Archiv der Kategorie 'Mythos'

1378: „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“ wird plötzlich computerspielkritisch

Die Phase der Auseinandersetzung der beiden politischen Weltblöcke, also der sozialistischen, friedensfördernden Staaten des Warschauer Vertrages („Ostblock“) auf der einen und des westlichen Imperialismus („NATO“) auf der anderen Seite war, wie eigentlich jedes Kind wissen müsste, keine friedliche Zeit – nicht umsonst nannte man sie „Kalter Krieg“. Es handelte sich also in der Zeit zwischen 1945 und 1990 um einen kriegerischen Zustand zwischen den Staaten mit erfolgreicher Revolution und denen der bürgerlichen Konterrevolution bzw. des Faschismus. Dieser kriegerische Zustand wurde hervorgerufen vom Gros des deutschen Volkes, das sich 1933 aus weltherrscherischen Ambitionen dazu entschied, einen gewissen, bis dato hauptsächlich durch deutschnationale Welt-Unterjochungs-Phantasien, engagiertestem Rassismus und Kampfschriften für die endgültige Durchsetzung eines bis dahin unbekannten Vernichtungs-Antisemitismus in der Öffentlichkeit hervorgetretenen Adolf Hitler zu ihrem Führer zu wählen. Nachdem dieser demokratisch gewählte deutsche Volksheld dann 12 Jahre Demokratie ausgeübt, also sein Volk dazu aufgemuntert hatte, das europäische Judentum nahezu restlos zu vernichten, alle noch nicht durch die vormals in der Weimarer Republik herrschende SPD ermordeten Kommunisten umzubringen, nahezu das gesamte Europa anzugreifen, zu besetzen, zu faschisieren und Deutschland „anzugliedern“, sowie nebenbei mal eben den 2. Weltkrieg vom Zaun zu brechen, entschlossen sich die langjährigen Opfer, die, in historischer Gestalt der Sowjetunion (sowie Israels), glücklicherweise diesen Krieg noch für sich entscheiden konnten, dieser Gefahr einer globalen Faschisten-Barbarei endgültig einen Riegel vorzuschieben, was dazu führte, dass der geschickte Kommunist Walter Ulbricht eine Grenzsicherung („Berliner Mauer“) installierte, die jene Gefahr so gut als möglich zu bannen in der Lage war.

Soweit die von niemandem ernsthaft bestreitbaren geschichtlichen Fakten.

Nun mögen die braven und traditionsbewussten Deutschen, also die erdrückende Mehrheit der Bevölkerung dieses postfaschistischen Scheißstaats, eben einmal keine Opfer, da diese sie an ihre Dummheit, ihre Autoritäsfixierung, ihre Führersehnsucht, ihren Fremdenhass, ihre Kriegstreiberei, ihre Mordbrennerei und ihre restliche nationalistische Geschichte erinnern, welche eine Geschichte von rechtem Klassenkampf und Pogromen ist. Deshalb äußern die Deutschen sich heute vornehmlich „israelkritisch“ und DDR-, bzw. kommunistenfeindlich – sie wissen eben, wer ihr Feind ist: die von ihnen über Jahrzehnte hinweg Verfolgten.

Eine der in diesem flachen braunen Gewässer der Geschichtsklitterei neben der Nazitäter-Rehabilitierungsorganisation namens „Bund der Vertriebenen“ aktivsten „gemeinnützigen“ Verbände, die „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“, also die notorisch geschichtsvergessene bzw. -leugnende Zusammenrottung aus Altnazis, CDU-Opportunisten, Großkapitalisten, Menschewisten, Radikalkatholiken und sonstigen Faschisten und Arbeiterfeinden meldet sich nun mal wieder zu Wort: Es handele sich um einen Skandal; straight hirnlos to the max gehen sie hin und entdecken auf einmal, Breaking News: GEWALT IN COMPUTERSPIELEN! Das Spiel „1378“ stelle eine Verhöhnung irgendwelcher Opfer des Stalinismus (also der sozialistischen Politik der DDR) dar.

Na sowas.

Seit Jahrzehnten kann der geneigte Freund von geistloser, konzentrations- und feinmotorikfördernder, stress- und aggressionen-abbauender, entspannender, erbauender und seelenheilender virtueller Gewalt auf dem Bildschirm – wie z.B. schon bei so uralten Spielen wie des hauptsächlich in Russland und Kuba handelnden „Goldeneye 007″ – beispielsweise in die Rolle des britischen Geheimagenten, also: Söldners James Bond schlüpfen, wo es dann gilt, gegen sowjetische Soldaten, aber auch Zivilisten, also ebenfalls Angehörige von Opfergruppen, in die großzügigst realistisch inszenierte und animierte First-Person-Computerschlacht zu ziehen. („Wolfenstein 3D“, wo man gegen auch als solche eindeutig gekennzeichnete Nazi-Soldaten sowie Hitler persönlich kämpft, hat man hierzulande wohlweislich direkt mal indiziert und beschlagnahmt. Day of Defeat, ein Ego-Shooter, in der man als Nazi gegen Alliierte kämpfen kann, wurde hingegen nicht verboten.)

Bisher interessierte das alles ausser erzdeutschen „Jugendschützern“, dem rechtsradikalen Flügel der CSU und ihrer lächerlichen „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ keine Sau; nun aber, wo eben mal nicht in Vietnam, Irak, Afghanistan, Frankreich, Italien oder Russland im Interesse Deutschlands virtuell marodiert und getötet werden darf, melden sich die Antikommunisten zu Wort, und die „deutsche Öffentlichkeit“, die sich in drei Nachrichtenagenturen und ihrem arschkriecherischen volksverblödenden Medienprekariatstrottel-Anhang in Nachrichtenredaktionen erschöpft, schreit Zeter und Mordio.

1378screenshot
Screenshot aus dem Spiel „1378″. Quelle: dapd

Man kennt diese Heuchelei und Doppelmoral schon aus anderem Zusammenhang: Nicht etwa die real Angriffskriege bestreitende deutsche Bundeswehr, die burschenschaftlich organisierten Jugendverbände bürgerlicher Parteien, Schützenvereine, Kirchengemeinden, Sportvereine, Kindergärten und Schulen seien „jugendgefährdend“ (was immer das auch heißen mag), sondern Ballerspiele (oder, vor 200 Jahren, lange deutsche Tradition: Goethes „Werther“). Und nun soll also auch das virtuelle Abballern von Mitgliedern des deutschen Volksmobs plötzlich eine Gefahr für die Jugend, unmoralisch und vor allem „opferverhöhnend“ sein.

Opfer, das sind für jene deutschen Volldeppen, die sich da geschichtsrevisionistisch wie eh und je „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“ schimpfen, in erster Linie die legitimen deutschnationalen Täter-Erben und Angehörige suizidaler Knalltüten, die ihre Selbstmordsehnsüchte an Selbstschussanlagen des antifaschistischen Schutzwalls der DDR auszuleben pflegten und zu doof dazu waren, einen Ausreiseantrag auszufüllen.

Sekundiert werden sie laut „dapd“-Meldung dabei vom derzeit übelsten Stamm deutscher Ideologen, nämlich irgendwelchen – namentlich natürlich nicht genannten – rechtschaffenden „Historikern“, also hauptberuflichen Geschichtsfälschern und – selbstverständlich – der „Bildzeitung“, die schon im September gegen das Spiel aufhetzte, weshalb seine Veröffentlichung, die ursprünglich für den 3. Oktober, pünktlich zum Festtag der Wiederherstellung der deutschen Reichseinheit geplant war, auf vorgestern verschoben wurde. Vereint verlangen diese Hüter deutschnational-bourgeoiser Moral in ihrem Anti-DDR-Wahn letztlich die Zensur, das Verbot, zumindest die offizielle Delegitimierung eines von vielen hundert Kriegsspielen, das aber längst nicht so brutal wie die meisten anderen dieser Art ist.

Wer eins und eins zusammenzählen kann, sieht sofort, welche historische Konstellation in dieser zensurbedürftigen Empörungswelle seine Wirkungsmacht durchsetzen möchte. Derzeit prüfe die Staatsanwaltschaft Karlsruhe, ob das Spiel „gewaltverherrlichend“ sei. Man kann nur hoffen, dass diese antikommunistische Scheißbande dabei ordentlich auf die Fresse fliegt – realistisch ist aber natürlich ein der Geschichtsschreibung der herrschenden Klasse Deutschlands gemäßes Urteil.

Achtung, liebe Kinder, Gewalt! (Erst ab 12!)

„Expertenstimmen“ zum Spiel:

„Entweder verhaften Sie den möglichen Flüchtling, nehmen Kontakt mit ihm auf, wechseln die Seite und versuchen gemeinsam zu flüchten oder Sie wählen die drastische Art: Sie erschießen den Flüchtling. Dafür werden Sie später allerdings im sogenannten „Mauerschützenprozess“ verurteilt.“ (Chip Online)

„Das Spiel vermittle zudem die Moral, dass Grenzsoldaten, die zu oft schießen, nicht gewinnen können.“ (Focus.de)

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Was schreibt der Klassenfeind so?

Die Wahrheit, zum Beispiel.

Der altbekannte Streit der beiden großen Parteien commünistischer Volksverblödung, nämlich der Straßenkämpfer, also den Leuten der sogenannten AKTION auf der einen, und derjenigen, denen das bürgerliche Elend zu Kopf gestiegen ist, den sogenannten Theoretikern auf der anderen Seite, ist ein hinfälliger. In der momentanen historischen Lage ist er ohnehin unlösbar, verlieren werden ihn beide – gegen den Stalinismus, das ist sowieso schonmal klar. Es gibt nunmal tausend verschiedene antikapitalistische, sich kommunistisch wähnende Theorien (z.B. Wertkritik, Wertabspaltungskritik, Staatskritik, Geldkritik, Religionskritik, Kapitalkritik, Kritikkritik, antideutsche Ideologie- und Wertkritik, GSP-Kritik, Anarchogesabbel, Fetischkritik, Kritische Theorie, Kritische Leberwurst usw.), das Problem ist nicht, dass sie, wie die Aktionisten behaupten, zu intensiv und zu sehr zu Lasten der Praxis ausgeübt werden, sondern dass sie schlicht alle falsch sind. Die einzig richtige ist die des historischen und dialektischen Materialismus, also jene Theorie, deren letzter Unterschlupf der Stalinismus ist; die schlimmste und verheerendste war und ist der Trotzkismus in all seinen Schattierungen und seinen heutigen postmodern-kritizistisch-aufklärerischen Ausführungen (siehe Theorienaufzählung oben). Dieses Gefasel ist der barste Unsinn, das weiss sogar meist der bürgerliche Klassenfeind, und am erfreulichsten ist es, wenn die Erkenntnisse der stalinistischen Vernunft ihre Wahrheit durch diesen Klassenfeind, der vor allem auch noch einer sein will und nicht rumdruckst (und allein schon deshalb Lob und Anerkennung verdient) auch noch bestätigt werden. Dieses dem Kommunismus als Kontrollinstanz dienende Vorgehen, hier in Gestalt von Dirk Maxeiner und Michael Miersch, beweist die Existenz und Richtigkeit des Weltgeists: Jeder Satz in diesem Text ist richtig, die objektive Wahrheit wurde erkannt, der Unterschied zum Stalinismus ist lediglich einer der Frage, wer sich von uns später an oder neben dem Galgen befindet. Maxeiner und Miersch haben sich für oben, also die falsche Seite entschieden, das ist ihr gutes Recht, es herrscht schließlich Demokratie, Suizid ist jedem erlaubt. Natürlich sind sie Arschlöcher, aber nunmal keine, denen man vorwerfen kann, dass sie die Wahrheit ignorierten. Sie wollen das falsche, das schlechte, den Mob an der Macht und sich selbst als Untertanen, damit kann man leben – sollen sie ihres Elends Schmied sein. Und wer den derzeitigen Verwaltern der Bundesrepublik beim Sparkpakete schnüren und Ressentiments schüren publizistisch zu Diensten sein will, soll dies doch ruhig tun. Aber sie erzählen wenigstens keinen Mist, sie wissen, was Sache ist:

„In seinem letzen Lebensabschnitt schuf der alte Revolutionär [Trotzki] eine geistige Durchgangsstation, die einigen der klügsten Köpfe des 20. Jahrhunderts eine Weile Obdach bot. Sie wirkte wie ein Katalysator, der Intellektuellen die Abkehr vom Kommunismus erleichterte. Das hat der Prediger der „permanenten Revolution“ natürlich nicht bezweckt. Doch Stalin hat diese Wirkung wohl geahnt, ihn deshalb besonders unerbittlich verfolgt und alle Erinnerungen an ihn im Machtbereich der Sowjetunion tilgen lassen.“

Und weiter:

„Die Kritik des Exilanten Trotzki am Unterdrückungsapparat der Sowjetunion, ermöglichte es nachdenklichen Linken, darüber zu reden was falsch lief, ohne vor sich selbst als Verräter dazustehen. Zehntausende Ex-Kommunisten in aller Welt haben so eine trotzkistische Phase durchlaufen, bevor die meisten von ihnen Demokraten wurden.“

Chapeau.
Das sind doch gute, wahre, astrein der historischen Sittlichkeit gemäße Sätze.
Und wenn die heutzutage nunmal in Springers „Welt“ oder auf der „Achse des Guten“ stehen, dann zeigt das nur, wie debil und bewusstlos diese und ihr Publikum schon immer waren. Die Simpsons auf „Pro Sieben“, der Antitrotzkismus in der „Welt“, das ist doch ein erfreulicher Fortschritt.

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Israelsolidarität 2010

1. Empörung bei (anti-)deutschen Israelfreunden: Hamas und Linkspartei sind bescheuert, na sowas!

Vor Israels Küste sind ein paar Terroristen getötet worden, eigentlich ist also alles prima gelaufen für Israel und die IDF, man könnte die Sache abhaken und sich wieder beruhigt wichtigeren Dingen widmen, sich in seinem Mossad-T-Shirt in die Sonne legen, pro-westliche Unzucht treiben, in 1-Euro-Läden kleine sowjetische Spielzeugpanzer kaufen, VAN SHE hören und Goethe lesen zum Beispiel.

Aber deutsche Linke, bzw. undeutsche Rechte, also antideutsche Post-Linke, die auch als postantideutsche Ex-Linke bekannt sind, entblöden sich mal wieder nicht, gegen ein ihnen wesensgleiches Pack zu demonstrieren und „Solidarität“ zu üben; zum aktuellen Hauptfeind wurde die miefige kleine Splittergruppe aus ehemaligen SPDlern, WASGlern, PDSlern, parteilosen außerparlamentarischen Emanzipationsidioten, Grundeinkommensbefürwortern, den dümmsten und opportunistischsten Ex-SEDlern und sonstigem Anarchogekröse, die im deutschen Bundestag mit 11,9 Prozent der Wählerstimmen vertretene Partei „DIE LINKE“ erkoren.

So erbärmlich eine „antideutsche Kritik“ ist, der gegen diese Linkspartei nichts besseres einfällt, als über Wochen hinweg die Tatsache anzuprangern, dass drei ihrer Bundestagsfraktionsmitglieder mal wieder bei einer antisemitischen Terror-Aktion teilgenommen haben (so groß ist die gemeinsame ideologische Basis mit jener Alternativ-SPD, dass den Antideutschen nur noch solche popeligen Unwichtigkeiten anprangernswert, „kritikwürdig“ sind), so stolz scheint man darauf zu sein, endlich mal auf noch Hirnlosere zu treffen, denen man im Gestus von Leuten, die schon ein Theorie-Verblödungs-Krabbelgrüppchen weiter und somit „wissend“ sind, voll cool studentendeutsch „Faktenresistenz und Realitätsverleugnung“ (wie die ansonsten selber gern faktenresistente aka. antipositivistische und stets brav realitätskritische „Gruppe Morgenthau“ ) vorwerfen kann – der antideutsche Kritiker als Kollektiv-Psychotherapeut, es wird immer lustiger.

„Eigentlich, so könnte man meinen, sollte der Linkspartei angesichts ihrer obszönen Angriffe gegen Israel und ihrer jede Realität verleugnenden Verteidigung des „Free Gaza“-Unternehmens der Wind zumindest empfindlich kühl ins Gesicht blasen“,

verkündet der ebenfalls volksbewegte Demonstrant und bloggende Schweinepriester Alex Feuerherdt gleich im ersten Satz bestechend hirnlos wie immer, wird er damit doch seiner Pflicht als Blog-Haustürvertreter jener unmaterialistischen Vorgehensweise gerecht, die mit ihrer Kritik und ihrer Aufklärung „den Schleier des Unwissens“, „den Vorhang der Verblendung“ und ähnlichen Quatsch wegziehen und somit die von Antisemitismus (oder zunächst einmal wenigstens von Palästinensertüchern, man gibt sich auch in diesen jungdemokratisch engagierten Kreisen bisweilen bescheiden) befreite, fertige kommunistische Gesellschaft und andere Hirngespinste hervorzaubern will (was ja, wie jeder weiß, schon bei der „Frankfurter Schule“ von so großem Erfolg gekrönt war):

„Eigentlich“, „meinen“, „obszön“, „realitätsverleugnend“: solcherlei Ausdrücke aus der altgermanischen Mottenkiste bornierter Moralisten, Realitäts-Checker, Meinungsverteidiger, Bescheidwisser und Eigentlichkeits-Authentizisten sind die begriffliche Ausstattung der – sich eben dabei ausgerechnet auch noch ständig auf die Kritische Theorie und Adorno berufenden – selbsternannten Israelsolidarischen, mit welcher sie bemitleidenswerterweise gedenken, weltweit in ihren diskursiven Anti-Djihad zu ziehen. (Und welcher „empfindlich kühle Wind“, in einem Land voller Antisemiten? Von woher soll der denn bitteschön blasen? Von der „Israellobby“?)

Mir liegt es sehr fern – mindestens genauso fern, wie eine „Kritik“ der Antideutschen zu betreiben –, die Linkspartei und linke Antizionisten zu verteidigen (sie werden ihre Rechnung von der Geschichte ohnehin serviert bekommen), aber wer so blöd ist, ernsthaft vorm Karl-Liebknecht-Haus mit Flyern und Transparenten zu skandieren „Wer die Linke wählt, wählt den weltweiten Dschihad“ (wobei die antideutschen Jünglinge dann dankend erwidern „Okay, wähl ich eben die Grünen!“), der kann auch gleich zum CSU-Parteitag gehen und rufen: „Wer CSU wählt, wählt CSU!“ – Als wäre das den Wählern nicht eh schon bekannt.

Man sieht also: auch die antivölkischen, kritischen, ja ideologiekritischen (also dümmsten*) Israelverteidiger, die sich hier mal wieder nicht zu schade dafür waren, einen Dreckshaufen voll anarchistischem Jauche-Lumpenpack, konsens-antideutschem Konkret- und Jungle-World-Leser-Abschaum, aktiven NichthirnInnen und sonstigem dreckigem Deutschfressen-Geschmeiss zu mobilisieren, sind durchaus immer noch in der Lage, so reaktionär zu sein, sich als mit der deutschen Linken abgeschlossen habende „Antideutsche Kritik“, als gemeinnütziges „Abrissunternehmen deutsche Linke“ (Justus Wertmüller, Szene-Frei- und Vordenker) doch wieder zurück ins heimelige Nest para-volksgemeinschaflticher, pro-ideologischer Aktionismus-Wärme zu delirieren – das hat diese unter anderem von der Bahamas initiierte Deppendemo wieder einmal gezeigt.

2. Das Elend der Solidarität

Dass die israel-solidarischen Demonstranten bei ihrem Versuch, eine einflusslose deutsche Kackpartei zur bestimmenden Kraft hinter Hamas und Palästinenserterror auszumachen, auch noch abrutschen in ordinärste Pazifismushetze – Banneraufschrift: „Gegen die Kriegstreiber der Linkspartei“ –, im völligen Widerspruch stehend zu anderen Transparenten derselben Demonstration, auf denen es beispielweise notorisch enthirnt heisst, dass sich „hinter dem Ruf nach Frieden die Mörder verschanzen“, offenbart, inwieweit die elende linke Demo- und Soli-Scheiße sich durch die Hintertür der Israelsolidarität wieder in die antigermanische Bewegung eingeschlichen hat. Die Juden werden in Deutschland mal wieder instrumentalisiert, um innerlinksdeutsche Streitigkeiten so austragen zu können, dass auch noch der hinterletzte Dorf-Antifaler mitkommt und womöglich für eines jener emanzipativ-commünistischen AD-Grüpplein gewonnen werden kann – sowas nannte man als vernünftiger Kommunist, also Stalinist, vormals noch: volksschmeichelnd, anbiedernd, demokratisch, politisch engagiert, also: verblödet.

Es gibt für diesen ganzen postantideutschen Irrsinns-Zinnober aber natürlich eine richtige Erklärung, die zeigt, dass er auf einem Muster beruht, das jedwede sektiererisch-idealistische Volkseinbezogenheits-Linksgrütze schon immer kennzeichnete:
Wer geistig und praktisch, mithin politisch, schriftstellerisch, künstlerisch etc. zu nichts mehr in der Lage ist, dreht durch, wird durch die eigene Ohnmacht noch dümmer als eh schon und durch die ebenso eigene, zudem im hohen Maße selbstverschuldete Dummheit noch ohnmächtiger als sowieso – man wird linker oder antideutscher „Kritiker“ und „es“ (also die Gravitation hiesiger gesellschaftskritisch-akademischer Schwachsinnsverhältnisse) treibt einen dann in ferne Sphären, in die unnötige Breite, in die ständig Szene-Selbstverständlichkeiten auswendig runter rezitierende Streber-Langeweile, in globale Kriegsherren-Taktiererei, nach Nahost. Wo der Hirnapparat fehlt, der die Dinge genauer erkennen könnte, scrollt man die Landkarte statt in die Tiefe einfach in die Ferne und entledigt sich somit des Problems ernsthafter Auseinandersetzung, welche eben geistige Erfahrung und Anstrengung des Begriffs von Nöten hat. Als hätten sie etwas zu sagen, was wenigstens ein paar mehr Leute erreichen und beeinflussen könnte als die üblichen 200 gelangweilten Idioten der eigenen Szene, verteidigen kleinbürgerliche Antifa-Studenten aus Deutschland die Atommacht Israel – da hat man sich schweren Herzens für eine nahezu unmögliche, wirklich herausfordernde, selbstaufopfernde Lebensaufgabe entschieden, mir kommen schon die Tränen. Was dem linksdeutschen Antizionisten seine armen Hamas-Terroristen („unterdrückte Bewohner des Gaza-Streifens“), sind dem „Antideutschen Kritiker“ die bemitleidenswerten Juden; den ewigen Opfern müsse „geholfen“ werden, „Solidarität“, hier als eine Mischung aus global praktiziertem Mitleid und eigener sozialer Bedeutungslosigkeit zu verstehen, sei angebracht; was nicht passt, wird eben mal schnell durch Demo-Aufrufs-Kauderwelsch passend gemacht, dem widersprechende Vernunft stört nur. Aus einer schon bei Marx vorhandenen, nachvollziehbaren und sinnvollen dialektischen Haltung, die eben AUCH die Verteidigung wie auch immer defizitärer westlicher, bürgerlicher Errungenschaften, und somit eine gewisse Achtung vor den Leistungen Israels mit einbezog, wird – wie immer, wenn kleingruppenpsychotische Theorie und Praxis die Realitätswahrnehmung eintrüben – undialektischer, debiler Solidaritäts- und Provokations-Scheißdreck auf unterstem Niveau; selbst die für Wertmüller-Verhältnisse schlecht gewählten Worte verbergen kaum noch das dahintersteckende Begriffs-Elend.

Nun mag ich nicht beurteilen, inwieweit das Gros der israelischen Bevölkerung (der ja davon abgesehen natürlich jeder Erfolg gegen die Palästinenser zu gönnen ist), mit welcher man sich dort solidarisch zeigt, sonderlich viele Pfifferlinge darauf gibt, von hässlichen, verblödeten, autonome Burka-Kapuzenpulli-Outfits tragenden, prinzipiell nur stumpfen Juze-Schwachsinn stammelnden, faul-dreisten antideutsch-deutschen Studenten-Pfeifen mit Solidaritätsbekundungen überhäuft zu werden, die niemals erbeten wurden, aber ich maße mir mal an, zu behaupten, dass sich eine Mehrheit in Israel so etwas doch eher verbittet. Das interessiert das israelsolidarische Deppenpack allerdings nicht, es macht stattdessen ungestört in seinem Wahn, etwas zu gelten, weiter, und liefert dabei auch noch prima Argumente für die noch denkfauleren Neonazis von „Politically Incorrect“ („Aber ich sehe unser gemeinsames Existenzrecht durch Hamas und Linke oder besser durch Islam und Sozialisten bedroht!“; Kommentar Nr.7), die dann auch gerne mal die BRD-Flaggen einrollen, wenn es um die gemeinsam mit den Bahamas-Lesern ausgeübte Rettung „emanzipatorisch-europäischer Werte“ (lies: Klerikalfaschismus, Deutschnationalismus, Schützenfeste, Bratwurst, Fremdenhass) vor der „islamischen Überfremdung“ (i.e.: kurdische Flüchtlinge, Migranten aus der Türkei, Dönerbuden, afrikanische Austausch-Studenten) geht. Im Schatten der Israelflagge, hinter der man sein ordinär-deutsches Elend so gut verbergen kann, marschiert es sich scheinbar gleich viel angenehmer und unangestrengter.

Der dazu abgesonderte Diskurs-Müll, der sich auf allerlei Webseiten und in verrotzten Underground-Sekten-Schundblättern dann so niederschlägt, ist nicht minder hassenswert: Alle paar Wochen klicke ich mich, meinem Bedürfnis nachkommend, zu wissen, was die Idioten aller Anstalten wieder so treiben, durch die entsprechenden Blogs und Websites (bei den „anti-rassistischen“, also pro-palästinensischen, Israel- und Juden-Kritikern von Blogsport, diesem verachtenswertesten Drecksgesindel unter der Sonne, und den Aushilfs-Ariern vom GegenStandpunkt, die mit ihrer besonders perfiden „Israelkritik“ schon immer nur inoffizielle Politikberatung für die Hamas betrieben, ist ja eh schon alles verloren – noch schlimmer als die „Antideutschen“ sind nur noch deren Kritiker – , aber auch die ohnehin schon immer sehr instabile illusionäre Hoffnung, einige wenige der sich antideutsch wähnenden Ideologie-/Fetisch-/Wert-Kritik-Spinner seien von Seiten des hegelianischen Stalinismus [so muss man den Marxismus heute nennen, damit er als solcher kapiert wird] noch ansprech- und nicht bloß anpöbelbar, kann man – nach zahlreichen eindrücklichen Erfahrungen in persönlichen Gesprächen und der Lektüre diverser Blogs und Fanzine-Texte – endgültig abhaken) und weiß mir dabei nur zu helfen, indem ich einfach weiter mit fröhlich-resignierter Hoffnung auf eine Reinkarnation der Roten Armee warte, angesichts dieses seit Jahrzehnten immer wiederkehrend gleichen, ekelhaften, himmelschreiend dummen Transpi-Demo-Juzi-Quatschs.

Was die vielbemühte sogenannte SOLIDARITÄT anbelangt, so verhält es sich ja so: man kann solidarisch sein mit seinen proletarischen Arbeitskollegen beim Streik, man kann auch solidarisch sein mit seinen politischen Freunden, seiner Partei, seinen Genossen, seinen Kommilitonen oder anderen Einzelpersonen und Kleingruppen, die eine solche von Nöten haben; wenn man ganz bescheuert sein will, kann man sogar solidarisch sein mit der Bundesregierung, also „zusammenstehen“ innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglied man ohnehin ist – das ist alles schon ekelhaft genug –, aber als kleiner deutscher Depp kann man doch nicht ernsthaft hingehen und SICH SOLIDARISCH erklären mit einer ganzen Nation, zumal auch noch der israelischen! (SOLIDARITÄT MIT ISRAEL! Das ist ja noch bekloppter als „Raven gegen Deutschland“! Israel braucht keine Solidarität von euch. Woher kommt denn bitteschön schon wieder diese Solidaritätspest, und wohin will sie und weswegen und wozu? Was glaubt ihr eigentlich, was ihr seid, ein Staat, eine Infanterieeinheit, Streikgenossen? Wer hat bei euch denn Solidarität eingefordert? Netanjahu? Die IDF? Keine Sau! Seid mal lieber solidarisch mit euren Großmüttern oder Meerschweinchen, damit tut ihr sicherlich mehr gegen Antisemitismus und Deutschland.)

Wollte man nämlich dem Interesse der antideutschen Ideologie folgerichtig willfahren, wäre es doch z.B. viel sinnvoller, dass man in Israel die Deutschen und ihren Antisemitismus auch auf antideutschen Demonstrationen so unverfälscht mitbekommt, wie sie sich nunmal verhalten, statt Palästinensertuchträger und BRD-Flaggen zu zensieren, dann gäbe es Hoffnung, dass die IDF als temporärer Rote-Armee-Ersatz endlich kurzen Prozess mit dem hiesigen Scheißvolk macht, das inzwischen dank als Fußball-Weltmeisterschaft verkleideter Nationalismus-Beförderungsmaschinerie und dazugehöriger massenmedialer Gesamtverblödungskotze auch schon wieder, „jetzt aber mal ganz im ernst“, von – zunächst noch „inneren“ – Reichsparteitagen träumt. Stattdessen zensiert und reinigt man dieses völlig gerechtfertigte Bild der BRD, verbietet den Rechten auf der eigenen Demo sogar, die BRD-Flaggen auszupacken, die gezeigt hätten, was hierzulande Sache ist, usw. usf. Eine Rechte und eine Nation, die eine solche Weißwaschlinke haben, müssen selber nichts mehr fürs „gute Ansehen Deutschlands im Ausland“ tun – die Ökofuzzis, Friedensdeppen und antideutschen doch-wieder-linken Stalingrad-2.0-Verhinderer übernehmen die Verteidigung deutscher Ehre gerne freiwillig.

3. Das Prinzip der Kritik

Antideutsche, die in ihrer anti-ideologischen Kritikgrütze lässig neben der Welt her leben und gar nicht mitbekommen, inwiefern der Widerspruch zwischen „rücksichtsloser Kritik“ [die schon bei Marx – auf den sich heutige Ideologie-Kritiker aller Verblödungsstufen ja dauernd berufen müssen, um nicht endgültig als die Antikommunisten erkannt zu werden, die sie sind – nicht nur anderes bedeutete als stupideste Zitatesammelei und das Runterrasseln von auswendig gelernten „Argumenten“, sondern vor allem eine Strategie war, den Kommunismus unzensiert in die breite Öffentlichkeit zu bringen, ohne „Vernichtung“ oder „Ausschaltung“ zu sagen (nur deshalb nannten Marx und Engels ihre Abfertigung der „Ökonomiescheiße“ (Marx) „KRITIK der politischen Ökonomie“, nicht weil sie so geil darauf waren, in der bürgerlich-reaktionären Tradition von Kritik, die spätestens mit Kant begonnen hatte, zu stehen)], ja womöglich sogar „rücksichtsloser Kritik alles Bestehenden“, wie es im neo-adornitischen Tenor der ISF, Bahamas, Phase 2, Prodomo und anderer mit ins Erwachsenenstadium verschleppten Kinderkrankheiten des Kommunismus befallenen anarchistischen Rackets immer heißt, und der dann trotzdem immer wieder praktizierten „Rücksicht auf Israel“, US-Kriege und sonstige Realpolitik, die man doch nach Selbstaussage radikal ablehnt und bekämpft, eine Dialektik offenbart, die eben das PRINZIP DER KRITIK AN SICH als Unsinn entlarvt:

Das, was sie mit der – längst zu einer weiteren Übel bringenden bürgerlichen Institution gemachten – Kritik erzielen wollen, lässt sich eben in Wahrheit bloß mit der VERTEIDIGUNG, also EXPLIZITEN NICHT-KRITIK bestimmter Verhältnisse erreichen. Auf der einen Seite sind diese Analphabeten und Ex-Palästinenser-Solidaritäts-Hornochsen also immerhin nach Jahrzehnten des Irrens zu der richtigen Erkenntnis gelangt, dass der Marxismus sich in keine eingerastete, bloß kritische Negativhaltung manövrieren darf, wenn man noch an DIALEKTIK, also Wahrheit interessiert ist, andererseits zehren sie weiter vom linksaktivistisch-lumpenintellektuellen Kritik-Konsens, dessen endgültige Abstreifung sie der kommunistischen Vernunft immerhin ein wenig näher brächte. Dass letztlich die gesamte bürgerliche Gesellschaft in ihrer Dialektik den israelischen Verhältnissen gleicht, haben sogar einige wenige Antideutsche wie Ingo Way oder Stefan Wirner erkannt – allerdings hat das diese lediglich vom Anarchismus in den Schoß bürgerlich-liberaler Ideologie und Ordnung zurückgetrieben, indem sie zum falschen Bewusstsein folgerichtig auch noch das falsche Sein hinzufügten (inwiefern Anarchismus und bürgerlicher Liberalismus letztlich nur zwei leicht verschieden gemodelte Masken desselben staats-, ordnungs-, kollektiv-, kommunismus- und verbindlichkeitsfeindlichen Unwesens sind, darf sich gerne jeder selber ausmalen).

So selbstverschuldet eng, schmal und klein ist die eigene Kritikgruppen-Scholle, dass man sich nicht nur selbst schon andauernd auf die Füße tritt (wie Bruhn und Wertmüller im Kampf um Szene-Geltung), sondern auch jene Inhalte, die eine wirklich aufrichtige und geistig die Phänomene durchdringende – statt sie nur aufzählende – Praxis der Auseinandersetzung befördern könnte, aufgrund eigener Dummheit, UND WIRKLICH NUR DUMMHEIT *, stets vereitelt. Das Ausweichen in die Breite, dieser gesamte Phänomenologie- und Radikalkritik-Dreck, ist das untrügliche Symptom von Unfähigkeit, welche die Antideutschen so fest an ihre ehemaligen linksdeutschen Irren-Vereine fesselt, je mehr sie sich qua hilfloser Denunziation versuchen, davon loszureissen.

Auch die Signalwörter, die alle diese Gruppen – ob nun antisemitisch oder antimuslimisch – teilen, verbinden, vereinen, als hirnlos vor sich herbestellende Bauern auf demselben unfruchtbaren Feld kennzeichnen und gleichzeitig den Zuständigen und Interessierten, den Volontären des politisch-sektiererischen Irrsinns als Textqualitätskontroll- und Genossen- bzw. „Eigene-Leute“-Erfassungs-Indikatoren dienen, sind überall dieselben: „Kritik“, „Emanzipation“, „Kapitalismus“, „Commune“, natürlich „Solidarität“, hier und da vielleicht noch ein bißchen „Frieden“, „Fetisch“, „Befreiung“, „Krise“, „Wertverhältnis“ und „Totalität“, damit hat sichs dann aber auch schon auskritisiert. Die Bedeutungen, die diese mehr oder weniger bezugslos aus den Marx’schen und anderen nicht kapierten Schriften mit den einschlägigen Hirn-Molotow-Cocktails namens „offene Diskussionen“ heraus gesprengten, zum bloßen „Ausdruck“ heruntergekommenen Begriffe mal gehabt hatten, sind dabei längst unterm Schutt der Dummheit und Unwilligkeit des schreibenden, rezipierenden und referierenden Fußvolks verschwunden. Das „Rekonstruieren“ ihrer einzelnen „Bezüge“ zueinander, das Sichten und Bewerten von (natürlich zu 90% eh gefälschten, also verzichtbaren) „historischen Quellen“, das Elend „diskursiver Auseinandersetzungen“ in rhizomatisch organisierten Plena oder sonstigen Großraumjammerkästen, „die Repräsentanz postkolonialer Theorie mittels popliterarischen Schreibens“, das außer Verblödung nichts bringende Hamsterrad der Kritik, das alles sind natürlich Probleme des Pöbels, also nicht die des Stalinismus.

Es wird eine nicht sehr leichte und angenehme Aufgabe für diesen sein, die Bedeutungen da wieder herauszuholen, ihren Begriffsumfang zurückzugewinnen, sie vom Schlamm der akademischen Auseinandersetzungspest zu befreien und sie somit wieder als jene Begriffe zurückzugewinnen, die einmal die kommunistische Revolution in Anschlag brachten.

_________________
*Zur Berechnung und Definition von Dummheit wird demnächst ein klärender Text auf diesem Blog erscheinen, denn diese Sache muss ja mal angegangen werden; schließlich ist die gewaltige Institution der Dummheit heutzutage die nahezu jeden integrierende Instanz schlechthin.

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Ein Riesenspaß für alle Antideutschen, Israelkritiker und sonstige (Anti-) Semiten: „DER SEMIT“

Juden dürfen ja als einzige Gemeinschaft auf der Welt keine Lobby haben. Niemand derjenigen Idioten, die sich zum herrschenden Antisemitismus konform verhalten, würde je auf die Idee kommen, von einer „Palästina-Lobby“, einer „Iran-Lobby“, gar einer „Deutschland-Lobby“ zu reden – und zwar schon deswegen, weil die imperialen Herrschaftsansprüche dieser Nationen schon seit je her eine Selbstverständlichkeit darstellen. Es ist das völkisch-xenophobe Alteingesessenheits-Prinzip, das sich durch die Israel-Kritiker durchsetzt, so wie in Schulklasse und Nachbarschaft „der Neue“ erstmal zum Abschuss freigegeben ist, weil er (noch) keine Lobby hat. In einer Welt also, in der nun allein auf Youtube tausende Videoclips gegen Juden aufhetzen (Zum Beispiel: „Weshalb die Juden nie nen Krieg gewinnen“, wo sich noch darüber lustig gemacht wird, dass israelische Soldaten Skrupel haben, Kinder anzugreifen) ist es dann natürlich nicht gern gesehen, wenn eine jüdische Gemeinschaft, in diesem Falle Israel, eben doch mal einen Krieg gewinnt – oder sich auch bloß gegen ständige Angriffe zur Wehr setzt.

Judenhass und Israelkritik bedingen sich gegenseitig. Jener bot schon immer die Grundlage für diese, und diese springt oft um in jenen. Es gibt sogar Leute, die wissen gar nicht, dass Israel ein jüdischer Staat ist, sind aber trotzdem gegen ihn (bzw. seine „menschenverachtenden Kriege“). Man muss hier vom objektiven Zweck des Antisemitismus reden, um den perfiden Opportunisten-Mechanismus, der einen von der Partizipation am antisemitischen Konsens profitieren lässt, ohne dass sich deren Träger überhaupt erst explizit als Antisemit betätigen müssen, herauszustellen.

Neben der in Sachen Vollidiotie unschlagbaren „daz“ ist die „unabhängige“ (lies: kritische, schwachsinnige, antizionistische) „jüdische Zeitschrift DER SEMIT“ das absolute Highlight auf dem deutschen Zombifizierungspressemarkt:

Sie treibt den Autonomen- und Kritizisten-Wahn von Ausgabe zu Ausgabe zur Perfektion und ist damit ein weiteres Drecksblatt, wie es dem kritischen deutschen (oder germano-djihadistisch-commünistischen, das ist je nach Studiengang variabel [und man möge bitte auch nicht der naiven Vorstellung verfallen, die „antigermanischen“ Commünisten, also: judenfreundlicheren Arschlöcher würden diesem Völkchen in irgendeiner Weise überlegen sein oder das Wasser reichen können; oft werden ja die Israelsolidaritäts-Deppen – wie z.B. der armselige Spinner Alex Feuerherdt aka. „Liza“, der seit Jahren im Gestus des besserwisserischen Pfadfinders eines globalen Irrenhauses versucht, deutsche Antisemiten von der Unschuld Israels zu überzeugen und sich bei dieser objektiven Wahnsinns-Tätigkeit auch noch als Aufklärer vorkommt – in einem Abwasch mit Israel kritisiert oder abgewatscht, wovor man sich aber als denkender Mensch hüten sollte, denn für die Dummheit der sogenannten Antideutschen kann ja der Staat Israel nichts – jedem zivilisierten Menschen ist hingegen klar: im Falle Israel hat man sich zu verhalten wie damals gegenüber der ebenso zivilisationsbewahrenden DDR – pro Propaganda, pro Checkpoints, pro Kontrolle & Ausspionierung potentieller Feinde, pro Schutzwall zur Abgrenzung gegen die Barbaren.]) Staatengegner quasi aus dem Resthirnkasten geschält ist; zur aktuellen Ausgabe mit einem Titel, wie ihn „Der Stürmer“ nicht besser hinbekommen hätte:

DERSEMIT

„Unabhängige Juden“ (also solche, die an ihrem an den Staate Israel gebundenen, „abhängigen“ Leben nicht sonderlich – sondern dereinst lieber an iranischen Kränen – hängen): das ist eine Farce, die in ihrer Geschichtsvergessenheit und ihrem autonomiepsychotischen Idealismus selbst relativ hoch angesetzte Ekelgrenzen – wie z.B. meine – locker überschreitet. „Unabhängige Juden“, also „Semiten“, also rassentheoriebeflissene Palästinenser, deren völkerkundlicher Begriffs-Stuss allein schon mit dem Wort „Semit“ die Judenauslöschung vorwegnimmt. Die exakte Übersetzung von „Semit“ muss daher „Antisemit“ lauten.

Ein Blick ins Zeitschriftenregal der Bahnhofspresse, wo man eben unter anderem den „Semit“ findet, zeigt: Es genügt heute vollends, Zeitschriften nach ihrem Cover zu beurteilen, denn was auf den Titeln steht, das ist auch schon der ganze Inhalt. Im Innenteil gibt es dann nur noch einen den endgültigen Sieg des Warenfetischs und Konsumherdentriebs über die Vernunft zelebrierenden Bilderbrei („Anzeigen“) und verschärfte Propaganda („redaktioneller Teil“). Es wird innen nur noch mal das Ressentiment ausgefaltet und argumentativ verdichtet, das auf dem Titel schon seinen Zweck im Dienste der Instandhaltung des Falschen erfüllt hat (man sieht also: wenn man sich zu sehr mit Zeitschriften und dem sonstigen, notwendig monopolistischen bürgerlichen Mediendreck beschäftigt, wird man irgendwann noch zum Adorniten). Ein kurzer Blick auf die Homepage des „Semit“ zeigt dann auch, was zu beweisen war: Gefasel von „IDF-Morden“, „Belagerung Gazas“,“Israelkritik“, Nazi-Broder und anderen kaum getarnten Aufrufen zur Judenvernichtung.

Das dort ebenfalls zu findende Cover der in zwei Wochen erscheinenden neuesten Ausgabe titelt übrigens auf den Fotos der üblichen akademischen Hamas-Sympathisanten „Jüdische Intellektuelle contra Israel“.

Geht sterben.

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Die Korrekturen

Die Zeit, in der man heute gezwungen ist, zu leben, und die natürlich in Wahrheit nichts mit Zeit zu tun hat, sondern eine politisch bewusst bestimmte und durchgesetzte Gesellschaftsform ist, die sich des Kostüms einer geschichtlichen Natürlichkeit bedient, ist ja geprägt, sekundiert, konstruiert und begleitet von einer Verfälschung jeglicher Darstellung und Beschreibung ihrer selbst. Ohne einer solchen ideologischen Vernebelungsmaschinerie hätten es die herrschenden Arschlöcher definitiv viel schwerer, ihren Laden am Laufen zu halten und die Entwicklung hin zum Kommunismus zu verhindern. In diesem Monat feiert die global organisierte Konterrevolution (also alle) ein besonderes Jubiläum, und die Presse, die Nachrichtenagenturen und überhaupt der gesamte mediale Verblödungsapparat des Kapitals konzentriert sich dabei auf eine noch brutalere Realitätsverfälschung als ohnehin schon.

Die Hässlichen haben die Definitionsmacht über Schönheit, die Dummen haben die Begriffsbestimmungshegemonie über Klugheit, die Analphabeten haben die Definitionsgewalt über Literatur, und die Reaktion, also der institutionalisierte Rückschritt, bestimmt, was Fortschritt zu bedeuten hat; an diesem elenden Umstand liegt es, dass heute gar keine Antikommunisten mehr an der Macht sein müssen, um die Menschen gegen Sittlichkeit und Wahrheit aufzuhetzen; es reicht, wenn den Leuten jegliche Kriterien zur adäquaten Realitätserfassung aus dem Bewusstsein getrieben werden – in diesem gesamtgesellschaftlichen Zustand völliger Verblödung stellt sich dann der Antikommunismus, mithin der der Mächtigen, von alleine ein.

Der hirnvernichtungsindustrielle Großlieferant für Begriffe stutzende Nachrichtentexte, die Agentur AFP, berichtete gestern dementsprechend realitätsverachtend (naive Soziologen bezeichnen so etwas verblödeterweise leider immer noch als „Positivismus“) über das vom Springer-Verlag initiierte offizielle Treffen der drei Vorsitzenden der Wiedervereinigungsmafia, die korrigierte Fassung gibt es nun für alle an einer einigermaßen gesitteten Restöffentlichkeit Interessierten exklusiv bei LYZI‘S WELT:

Kohl, Bush senior und Gorbatschow würdigen deutsche Einheit (politisch korrigierte Version)

Zwei Jahrzehnte nach der DDR-Annexion durch die Bourgeoisie der postfaschistischen BRD haben Helmut Kohl, George Bush senior und Michail Gorbatschow die deutsche Einheit als Glücksmoment der Geschichte gewürdigt. Der Altkanzler, der frühere US-Präsident und der sowjetische Ex-Staatschef trafen sich das erste Mal seit Jahren bei einer Veranstaltung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Kohl sagte, er sei „stolz“, dass die Deutschen die Einheit „gemeinsam, mutig und friedlich“ erreicht hätten. Die Millionen (Todes-)Opfer seines aggressiv nationalistischen Kolonisierungsprogramms und der daraus notwendig und vorhersehbar erfolgten Kriege, Konflikte und völkisch-nationalistischen Entrechtungs- und Rebarbarisierungs-Kampagnen in Osteuropa, Asien, Jugoslawien, dem nahen Osten und dem Rest der Welt, sowie die zu Millionen um Vermögen, Lebensglück, Arbeit, Gesundheit, Selbstbestimmung, Rentenanspruch und Würde gebrachten Bürger der ehemaligen Ostblockstaaten erwähnte er dabei nicht. Bundespräsident Horst Köhler dankte den drei Politikern für ihre Verdienste gegen die Humanität.

Der korrupte Altkanzler würdigte im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Leistung der beiden anderen großen Massenmörder der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Bush senior und Gorbatschow, die in der damaligen Zeit „die wichtigsten Partner“ der Bundesrepublik gewesen seien. Der von den Folgen seines schweren Sturzes vor knapp zwei Jahren gezeichnete Kohl sagte, er sei „sehr froh und dankbar“, überhaupt bei der Feierstunde im Berliner Friedrichstadtpalast anwesend sein zu können.

Bush erinnerte daran, dass die Ereignisse des Herbstes 1989 zuerst in den „Herzen und Gedanken“ jener Menschen in Bewegung gesetzt worden seien, die hinter dem Eisernen Vorhang so lange ihrer „Gott gegebenen Rechte“ vorenthalten worden seien.

Gorbatschow erinnerte an die Verdienste der vorangegangenen Generationen um die Vollendung der Hitler’schen Pläne eines großdeutschen Europas. „Das ist ja nicht vom Himmel gefallen“, sagte der frühere sowjetische Staatschef. Zuvor hatte Köhler in einer Rede Kohl, Bush senior und Gorbatschow „im Namen der Deutschen und – ich bin sicher – auch im Namen aller Völker Europas“ gedankt. Die drei früheren Politiker hätten mit ihrer „Staatskunst“ für „Millionen Menschen Türen und Tore aufgestoßen“. „Die Afrikaner hingegen“, so Köhler, „müssen natürlich auch weiterhin draußen bleiben. Menschenrechte gelten eben nunmal nur für Deutsche, Sieg Heil!“

Am Abend setzten die Wegbereiter der deutschen Einheit die Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Mauerfalls bei einem Empfang beim rechtsradikalen Axel-Springer-Verlag fort. Auf Einladung der „Bild“-Zeitung trafen der Altkanzler, der ehemalige US-Präsident und der frühere sowjetische Staatschef im Springer-Verlagsgebäude in Berlin ein. Neben den „Vätern der Einheit“ waren zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und sonstiger allgemeiner Bewusstseinsleichenfickerei erschienen. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und viele andere Vertreter der großdeutschen Bourgeoisie, die die DDR seit nun inzwischen 20 Jahren besetzt hält, nahmen an dem Empfang ebenso teil wie Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (beide CDU).

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Gründe

Die größten Idioten erkennt man ziemlich sicher daran, dass sie nach Gründen fragen, wo Zwecke ausschlaggebend sind. Krieg? – Es komme darauf an, aus welchem (womöglich moralischen) GRUNDE deutsche Truppen in einem anderen Land die Bevölkerung terrorisieren, nicht etwa, was für Ziele sie dort verfolgen.

Peter Decker vom Gegenstandpunkt in einem Radio-Interview zu einem anti-israelischen Flugblatt, welches eine seiner Vortragsveranstaltungen bewarb, auf die Frage, was er denn dazu sage, dass rechtsradikale Antisemiten genau dasselbe über Israel behaupten: Naja, WIR machen das ja aus anderen GRÜNDEN! Derselbe Scheißdreck, aber aus anderen Gründen, na dann! Abstrahiert von jeglicher Funktion, die ein politisches Tun zwangsläufig hat, geilt man sich am Fetisch des GRUNDES auf; „Holocaust? – Ja aber sicher, nur wir Linken wollen ihn eben aus anderen GRÜNDEN!“ Wie hirnverschissen kann man sein?

Daniel Kulla auf meine Erläuterung der Wirkung seines Schwachsinns: „…du hast offensichtlich keine Ahnung, warum ich das tue, was ich tue“ (meine klärende Entgegnung darauf wurde natürlich nicht freigeschaltet, klar). Die Motive für irgendeinen lumpenintellektuellen Zitate-Aneinanderreihungs-Anarchismus sind dabei nunmal völlig wurscht. Als würde irgendeine Scheiße dadurch besser werden, dass man weiß, aus welchen niederen Gründen sie praktiziert wird. Es reicht mir, die Wirkung, (nämlich: globale Enthirnung) dieses Mülls zu sehen, da bin ich bedient genug mit. Davon abgesehen ist Kunst, welche erst dann ihren Sinn offenbart, wenn man die geheimen Gründe des Künstlers kennt, keine Kunst mehr, sondern ein esoterisches Rezipienten-Verblödungsprogramm erster Garnitur.

Auch immer gerne genommen: „Du bist ja nur Feministin, weil du hässlich bist und keinen abbekommst!“ „NUR“, das muss man sich mal vorstellen. Ja, aus welchem Grunde sollte man denn sonst Feministin werden, wenn nicht deshalb, weil man eine jahrelange Diskriminierungs- und Unterdrückungs-Erfahrung durch patriarchale Arschlöcherbeförderungsstrukturen hinter sich hat; und als sei nicht auch hier das Wesentliche, welche FUNKTION, welche WIRKUNG, welchen ZWECK der Feminismus hat (siehe auch „Du bist ja nur Kommunist, weil du arm bist!“, „Du bist ja nur karrieregeil, weil du in deiner Kindheit zu kurz kamst!“, usw.). Die betreffende Person wird in ihrer Haltung und ihrem Tun gar nicht mehr ernst genommen, sondern sofort küchenpsychologisch entmündigt, indem man ihr irgendwelche verborgenen, unlautere, „nicht authentische“, „falsche“ Gründe unterschiebt. Es gibt aber keine „falschen Gründe“, sondern nur richtige. Auch Faschisten tun alles, was sie tun, aus den richtigen Gründen, weswegen man auch nicht deren Kindheit kritisieren sollte, sondern ihnen die Fressen einschlagen muss, auf dass sie aufhören mit der Nazischeiße.

Ein weiteres Beispiel: Im Zuge der BSE-Debatte hörte man von Marktwirtschafts-idealistischen Deppen dauernd die Phrase: „Naja, wir wissen, WOHER unser Fleisch kommt, weil ich beim Metzger meines Vertrauens kaufe.“ Creutzfeld-Jacob als Vertrauensfrage, blöder gehts nicht: Als wäre, nur weil der Herkunftshof des zum Schnitzel verarbeiteten Viechs geklärt ist, damit das Risiko der BSE-Verseuchung auch nur im Ansatz gebannt; als sei es nicht gerade der Witz beim BSE, dass 90 Prozent der Rinderzüchter eben selbst nicht wissen, ob ihr Vieh darunter leidet oder nicht, beziehungsweise, wenn sie es wissen, den Fleischmüll nicht trotzdem weiter verscherbelten (Kapitalismus eben, als würde da irgendwen eine paar Leichen mehr oder weniger jucken).

Mit solchem Glaskugel-Hokuspokus machen sich Linke gemein, die in ihrer vollkommenen Hilflosigkeit und Erbärmlichkeit behaupten, es käme auf die GRÜNDE ihres Handelns an und nicht etwa darauf, was dieses Handeln real bewirke (was wiederum durchaus nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass der Großteil dieser Handlungen eh keine wahrnehmbaren Auswirkungen auf irgendeinen Bereich der Wirklichkeit hat).

Gründe, Motivationen, Ursachen, werden immer dann angeführt, wenn der betreffenden Person der Sinn und Zweck, also: die Funktion seines Tuns peinlich ist oder es eben einer Rechtfertigung der eigenen Schweinereien bedarf. Der Stalinist hingegen pfeift auf den Authentizitäts-klärenden Innerlichkeits-Bullshit und macht sich am Wirklichen zu schaffen. Die Erfolge dieser Haltung sind, wie spätestens seit 1945 jeder weiß, beachtlich.

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Zum Darwin-Jahr IV

Hamster & Schlange befreien sich von ihrer Artigkeit:

(via)

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Ein weiteres Mal: Linker Antikommunismus und Geschichtsfälschung

„Leckt mich doch alle mal am Arsch!“

(Walter Benjamin)

„Dass die gegenwärtige Welt der monopolkapitalistischen Krise, die in erster Linie durch die stalinistische Barbarei der Ostblockstaaten hervorgerufen wird, nicht alternativlos ist, sondern sich nur mittels härtester Gewalt und durchdringenster Ideologie ins Recht zu setzen weiß, und dass sie dies vor allem immer wieder auf unsere Kosten, also auf Kosten der Substanz des wahrhaft Menschlichen tut, das alles bestätigt uns immer wieder in unserem unerschütterlichen Glauben an die Grüne Partei.“

(Roy Black, „Ganz in grün – Prolegomena zu einer wertkritischen Theorie stalinistischer Herrschaftsverhältnisse im Spiegel meiner eigenen Hirngrütze“, Eigenverlag, Braunau 1982.)

Ein sehr symptomatisches Beispiel für linken Antikommunismus findet sich mal wieder – diesmal anlässlich einer Veranstaltungsankündigung zur ausgerechnet von der grün-bürgerrechtlichen Heinrich-Böll-Stiftung initiierten Anti-DDR-Ausstellung im Rahmen der bundesdeutsch-nationalistischen Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum der 1989er Konterrevolution inklusive mehrtätiger Vortrags- und Film-Volksverhetzungsmüllhalde – in der rechtstrotzkistischen Pissjauchepfütze namens „ambivalenz.blogsport.de“, wo der idiotische Name schon seit Anbeginn Programm ist. (mehr…)

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