Unterschied von das und daß und all den „anderen Blödsinn“ plaudern, mit dem der Wiener Weichkeks seine Lebenszeit vernichtet bzw. eher diese simuliert.

  12. 12 Väterchen Administrator 17. Mai 2011 um 11:07 Uhr

    Vor zwei Wochen verlinkte ich obigen Eintrag zu Ditfurth in der sogenannten Community des Augstein-Junior-Blatts „Der Freitag“. Wenige Stunden später bekam ich per Mail eine Mitteilung darüber, dass man den Link gelöscht hat. Auf meine darauf folgende Antwort wurde bis heute nicht reagiert.

    Der Briefwechsel dokumentiert:

    Von: Community Support
    Betreff: Ihr Blogbeitrag
    Datum: Dienstag, 3. Mai, 2011 12:11 Uhr

    Liebe Lyzis Welt,

    wir haben Ihren „Blogbeitrag“ zum Ditfurth-Text offline genommen.
    Sie verweisen darin lediglich auf Ihr eigenes Blog und darüber hinaus ist der verlinkte Artikel beleidigend und widerspricht unseren AGBs und der Netiquette.
    Selbstverständlich dürfen Sie bei uns auch Beiträge veröffentlichen, die sich kritisch mit bei uns veröffentlichten Texten auseinandersetzen. Diese sollten jedoch dennoch höflich bleiben.

    Mit freundlichen Grüßen von der Freitag-Community-Moderation.

    ***

    Sehr geehrte „Freitag-Community-Redaktion“,

    Sie teilen mir mit, ich dürfe „selbstverständlich“ auch bei Ihnen kritische Beiträge usw. veröffentlichen. Nun ist es ja so: Mit dem Veröffentlichen meiner Gedanken, die, sollten sie auch – von wem auch immer – als noch so beleidigend empfunden werden, nunmal genau jene sind, die sich auf meinem Blog nachlesen lassen, auf linksliberal-sozialdemokratischen (zumal zur Zensur neigenden) Arbeiterverräter-Seiten wie der des „Freitags“ habe ich es nicht so, weshalb ich seit Jahren ausschließlich und exklusiv auf „lyziswelt.blogsport.de“ veröffentliche. Gerade deshalb also schrieb ich auf Ihrer „Seite“ nicht ein Sterbenswörtchen über Frau Ditfurth, sondern VERLINKTE lediglich auf meinen Blogbeitrag. Für die Inhalte verlinkter Seiten sind Sie als „Freitag-Community-Redaktion“ doch aber nun in keiner Weise verantwortlich, weswegen es Ihnen, sollten Sie denn tatsächlich gleichzeitig sowohl an einer offenen, AGB-gemäßen Diskussion, die auch kommunistische Positionen nicht ausschließt, als auch an einer von allen nichtkonformen, als „Beleidigungen“ geächteten Beiträgen gesäuberten „Freitag“-Plattform interessiert sein, ja in Wahrheit ziemlich egal sein könnte, was im Beitrag auf „Lyzis‘ Welt“ über J. Ditfurth steht.

    Dies ist offensichtlich nicht der Fall.

    Zudem verwechseln Sie Ursache und Wirkung – es waren ich und meine kommunistischen, „stalinistischen“ Genossen, die von Frau Ditfurth wiederholt und an prominentem Platz in allerlei Massenmedien immerzu unargumentativ und denunziatorisch „beleidigt“ wurden, um mit Ihren Worten zu sprechen – und dass, obwohl wir (die SED, die KPdSU, Stalin, Lenin, also der institutionalisierte Staatssozialismus des 20. Jahrhunderts) im Gegensatz zu Frau Ditfurth unsere Ziele in die Tat umsetzen konnten und real erreichet haben, was Frau Ditfurth mit ihrer Haltung selbst in 1000 Jahren nicht zustande brächte. Von daher finde ich es schon reichlich unverschämt, nun ausgerechnet UNS, bzw. mir „Beleidigung“ vorzuwerfen (übrigens ohne jeden Beleg), wo es sich bei meinem Text doch lediglich um eine bescheidene Abwehrbemühung ständiger Angriffe von der Seite des links-emanzipativen Idealismus (Ditfurth und Co.) handelt.

    Was ausserdem jemand als beleidigend erachtet und was nicht, kann ich bei aller Bemühung nun wirklich nicht wissen. Sie etwa? Haben Sie Frau Ditfurth vorher gefragt, ob sie meine Zeilen als beleidigend empfindet, bevor sie den Link zu meinem Blogeintrag entfernten? Ich zumindest dachte, dass Frau Ditfurth, die ja nun selber niemals zimperlich im Austeilen war, so etwas durchaus zu verkraften in der Lage ist. Ich zumindest hielte es für sehr entmündigend, wenn jemand darüber bestimmte, was ich als Beleidigung zu empfinden habe, ohne mich zumindest vorher zu konsultieren.

    Was das prinzipielle Elend „kritischer Auseinandersetzung“ (zumal mit dem Linksliberalismus / Sozialdemokratismus) anbelangt, sollten Sie vielleicht mal Lenin lesen. Im Klassenkampf pflegt man, als Kommunist, sich nicht an die von bürgerlichen Moralisten aufgestellte „Netiquette“ zu halten, weil man ansonsten nämlich gleich auf seine Erschießung warten kann. Dem Zwang zur von ihnen geforderten, ur-adeligen „Höflichkeit“, also zu grundlosem, systemstabilisierenden höfischen Heuchlertum sollte man sich somit ebenfalls nicht beugen, erst Recht wenn es um Jutta Ditfurth geht, die sich doch gerade im betreffenden Artikel von den Sitten und Gebräuchen des Adels radikal distanziert.

    Mit realsozialistischen Grüßen,

    Lyzis‘ Welt

  13. 13 Väterchen Administrator 18. Mai 2011 um 22:26 Uhr

    Und für alle, die wissen wollen, wie der amazin‘ emanzipative Commünismus im real life, der Vorschein einer klassenlos-befreiten Anarcho-Gesellschaft schon heute aussieht, der kann sich hier darüber vergewissern:

    „Aufgrund von auf der Tanzfläche arg abgehenden Leuten, sind wir rausgegangen (dazu: auf der Frauentoilette wurde sich darüber unterhalten, das tanzen keinen Spaß mache, da es zuviel aggressive Männer gäbe) –
    beim rausgehen dann folgender aufgeschnappter Gesprächsfetzen aus männlich dominierten Kleingruppen:

    “wenig fickbares Material vorhanden” “das ist bei Polit-Konzerten immer so”

    während eures Auftritts äußerte sich in einer Gruppe von 5 oder 6 Anfang 20jährigen einer mit dem Spruch “Jetzt noch eine Alte ficken und der Abend ist perfekt.” Anschließende Zustimmung sowie das abscannen umstehender Frauen inklusive.“

    (Es ist dabei übrigens gar nicht verwunderlich, dass, wer bestimmte kulturelle Vorlieben hat, nämlich in diesem Fall beschissenen Rave-Deppen-Punk („Egotronic“), auch bei den entsprechenden Leuten „landet“, also einen subkulturellen Raum miteinander teilt.)

    Deutsche Arschlöcher raven „gegen“ Deutschland:
    Ja, ja, das ist die Emanzipation!

  14. 14 tanz die puppen-rave-o-lution 19. Mai 2011 um 12:11 Uhr

    Haha, das lässt Kullas Posting-Überschrift „Torsun lässt die PUPPEN (sic!) tanzen“ ja in ganz anderem Licht erscheinen. Die merken echt gar nicht, wie doof sie sind…

  15. 15 Niemand 20. September 2011 um 3:04 Uhr

    1. „Womöglich in vom Pöbel („von unten“ sic!) selbst organisierten Räten ohne Partei und mit Blümchen gegen die militärischen und polizeilichen Hundertschaften des Kapitals.“ Wer außer dem Pöbel soll denn den Umsturz denken und organisieren? Was genau ist Deiner Ansicht nach an selbstorganisierten Räten, ohne eine autoritär strukturierte Partei verwerflich?

    2. Die „möglichst schnelle Ausrottung jener Deppenphalanx […] eine der dringlichsten Schritte auf dem Weg zum Kommunismus“ wäre doch nichts weiter als menschenverachtender Massenmord. Es wäre ein Beleg für deine Unzulänglichkeit, die unzureichenden theoretischen sowie praktischen Thesen und Vorstellungen von Leuten wie „Umsganze“ und Einzelpersonen wie Dittfurth mit Argumenten zu bekämpfen.

  16. 16 Väterchen Administrator 25. Oktober 2011 um 1:16 Uhr

    @Niemand (& das restliche hirnlose anarchistische Scheissgesindel):

    ad 1.)

    a. „Wer außer dem Pöbel soll denn den Umsturz denken und organisieren?“

    Ich, die Partei, die Elite, die Kommunisten. Zumindest nicht der degenerierte Mob und dessen Verteidiger, also Canaillen wie Du. (Apropos: Pöbel und denken, lustig.)

    b. „Was genau ist Deiner Ansicht nach an selbstorganisierten Räten, ohne eine autoritär strukturierte Partei verwerflich?“

    Vieles. Ums kurz zu machen, das Wesentliche: Dass sie nicht funktionieren. Gabs schon tausendmal, hat tausendmal nicht geklappt, und zwar nicht aus purem ephiphänomenalen historischen Zufall, sondern NOTWENDIGERWEISE. „Selbst“-Organisation von Nicht-Selbsten, von Leuten ohne Selbst, ohne Sinn, ohne Verstand, Bildung, Wissen, Strategie, Klassenbewusstsein usw. usf. ist ein Ding der Unmöglichkeit, ist die Horror-Utopie von Vollidioten wie Dir, welche glücklicherweise niemals Wirklichkeit werden wird. Diese ständige Maßlosigkeit, dieses Projizieren der eigenen armseligen „Befreiungs“-Wünsche, die auch nur hervorgerufen sind aus der Tatsache, mit sich selbst und seinem eigenen Scheissleben nicht umgehen zu können, auf irgendwelche heterogenen, halluzinierten „Massen“, dieses ganze überflüssige Wegwünschen von jedwedem Anflug von Realem im Namen auch noch von Kommunismus, diese Fassungslosigkeit, Ungeplantheit und ideologisierte Verwirrtheit, die Dich und Deine verblödete Communen-Sippschaft ausmachen, das ist alles so dermaßen ekelhaft, dass jeder, der das erkannt hat, objektiv nur noch den Kampf gegen Euch aufnehmen kann.

    Das objektive Nichtfunktionieren dieses ganzen utopischen Idealisten-Quatschs ist aber nur die eine Seite einer gesamten Riesenschweinerei, die jene heutige antikommunistische Commünismus-Verkündigungs- und -Aufrufs-Industrie ausmacht: Eure Naivität blamiert den Marxismus, und zwar von einer angeblichen INNEN-Position heraus. Das jahrhundertelange öffentliche Anstreben von Zielen, die wissenschaftlich (und zwar marxistisch) erwiesenermaßen nicht funktionieren ist nichts anderes als die freiwillige Übernahme des Klassenkampfs für den Klassenfeind. Und deshalb seid all Ihr voluntaristischen Rätecommünen-Arschlöcher einfach objektiv schon selber Teil des gegnerischen Lagers, da könnt Ihr soviel von Kommunismus und Revolution und Befreiung faseln, wie Ihr wollt. Ihr seid am Ende, aber dieses Ende verschleppt Ihr seit fast einem Jahrhundert als Revolutionsromantik durch die Weltgeschichte, wie todkrankes Vieh, das partout nicht abkratzen will seine Geschwüre durch den Stall pestet.

    ad 2.)

    a. „Die „möglichst schnelle Ausrottung jener Deppenphalanx […] eine der dringlichsten Schritte auf dem Weg zum Kommunismus“ wäre doch nichts weiter als menschenverachtender Massenmord. „

    Wenn Du die notwendige Bekämpfung (von Töten war übrigens nicht die Rede, es ging um das Ausrotten einer Phalanx) von Menschenmördern, Konterrevolutionären und Antikommunisten in Deinem Delirium nur als „Massenmord“ missverstehen kannst, meinetwegen. Dann sag ich, extra nochmal für Dich, dass es mir darum geht, den sogenannten stalinistischen Massenmord (d.h.: die kommunistische Revolution) wieder salonfähig zu machen. Es ist Dir ja dabei erlaubt, auf der anderen Seite zu sein. Nur wird es die falsche sein.

    b. „Es wäre ein Beleg für deine Unzulänglichkeit, die unzureichenden theoretischen sowie praktischen Thesen und Vorstellungen von Leuten wie „Umsganze“ und Einzelpersonen wie Dittfurth mit Argumenten zu bekämpfen.“

    Es gibt keine Unzulänglichkeit, es gibt nur einen aus zeitökonomischen Erwägungen hervorgerufenen Unwillen, diese ganze inzwischen zigtausendmal wiederholte Scheisse nochmal durchzukauen, da sei Dir mal sicher. Wir Bolschewisten haben den ganzen Argumentations-Blödsinn ja glücklicherweise schon seit langem überwunden und leben ganz prächtig damit. Wenn Ihr Kapitalismuskritiker und GSP-Lesekreisler in Eurem Masochismus nichts anderes/besseres könnt/zu tun habt, dann ist das Euer Problem, das ich bitte nicht auch noch haben will.

  17. 17 tee 27. Oktober 2011 um 20:36 Uhr

    „Wir Bolschewisten haben den ganzen Argumentations-Blödsinn ja glücklicherweise schon seit langem überwunden und leben ganz prächtig damit.“

    q.e.d.

  18. 18 Marcel Hentschel 03. Dezember 2012 um 6:26 Uhr

    „Wer außer dem Pöbel soll denn den Umsturz denken und organisieren?“

    „Ich, die Partei, die Elite, die Kommunisten. Zumindest nicht der degenerierte Mob und dessen Verteidiger, also Canaillen wie Du.“

    „….dass es mir darum geht, den sogenannten stalinistischen Massenmord (d.h.: die kommunistische Revolution) wieder salonfähig zu machen…..“

    Wo wäre der Unterschied zu jetzt…oder allen Epochen der Menschheitsgeschichte, in denen die „Elite“, zu der du dich ja zählst (warum eigentlich?), ihre Macht eben nicht zum Wohle ALLER einsetzt?

    Ob Monarchie, Kommunismus, Faschismus, Kapitalismus…oder euer aller neues und tolles und gerechtes Gesellschaftssystem mit dir und deinen Kumpanen an der Spitze, nennen wir es mal „Lyzismus“; es macht doch keinen Unterschied wer die Welt von wem säubert. Deutsche, Franzosen, Schwarze, Weisse, Christen, Juden, Moslems, Hundkatzemaus…und die Kommunisten, Faschisten, Autisten und all die anderen …isten .

    Alle denken sie seien besser als die anderen, aber lieber nur zu Hause am Schreibtisch, so wie du…(achja, richtig, bist ja Elite… die HerrenraSSe lässt wohl wieder grüssen, in einem Deutschland, dem es viel zu gut geht. Heil!)

    Wenn du irgendwo zwischen deiner verzerrten Argumentations-Blödsinn-Arroganz und deinen fortlaufenden Dumme-Menschen-Schimpfereien, die du für deine speichelleckenden pseudointellektuellen und möchtegern-elitären Ja-genau-Poster zugegebendermaßen ziemlich lustig und publikumswirksam gestaltest, denn du möchtest ja auch deine Bühne haben, findest du vielleicht mal die Zeit, dir das Elend in dieser Welt, das du so gerne elitärerweise von zu Hause aus bekämpfen würdest, anzuschauen….und dann frage dich was du wirklich tun kannst, statt verbitterter Alles-Schlampen-ausser-Mama-Reden zu halten und dabei wahrscheinlich noch Chips und Cola in dich rein zu stopfen.

    Ja, und ich weiss, blabla Idiot blabla keine Ahnung bla schlechte Menschen ausrotten bla bla unbedingt notwendig bla Gehirntumor.

    One World
    Go for Africa!

  19. 19 Väterchen Administrator 03. Dezember 2012 um 17:32 Uhr

    Herr Hentschel:

    1.)

    „Wo wäre der Unterschied zu jetzt…oder allen Epochen der Menschheitsgeschichte, in denen die „Elite“, zu der du dich ja zählst (warum eigentlich?), ihre Macht eben nicht zum Wohle ALLER einsetzt?“

    Ganz einfach: diesmal würden wir „unsere Macht“, die gar nicht unsere ist, sondern jene des Proletariats, welches wir legitimerweise politisch (und zwar gegen die Bourgeoisie und ihre faschistischen und sonstigen Schweinereien) vertreten, tatsächlich zum Wohle – fast – aller einsetzen. „Fast aller“ deshalb, weil antikommunistische Arschlöcher natürlich nach der Revolution nichts mehr zu lachen haben werden. Irgendwann is halt mal Schluss mit lustig. Zur Elite „zähle“ ich mich dabei nicht, ich BIN es halt, qua Gehirn. Sowas kann man sich nicht aussuchen, das ist Notwendigkeit, einer muss die Eliten-Drecksarbeit ja schließlich machen.

    2.)

    „Ob Monarchie, Kommunismus, Faschismus, Kapitalismus…oder euer aller neues und tolles und gerechtes Gesellschaftssystem mit dir und deinen Kumpanen an der Spitze, nennen wir es mal „Lyzismus“; es macht doch keinen Unterschied wer die Welt von wem säubert. Deutsche, Franzosen, Schwarze, Weisse, Christen, Juden, Moslems, Hundkatzemaus…und die Kommunisten, Faschisten, Autisten und all die anderen …isten.“

    Alle denken sie seien besser als die anderen, aber lieber nur zu Hause am Schreibtisch, so wie du…(achja, richtig, bist ja Elite… die HerrenraSSe lässt wohl wieder grüssen, in einem Deutschland, dem es viel zu gut geht. Heil!)

    Sie wollten mir also mitteilen, dass Sie basisdemokratischer, totalitarismustheoretischer Antikommunist sind und also ebenfalls nach der Revolution auf Ihr Wohl pfeifen möchten. Danke, ist angekommen, wird berücksichtigt.

    Soeben malte ich mir kurz das dystopische Szenario einer Welt aus, in der tatsächlich alle behirnten Menschen ihrem Ratschlag folgegeleistet hätten, und von ihren Schreibtischen „in die Welt hinaus“ gepilgert wären. Die Hegel’sche Philosophie, der Marxismus, Darwins Evolutionslehre, und überhaupt so ziemlich jede wissenschaftliche Errungenschaft wäre der Menschheit vorenthalten geblieben. Wahrscheinlich säße sie noch auf Bäumen, mindestens aber in Höhlen. Sie sind also auch noch grün-idealistsicher Volksmob-Körnerfresser-Troglodyt, wollen also die Wieder-Tierwerdung des Menschen durch irrsinnigen, wirkungslosen Aktionismus erreichen. Sie scheinen bei Ditfurth und Seeliger viel gelernt zu haben.

    3.)

    …findest du vielleicht mal die Zeit, dir das Elend in dieser Welt, das du so gerne elitärerweise von zu Hause aus bekämpfen würdest, anzuschauen….und dann frage dich was du wirklich tun kannst, statt verbitterter Alles-Schlampen-ausser-Mama-Reden zu halten und dabei wahrscheinlich noch Chips und Cola in dich rein zu stopfen.

    Interessant zu erfahren, was Sie Arschloch so alles über mich zu wissen glauben.

    „Go for Africa“? -Ihr ernsthafter Alternativ-Vorschlag gegen jede bolschewistische Betätigung ist also: Ich soll sowas wie „Entwicklungshilfe“ (alternativ statt in Afrika wohl auch noch bei den Darbenden in Altenheimen, Kindergärten und Kliniken) leisten, um auch endlich ein Sozialdemokratenschwein zu werden. Imperialistische Systemstabilisierung im Namen des Wohls der Verhungernden, Verarschten und Verelendeten – besonders ekelhafte deutsche Widerlichkeit, genauso wie Leute, die das Argument „Chips und Cola“ anbringen, um damit ihren Gegner in irgendeine US-Unkultur-verseuchte Imperialistenecke zu drängen. Passt also prima zu Ihrem sonstigen deutsch-ideologischen Moralgeschwurbel.

    Wieder mal: Sehnsucht nach Stalin.

  20. 20 RedStarRising 30. Mai 2014 um 18:26 Uhr

    Was sagst du eigentlich jetzt zu ihr, würde ich gerne wissen, nachdem sie sich gegen Elsässer starkgemacht hat?

  21. 21 Brent Debecker 13. April 2015 um 9:33 Uhr

    Also der Text oben mag witzig und satirisch gemeint sein, aber in der Niedermachung aller aufklärerischen unf wirklich notwendigen Systemkritik und suberversive, echten Agitation und der einseitigen VerHERRlichung stalinistischer Taten, Denkweisen;aktionen etc. ist das „nur“ noch Kabarett, aber gekonnt, wann trittst du wieder auf und wo? Cheers BYD

  22. 22 Väterchen Administrator 13. April 2015 um 14:15 Uhr

    Herr Debecker, hier ist rein gar nicht satirisch gemeint, sondern alles voll stalinistischem Ernst. Auf kleinbürgerlich verblendeten Demokratenbullshit wie „notwendige Systemkritik“ und „suberversive, echte Agitation“ [sic!] verzichte ich mit bestem Gewissen auch weiterhin.

    Ihre Website hingegen zeigt, welch begrifflosen Elends Kind Sie sind und kann zum Amusement des geneigten Lesers nun angeklickt werden.

    See you – either in hell or in communism.

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