Tag-Archiv für 'israel'

Vorläufige Lösung des Arschlochproblems: Nazis bitte draußen bleiben!

„Seit 1961 wurde der Schriftsteller von der Stasi überwacht, nachdem er sich für den DDR-Schriftsteller Uwe Johnson eingesetzt und den Bau der Berliner Mauer in einem offenen Brief verurteilt hatte.“ (Wikipedia über Günter Grass)

Der Staat Israel hat heute den deutschen Ex-Waffen-SS-Nazi, Judenkritiker*, Holocaustrelativierer, Geschichtsklitterer und antikommunistischen Russenfresser Günter Grass zur persona non grata erklärt und ihm Einreiseverbot erteilt. Grass, der seit Jahrzehnten in dem Wahn lebt, er sei ein Dichter, hatte innerhalb seiner großangelegten Revanchismus-Kampagne mittels eines schlecht geschriebenen postmodernen Hetzgedichts die endgültige Ausrottung aller Juden als durchaus friedensfördernd und überhaupt recht angemessen impliziert und sich dabei mit den niederträchtigen Interessen des faschistischen Gottesstaatsregimes Iran, von dessen obersten Friedens-Gangstern er inzwischen natürlich Lob und Zustimmung erhielt, gemein gemacht, wie es nunmal in der Tradition sozialdemokratischer deutscher Literatenhetzer liegt. (mehr…)

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Kleine Sektologie der Linken


“An wirklichem, tatsächlichem oder theoretischem Bildungsstoff ist da absoluter Mangel. Statt dessen Versuche, die sozialistischen oberflächlich angeeigneten Gedanken in Einklang zu bringen mit den verschiedensten theoretischen Standpunkten, die die Herren von der Universität oder sonstwoher mitgebracht und von denen einer noch verworrener war als der andre, dank dem Verwesungsprozeß, in dem sich die Reste der deutschen Philosophie heute befinden. Statt die neue Wissenschaft vorerst selbst gründlich zu studieren, stutzte sich jeder sie vielmehr nach dem mitgebrachten Standpunkt zurecht, machte sich kurzerhand eine eigne Privatwissenschaft und trat gleich mit der Prätension auf, sie lehren zu wollen. Daher gibt es unter diesen Herren ungefähr soviel Standpunkte wie Köpfe; statt in irgend etwas Klarheit zu bringen, haben sie nur eine arge Konfusion angerichtet – glücklicherweise fast nur unter sich selbst. Solche Bildungselemente, deren erstes Prinzip ist, zu lehren, was sie nicht gelernt haben, kann die Partei gut entbehren.”

Zirkularbrief von Marx/Engels an Bebel, Liebknecht, Bracke u.a., 1879 (MEW 19, S.164f.).

Man kann sich den Linken heute nur noch mit den Mitteln der quasi-ornithologischen Kategorisierung nähern; der Weltgeist steht hinterm Baum und guckt durchs Fernglas, dadurch sieht er allerlei Sorten bunter Vögel durcheinander zwitschern. Eine dementsprechende, natürlich vollkommen „verkürzte“ (so bezeichnen die kritischen Kritiker ja immer alles, was zu deutlich an Wahrheit gemahnt), vorurteilsbehaftete und unsachliche, also absolut zutreffende Übersicht der umtriebigsten, lautesten und auffälligsten linken Sekten und ihres jeweiligen Unwesens lege ich hiermit allen Interessierten zum ausdrucken, übers Bett hängen, weiterverteilen und auswendiglernen vor. (mehr…)

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Israelsolidarität 2010

1. Empörung bei (anti-)deutschen Israelfreunden: Hamas und Linkspartei sind bescheuert, na sowas!

Vor Israels Küste sind ein paar Terroristen getötet worden, eigentlich ist also alles prima gelaufen für Israel und die IDF, man könnte die Sache abhaken und sich wieder beruhigt wichtigeren Dingen widmen, sich in seinem Mossad-T-Shirt in die Sonne legen, pro-westliche Unzucht treiben, in 1-Euro-Läden kleine sowjetische Spielzeugpanzer kaufen, VAN SHE hören und Goethe lesen zum Beispiel.

Aber deutsche Linke, bzw. undeutsche Rechte, also antideutsche Post-Linke, die auch als postantideutsche Ex-Linke bekannt sind, entblöden sich mal wieder nicht, gegen ein ihnen wesensgleiches Pack zu demonstrieren und „Solidarität“ zu üben; zum aktuellen Hauptfeind wurde die miefige kleine Splittergruppe aus ehemaligen SPDlern, WASGlern, PDSlern, parteilosen außerparlamentarischen Emanzipationsidioten, Grundeinkommensbefürwortern, den dümmsten und opportunistischsten Ex-SEDlern und sonstigem Anarchogekröse, die im deutschen Bundestag mit 11,9 Prozent der Wählerstimmen vertretene Partei „DIE LINKE“ erkoren.

So erbärmlich eine „antideutsche Kritik“ ist, der gegen diese Linkspartei nichts besseres einfällt, als über Wochen hinweg die Tatsache anzuprangern, dass drei ihrer Bundestagsfraktionsmitglieder mal wieder bei einer antisemitischen Terror-Aktion teilgenommen haben (so groß ist die gemeinsame ideologische Basis mit jener Alternativ-SPD, dass den Antideutschen nur noch solche popeligen Unwichtigkeiten anprangernswert, „kritikwürdig“ sind), so stolz scheint man darauf zu sein, endlich mal auf noch Hirnlosere zu treffen, denen man im Gestus von Leuten, die schon ein Theorie-Verblödungs-Krabbelgrüppchen weiter und somit „wissend“ sind, voll cool studentendeutsch „Faktenresistenz und Realitätsverleugnung“ (wie die ansonsten selber gern faktenresistente aka. antipositivistische und stets brav realitätskritische „Gruppe Morgenthau“ ) vorwerfen kann – der antideutsche Kritiker als Kollektiv-Psychotherapeut, es wird immer lustiger.

„Eigentlich, so könnte man meinen, sollte der Linkspartei angesichts ihrer obszönen Angriffe gegen Israel und ihrer jede Realität verleugnenden Verteidigung des „Free Gaza“-Unternehmens der Wind zumindest empfindlich kühl ins Gesicht blasen“,

verkündet der ebenfalls volksbewegte Demonstrant und bloggende Schweinepriester Alex Feuerherdt gleich im ersten Satz bestechend hirnlos wie immer, wird er damit doch seiner Pflicht als Blog-Haustürvertreter jener unmaterialistischen Vorgehensweise gerecht, die mit ihrer Kritik und ihrer Aufklärung „den Schleier des Unwissens“, „den Vorhang der Verblendung“ und ähnlichen Quatsch wegziehen und somit die von Antisemitismus (oder zunächst einmal wenigstens von Palästinensertüchern, man gibt sich auch in diesen jungdemokratisch engagierten Kreisen bisweilen bescheiden) befreite, fertige kommunistische Gesellschaft und andere Hirngespinste hervorzaubern will (was ja, wie jeder weiß, schon bei der „Frankfurter Schule“ von so großem Erfolg gekrönt war):

„Eigentlich“, „meinen“, „obszön“, „realitätsverleugnend“: solcherlei Ausdrücke aus der altgermanischen Mottenkiste bornierter Moralisten, Realitäts-Checker, Meinungsverteidiger, Bescheidwisser und Eigentlichkeits-Authentizisten sind die begriffliche Ausstattung der – sich eben dabei ausgerechnet auch noch ständig auf die Kritische Theorie und Adorno berufenden – selbsternannten Israelsolidarischen, mit welcher sie bemitleidenswerterweise gedenken, weltweit in ihren diskursiven Anti-Djihad zu ziehen. (Und welcher „empfindlich kühle Wind“, in einem Land voller Antisemiten? Von woher soll der denn bitteschön blasen? Von der „Israellobby“?)

Mir liegt es sehr fern – mindestens genauso fern, wie eine „Kritik“ der Antideutschen zu betreiben –, die Linkspartei und linke Antizionisten zu verteidigen (sie werden ihre Rechnung von der Geschichte ohnehin serviert bekommen), aber wer so blöd ist, ernsthaft vorm Karl-Liebknecht-Haus mit Flyern und Transparenten zu skandieren „Wer die Linke wählt, wählt den weltweiten Dschihad“ (wobei die antideutschen Jünglinge dann dankend erwidern „Okay, wähl ich eben die Grünen!“), der kann auch gleich zum CSU-Parteitag gehen und rufen: „Wer CSU wählt, wählt CSU!“ – Als wäre das den Wählern nicht eh schon bekannt.

Man sieht also: auch die antivölkischen, kritischen, ja ideologiekritischen (also dümmsten*) Israelverteidiger, die sich hier mal wieder nicht zu schade dafür waren, einen Dreckshaufen voll anarchistischem Jauche-Lumpenpack, konsens-antideutschem Konkret- und Jungle-World-Leser-Abschaum, aktiven NichthirnInnen und sonstigem dreckigem Deutschfressen-Geschmeiss zu mobilisieren, sind durchaus immer noch in der Lage, so reaktionär zu sein, sich als mit der deutschen Linken abgeschlossen habende „Antideutsche Kritik“, als gemeinnütziges „Abrissunternehmen deutsche Linke“ (Justus Wertmüller, Szene-Frei- und Vordenker) doch wieder zurück ins heimelige Nest para-volksgemeinschaflticher, pro-ideologischer Aktionismus-Wärme zu delirieren – das hat diese unter anderem von der Bahamas initiierte Deppendemo wieder einmal gezeigt.

2. Das Elend der Solidarität

Dass die israel-solidarischen Demonstranten bei ihrem Versuch, eine einflusslose deutsche Kackpartei zur bestimmenden Kraft hinter Hamas und Palästinenserterror auszumachen, auch noch abrutschen in ordinärste Pazifismushetze – Banneraufschrift: „Gegen die Kriegstreiber der Linkspartei“ –, im völligen Widerspruch stehend zu anderen Transparenten derselben Demonstration, auf denen es beispielweise notorisch enthirnt heisst, dass sich „hinter dem Ruf nach Frieden die Mörder verschanzen“, offenbart, inwieweit die elende linke Demo- und Soli-Scheiße sich durch die Hintertür der Israelsolidarität wieder in die antigermanische Bewegung eingeschlichen hat. Die Juden werden in Deutschland mal wieder instrumentalisiert, um innerlinksdeutsche Streitigkeiten so austragen zu können, dass auch noch der hinterletzte Dorf-Antifaler mitkommt und womöglich für eines jener emanzipativ-commünistischen AD-Grüpplein gewonnen werden kann – sowas nannte man als vernünftiger Kommunist, also Stalinist, vormals noch: volksschmeichelnd, anbiedernd, demokratisch, politisch engagiert, also: verblödet.

Es gibt für diesen ganzen postantideutschen Irrsinns-Zinnober aber natürlich eine richtige Erklärung, die zeigt, dass er auf einem Muster beruht, das jedwede sektiererisch-idealistische Volkseinbezogenheits-Linksgrütze schon immer kennzeichnete:
Wer geistig und praktisch, mithin politisch, schriftstellerisch, künstlerisch etc. zu nichts mehr in der Lage ist, dreht durch, wird durch die eigene Ohnmacht noch dümmer als eh schon und durch die ebenso eigene, zudem im hohen Maße selbstverschuldete Dummheit noch ohnmächtiger als sowieso – man wird linker oder antideutscher „Kritiker“ und „es“ (also die Gravitation hiesiger gesellschaftskritisch-akademischer Schwachsinnsverhältnisse) treibt einen dann in ferne Sphären, in die unnötige Breite, in die ständig Szene-Selbstverständlichkeiten auswendig runter rezitierende Streber-Langeweile, in globale Kriegsherren-Taktiererei, nach Nahost. Wo der Hirnapparat fehlt, der die Dinge genauer erkennen könnte, scrollt man die Landkarte statt in die Tiefe einfach in die Ferne und entledigt sich somit des Problems ernsthafter Auseinandersetzung, welche eben geistige Erfahrung und Anstrengung des Begriffs von Nöten hat. Als hätten sie etwas zu sagen, was wenigstens ein paar mehr Leute erreichen und beeinflussen könnte als die üblichen 200 gelangweilten Idioten der eigenen Szene, verteidigen kleinbürgerliche Antifa-Studenten aus Deutschland die Atommacht Israel – da hat man sich schweren Herzens für eine nahezu unmögliche, wirklich herausfordernde, selbstaufopfernde Lebensaufgabe entschieden, mir kommen schon die Tränen. Was dem linksdeutschen Antizionisten seine armen Hamas-Terroristen („unterdrückte Bewohner des Gaza-Streifens“), sind dem „Antideutschen Kritiker“ die bemitleidenswerten Juden; den ewigen Opfern müsse „geholfen“ werden, „Solidarität“, hier als eine Mischung aus global praktiziertem Mitleid und eigener sozialer Bedeutungslosigkeit zu verstehen, sei angebracht; was nicht passt, wird eben mal schnell durch Demo-Aufrufs-Kauderwelsch passend gemacht, dem widersprechende Vernunft stört nur. Aus einer schon bei Marx vorhandenen, nachvollziehbaren und sinnvollen dialektischen Haltung, die eben AUCH die Verteidigung wie auch immer defizitärer westlicher, bürgerlicher Errungenschaften, und somit eine gewisse Achtung vor den Leistungen Israels mit einbezog, wird – wie immer, wenn kleingruppenpsychotische Theorie und Praxis die Realitätswahrnehmung eintrüben – undialektischer, debiler Solidaritäts- und Provokations-Scheißdreck auf unterstem Niveau; selbst die für Wertmüller-Verhältnisse schlecht gewählten Worte verbergen kaum noch das dahintersteckende Begriffs-Elend.

Nun mag ich nicht beurteilen, inwieweit das Gros der israelischen Bevölkerung (der ja davon abgesehen natürlich jeder Erfolg gegen die Palästinenser zu gönnen ist), mit welcher man sich dort solidarisch zeigt, sonderlich viele Pfifferlinge darauf gibt, von hässlichen, verblödeten, autonome Burka-Kapuzenpulli-Outfits tragenden, prinzipiell nur stumpfen Juze-Schwachsinn stammelnden, faul-dreisten antideutsch-deutschen Studenten-Pfeifen mit Solidaritätsbekundungen überhäuft zu werden, die niemals erbeten wurden, aber ich maße mir mal an, zu behaupten, dass sich eine Mehrheit in Israel so etwas doch eher verbittet. Das interessiert das israelsolidarische Deppenpack allerdings nicht, es macht stattdessen ungestört in seinem Wahn, etwas zu gelten, weiter, und liefert dabei auch noch prima Argumente für die noch denkfauleren Neonazis von „Politically Incorrect“ („Aber ich sehe unser gemeinsames Existenzrecht durch Hamas und Linke oder besser durch Islam und Sozialisten bedroht!“; Kommentar Nr.7), die dann auch gerne mal die BRD-Flaggen einrollen, wenn es um die gemeinsam mit den Bahamas-Lesern ausgeübte Rettung „emanzipatorisch-europäischer Werte“ (lies: Klerikalfaschismus, Deutschnationalismus, Schützenfeste, Bratwurst, Fremdenhass) vor der „islamischen Überfremdung“ (i.e.: kurdische Flüchtlinge, Migranten aus der Türkei, Dönerbuden, afrikanische Austausch-Studenten) geht. Im Schatten der Israelflagge, hinter der man sein ordinär-deutsches Elend so gut verbergen kann, marschiert es sich scheinbar gleich viel angenehmer und unangestrengter.

Der dazu abgesonderte Diskurs-Müll, der sich auf allerlei Webseiten und in verrotzten Underground-Sekten-Schundblättern dann so niederschlägt, ist nicht minder hassenswert: Alle paar Wochen klicke ich mich, meinem Bedürfnis nachkommend, zu wissen, was die Idioten aller Anstalten wieder so treiben, durch die entsprechenden Blogs und Websites (bei den „anti-rassistischen“, also pro-palästinensischen, Israel- und Juden-Kritikern von Blogsport, diesem verachtenswertesten Drecksgesindel unter der Sonne, und den Aushilfs-Ariern vom GegenStandpunkt, die mit ihrer besonders perfiden „Israelkritik“ schon immer nur inoffizielle Politikberatung für die Hamas betrieben, ist ja eh schon alles verloren – noch schlimmer als die „Antideutschen“ sind nur noch deren Kritiker – , aber auch die ohnehin schon immer sehr instabile illusionäre Hoffnung, einige wenige der sich antideutsch wähnenden Ideologie-/Fetisch-/Wert-Kritik-Spinner seien von Seiten des hegelianischen Stalinismus [so muss man den Marxismus heute nennen, damit er als solcher kapiert wird] noch ansprech- und nicht bloß anpöbelbar, kann man – nach zahlreichen eindrücklichen Erfahrungen in persönlichen Gesprächen und der Lektüre diverser Blogs und Fanzine-Texte – endgültig abhaken) und weiß mir dabei nur zu helfen, indem ich einfach weiter mit fröhlich-resignierter Hoffnung auf eine Reinkarnation der Roten Armee warte, angesichts dieses seit Jahrzehnten immer wiederkehrend gleichen, ekelhaften, himmelschreiend dummen Transpi-Demo-Juzi-Quatschs.

Was die vielbemühte sogenannte SOLIDARITÄT anbelangt, so verhält es sich ja so: man kann solidarisch sein mit seinen proletarischen Arbeitskollegen beim Streik, man kann auch solidarisch sein mit seinen politischen Freunden, seiner Partei, seinen Genossen, seinen Kommilitonen oder anderen Einzelpersonen und Kleingruppen, die eine solche von Nöten haben; wenn man ganz bescheuert sein will, kann man sogar solidarisch sein mit der Bundesregierung, also „zusammenstehen“ innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglied man ohnehin ist – das ist alles schon ekelhaft genug –, aber als kleiner deutscher Depp kann man doch nicht ernsthaft hingehen und SICH SOLIDARISCH erklären mit einer ganzen Nation, zumal auch noch der israelischen! (SOLIDARITÄT MIT ISRAEL! Das ist ja noch bekloppter als „Raven gegen Deutschland“! Israel braucht keine Solidarität von euch. Woher kommt denn bitteschön schon wieder diese Solidaritätspest, und wohin will sie und weswegen und wozu? Was glaubt ihr eigentlich, was ihr seid, ein Staat, eine Infanterieeinheit, Streikgenossen? Wer hat bei euch denn Solidarität eingefordert? Netanjahu? Die IDF? Keine Sau! Seid mal lieber solidarisch mit euren Großmüttern oder Meerschweinchen, damit tut ihr sicherlich mehr gegen Antisemitismus und Deutschland.)

Wollte man nämlich dem Interesse der antideutschen Ideologie folgerichtig willfahren, wäre es doch z.B. viel sinnvoller, dass man in Israel die Deutschen und ihren Antisemitismus auch auf antideutschen Demonstrationen so unverfälscht mitbekommt, wie sie sich nunmal verhalten, statt Palästinensertuchträger und BRD-Flaggen zu zensieren, dann gäbe es Hoffnung, dass die IDF als temporärer Rote-Armee-Ersatz endlich kurzen Prozess mit dem hiesigen Scheißvolk macht, das inzwischen dank als Fußball-Weltmeisterschaft verkleideter Nationalismus-Beförderungsmaschinerie und dazugehöriger massenmedialer Gesamtverblödungskotze auch schon wieder, „jetzt aber mal ganz im ernst“, von – zunächst noch „inneren“ – Reichsparteitagen träumt. Stattdessen zensiert und reinigt man dieses völlig gerechtfertigte Bild der BRD, verbietet den Rechten auf der eigenen Demo sogar, die BRD-Flaggen auszupacken, die gezeigt hätten, was hierzulande Sache ist, usw. usf. Eine Rechte und eine Nation, die eine solche Weißwaschlinke haben, müssen selber nichts mehr fürs „gute Ansehen Deutschlands im Ausland“ tun – die Ökofuzzis, Friedensdeppen und antideutschen doch-wieder-linken Stalingrad-2.0-Verhinderer übernehmen die Verteidigung deutscher Ehre gerne freiwillig.

3. Das Prinzip der Kritik

Antideutsche, die in ihrer anti-ideologischen Kritikgrütze lässig neben der Welt her leben und gar nicht mitbekommen, inwiefern der Widerspruch zwischen „rücksichtsloser Kritik“ [die schon bei Marx – auf den sich heutige Ideologie-Kritiker aller Verblödungsstufen ja dauernd berufen müssen, um nicht endgültig als die Antikommunisten erkannt zu werden, die sie sind – nicht nur anderes bedeutete als stupideste Zitatesammelei und das Runterrasseln von auswendig gelernten „Argumenten“, sondern vor allem eine Strategie war, den Kommunismus unzensiert in die breite Öffentlichkeit zu bringen, ohne „Vernichtung“ oder „Ausschaltung“ zu sagen (nur deshalb nannten Marx und Engels ihre Abfertigung der „Ökonomiescheiße“ (Marx) „KRITIK der politischen Ökonomie“, nicht weil sie so geil darauf waren, in der bürgerlich-reaktionären Tradition von Kritik, die spätestens mit Kant begonnen hatte, zu stehen)], ja womöglich sogar „rücksichtsloser Kritik alles Bestehenden“, wie es im neo-adornitischen Tenor der ISF, Bahamas, Phase 2, Prodomo und anderer mit ins Erwachsenenstadium verschleppten Kinderkrankheiten des Kommunismus befallenen anarchistischen Rackets immer heißt, und der dann trotzdem immer wieder praktizierten „Rücksicht auf Israel“, US-Kriege und sonstige Realpolitik, die man doch nach Selbstaussage radikal ablehnt und bekämpft, eine Dialektik offenbart, die eben das PRINZIP DER KRITIK AN SICH als Unsinn entlarvt:

Das, was sie mit der – längst zu einer weiteren Übel bringenden bürgerlichen Institution gemachten – Kritik erzielen wollen, lässt sich eben in Wahrheit bloß mit der VERTEIDIGUNG, also EXPLIZITEN NICHT-KRITIK bestimmter Verhältnisse erreichen. Auf der einen Seite sind diese Analphabeten und Ex-Palästinenser-Solidaritäts-Hornochsen also immerhin nach Jahrzehnten des Irrens zu der richtigen Erkenntnis gelangt, dass der Marxismus sich in keine eingerastete, bloß kritische Negativhaltung manövrieren darf, wenn man noch an DIALEKTIK, also Wahrheit interessiert ist, andererseits zehren sie weiter vom linksaktivistisch-lumpenintellektuellen Kritik-Konsens, dessen endgültige Abstreifung sie der kommunistischen Vernunft immerhin ein wenig näher brächte. Dass letztlich die gesamte bürgerliche Gesellschaft in ihrer Dialektik den israelischen Verhältnissen gleicht, haben sogar einige wenige Antideutsche wie Ingo Way oder Stefan Wirner erkannt – allerdings hat das diese lediglich vom Anarchismus in den Schoß bürgerlich-liberaler Ideologie und Ordnung zurückgetrieben, indem sie zum falschen Bewusstsein folgerichtig auch noch das falsche Sein hinzufügten (inwiefern Anarchismus und bürgerlicher Liberalismus letztlich nur zwei leicht verschieden gemodelte Masken desselben staats-, ordnungs-, kollektiv-, kommunismus- und verbindlichkeitsfeindlichen Unwesens sind, darf sich gerne jeder selber ausmalen).

So selbstverschuldet eng, schmal und klein ist die eigene Kritikgruppen-Scholle, dass man sich nicht nur selbst schon andauernd auf die Füße tritt (wie Bruhn und Wertmüller im Kampf um Szene-Geltung), sondern auch jene Inhalte, die eine wirklich aufrichtige und geistig die Phänomene durchdringende – statt sie nur aufzählende – Praxis der Auseinandersetzung befördern könnte, aufgrund eigener Dummheit, UND WIRKLICH NUR DUMMHEIT *, stets vereitelt. Das Ausweichen in die Breite, dieser gesamte Phänomenologie- und Radikalkritik-Dreck, ist das untrügliche Symptom von Unfähigkeit, welche die Antideutschen so fest an ihre ehemaligen linksdeutschen Irren-Vereine fesselt, je mehr sie sich qua hilfloser Denunziation versuchen, davon loszureissen.

Auch die Signalwörter, die alle diese Gruppen – ob nun antisemitisch oder antimuslimisch – teilen, verbinden, vereinen, als hirnlos vor sich herbestellende Bauern auf demselben unfruchtbaren Feld kennzeichnen und gleichzeitig den Zuständigen und Interessierten, den Volontären des politisch-sektiererischen Irrsinns als Textqualitätskontroll- und Genossen- bzw. „Eigene-Leute“-Erfassungs-Indikatoren dienen, sind überall dieselben: „Kritik“, „Emanzipation“, „Kapitalismus“, „Commune“, natürlich „Solidarität“, hier und da vielleicht noch ein bißchen „Frieden“, „Fetisch“, „Befreiung“, „Krise“, „Wertverhältnis“ und „Totalität“, damit hat sichs dann aber auch schon auskritisiert. Die Bedeutungen, die diese mehr oder weniger bezugslos aus den Marx’schen und anderen nicht kapierten Schriften mit den einschlägigen Hirn-Molotow-Cocktails namens „offene Diskussionen“ heraus gesprengten, zum bloßen „Ausdruck“ heruntergekommenen Begriffe mal gehabt hatten, sind dabei längst unterm Schutt der Dummheit und Unwilligkeit des schreibenden, rezipierenden und referierenden Fußvolks verschwunden. Das „Rekonstruieren“ ihrer einzelnen „Bezüge“ zueinander, das Sichten und Bewerten von (natürlich zu 90% eh gefälschten, also verzichtbaren) „historischen Quellen“, das Elend „diskursiver Auseinandersetzungen“ in rhizomatisch organisierten Plena oder sonstigen Großraumjammerkästen, „die Repräsentanz postkolonialer Theorie mittels popliterarischen Schreibens“, das außer Verblödung nichts bringende Hamsterrad der Kritik, das alles sind natürlich Probleme des Pöbels, also nicht die des Stalinismus.

Es wird eine nicht sehr leichte und angenehme Aufgabe für diesen sein, die Bedeutungen da wieder herauszuholen, ihren Begriffsumfang zurückzugewinnen, sie vom Schlamm der akademischen Auseinandersetzungspest zu befreien und sie somit wieder als jene Begriffe zurückzugewinnen, die einmal die kommunistische Revolution in Anschlag brachten.

_________________
*Zur Berechnung und Definition von Dummheit wird demnächst ein klärender Text auf diesem Blog erscheinen, denn diese Sache muss ja mal angegangen werden; schließlich ist die gewaltige Institution der Dummheit heutzutage die nahezu jeden integrierende Instanz schlechthin.

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Ein Riesenspaß für alle Antideutschen, Israelkritiker und sonstige (Anti-) Semiten: „DER SEMIT“

Juden dürfen ja als einzige Gemeinschaft auf der Welt keine Lobby haben. Niemand derjenigen Idioten, die sich zum herrschenden Antisemitismus konform verhalten, würde je auf die Idee kommen, von einer „Palästina-Lobby“, einer „Iran-Lobby“, gar einer „Deutschland-Lobby“ zu reden – und zwar schon deswegen, weil die imperialen Herrschaftsansprüche dieser Nationen schon seit je her eine Selbstverständlichkeit darstellen. Es ist das völkisch-xenophobe Alteingesessenheits-Prinzip, das sich durch die Israel-Kritiker durchsetzt, so wie in Schulklasse und Nachbarschaft „der Neue“ erstmal zum Abschuss freigegeben ist, weil er (noch) keine Lobby hat. In einer Welt also, in der nun allein auf Youtube tausende Videoclips gegen Juden aufhetzen (Zum Beispiel: „Weshalb die Juden nie nen Krieg gewinnen“, wo sich noch darüber lustig gemacht wird, dass israelische Soldaten Skrupel haben, Kinder anzugreifen) ist es dann natürlich nicht gern gesehen, wenn eine jüdische Gemeinschaft, in diesem Falle Israel, eben doch mal einen Krieg gewinnt – oder sich auch bloß gegen ständige Angriffe zur Wehr setzt.

Judenhass und Israelkritik bedingen sich gegenseitig. Jener bot schon immer die Grundlage für diese, und diese springt oft um in jenen. Es gibt sogar Leute, die wissen gar nicht, dass Israel ein jüdischer Staat ist, sind aber trotzdem gegen ihn (bzw. seine „menschenverachtenden Kriege“). Man muss hier vom objektiven Zweck des Antisemitismus reden, um den perfiden Opportunisten-Mechanismus, der einen von der Partizipation am antisemitischen Konsens profitieren lässt, ohne dass sich deren Träger überhaupt erst explizit als Antisemit betätigen müssen, herauszustellen.

Neben der in Sachen Vollidiotie unschlagbaren „daz“ ist die „unabhängige“ (lies: kritische, schwachsinnige, antizionistische) „jüdische Zeitschrift DER SEMIT“ das absolute Highlight auf dem deutschen Zombifizierungspressemarkt:

Sie treibt den Autonomen- und Kritizisten-Wahn von Ausgabe zu Ausgabe zur Perfektion und ist damit ein weiteres Drecksblatt, wie es dem kritischen deutschen (oder germano-djihadistisch-commünistischen, das ist je nach Studiengang variabel [und man möge bitte auch nicht der naiven Vorstellung verfallen, die „antigermanischen“ Commünisten, also: judenfreundlicheren Arschlöcher würden diesem Völkchen in irgendeiner Weise überlegen sein oder das Wasser reichen können; oft werden ja die Israelsolidaritäts-Deppen – wie z.B. der armselige Spinner Alex Feuerherdt aka. „Liza“, der seit Jahren im Gestus des besserwisserischen Pfadfinders eines globalen Irrenhauses versucht, deutsche Antisemiten von der Unschuld Israels zu überzeugen und sich bei dieser objektiven Wahnsinns-Tätigkeit auch noch als Aufklärer vorkommt – in einem Abwasch mit Israel kritisiert oder abgewatscht, wovor man sich aber als denkender Mensch hüten sollte, denn für die Dummheit der sogenannten Antideutschen kann ja der Staat Israel nichts – jedem zivilisierten Menschen ist hingegen klar: im Falle Israel hat man sich zu verhalten wie damals gegenüber der ebenso zivilisationsbewahrenden DDR – pro Propaganda, pro Checkpoints, pro Kontrolle & Ausspionierung potentieller Feinde, pro Schutzwall zur Abgrenzung gegen die Barbaren.]) Staatengegner quasi aus dem Resthirnkasten geschält ist; zur aktuellen Ausgabe mit einem Titel, wie ihn „Der Stürmer“ nicht besser hinbekommen hätte:

DERSEMIT

„Unabhängige Juden“ (also solche, die an ihrem an den Staate Israel gebundenen, „abhängigen“ Leben nicht sonderlich – sondern dereinst lieber an iranischen Kränen – hängen): das ist eine Farce, die in ihrer Geschichtsvergessenheit und ihrem autonomiepsychotischen Idealismus selbst relativ hoch angesetzte Ekelgrenzen – wie z.B. meine – locker überschreitet. „Unabhängige Juden“, also „Semiten“, also rassentheoriebeflissene Palästinenser, deren völkerkundlicher Begriffs-Stuss allein schon mit dem Wort „Semit“ die Judenauslöschung vorwegnimmt. Die exakte Übersetzung von „Semit“ muss daher „Antisemit“ lauten.

Ein Blick ins Zeitschriftenregal der Bahnhofspresse, wo man eben unter anderem den „Semit“ findet, zeigt: Es genügt heute vollends, Zeitschriften nach ihrem Cover zu beurteilen, denn was auf den Titeln steht, das ist auch schon der ganze Inhalt. Im Innenteil gibt es dann nur noch einen den endgültigen Sieg des Warenfetischs und Konsumherdentriebs über die Vernunft zelebrierenden Bilderbrei („Anzeigen“) und verschärfte Propaganda („redaktioneller Teil“). Es wird innen nur noch mal das Ressentiment ausgefaltet und argumentativ verdichtet, das auf dem Titel schon seinen Zweck im Dienste der Instandhaltung des Falschen erfüllt hat (man sieht also: wenn man sich zu sehr mit Zeitschriften und dem sonstigen, notwendig monopolistischen bürgerlichen Mediendreck beschäftigt, wird man irgendwann noch zum Adorniten). Ein kurzer Blick auf die Homepage des „Semit“ zeigt dann auch, was zu beweisen war: Gefasel von „IDF-Morden“, „Belagerung Gazas“,“Israelkritik“, Nazi-Broder und anderen kaum getarnten Aufrufen zur Judenvernichtung.

Das dort ebenfalls zu findende Cover der in zwei Wochen erscheinenden neuesten Ausgabe titelt übrigens auf den Fotos der üblichen akademischen Hamas-Sympathisanten „Jüdische Intellektuelle contra Israel“.

Geht sterben.

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Gründe

Die größten Idioten erkennt man ziemlich sicher daran, dass sie nach Gründen fragen, wo Zwecke ausschlaggebend sind. Krieg? – Es komme darauf an, aus welchem (womöglich moralischen) GRUNDE deutsche Truppen in einem anderen Land die Bevölkerung terrorisieren, nicht etwa, was für Ziele sie dort verfolgen.

Peter Decker vom Gegenstandpunkt in einem Radio-Interview zu einem anti-israelischen Flugblatt, welches eine seiner Vortragsveranstaltungen bewarb, auf die Frage, was er denn dazu sage, dass rechtsradikale Antisemiten genau dasselbe über Israel behaupten: Naja, WIR machen das ja aus anderen GRÜNDEN! Derselbe Scheißdreck, aber aus anderen Gründen, na dann! Abstrahiert von jeglicher Funktion, die ein politisches Tun zwangsläufig hat, geilt man sich am Fetisch des GRUNDES auf; „Holocaust? – Ja aber sicher, nur wir Linken wollen ihn eben aus anderen GRÜNDEN!“ Wie hirnverschissen kann man sein?

Daniel Kulla auf meine Erläuterung der Wirkung seines Schwachsinns: „…du hast offensichtlich keine Ahnung, warum ich das tue, was ich tue“ (meine klärende Entgegnung darauf wurde natürlich nicht freigeschaltet, klar). Die Motive für irgendeinen lumpenintellektuellen Zitate-Aneinanderreihungs-Anarchismus sind dabei nunmal völlig wurscht. Als würde irgendeine Scheiße dadurch besser werden, dass man weiß, aus welchen niederen Gründen sie praktiziert wird. Es reicht mir, die Wirkung, (nämlich: globale Enthirnung) dieses Mülls zu sehen, da bin ich bedient genug mit. Davon abgesehen ist Kunst, welche erst dann ihren Sinn offenbart, wenn man die geheimen Gründe des Künstlers kennt, keine Kunst mehr, sondern ein esoterisches Rezipienten-Verblödungsprogramm erster Garnitur.

Auch immer gerne genommen: „Du bist ja nur Feministin, weil du hässlich bist und keinen abbekommst!“ „NUR“, das muss man sich mal vorstellen. Ja, aus welchem Grunde sollte man denn sonst Feministin werden, wenn nicht deshalb, weil man eine jahrelange Diskriminierungs- und Unterdrückungs-Erfahrung durch patriarchale Arschlöcherbeförderungsstrukturen hinter sich hat; und als sei nicht auch hier das Wesentliche, welche FUNKTION, welche WIRKUNG, welchen ZWECK der Feminismus hat (siehe auch „Du bist ja nur Kommunist, weil du arm bist!“, „Du bist ja nur karrieregeil, weil du in deiner Kindheit zu kurz kamst!“, usw.). Die betreffende Person wird in ihrer Haltung und ihrem Tun gar nicht mehr ernst genommen, sondern sofort küchenpsychologisch entmündigt, indem man ihr irgendwelche verborgenen, unlautere, „nicht authentische“, „falsche“ Gründe unterschiebt. Es gibt aber keine „falschen Gründe“, sondern nur richtige. Auch Faschisten tun alles, was sie tun, aus den richtigen Gründen, weswegen man auch nicht deren Kindheit kritisieren sollte, sondern ihnen die Fressen einschlagen muss, auf dass sie aufhören mit der Nazischeiße.

Ein weiteres Beispiel: Im Zuge der BSE-Debatte hörte man von Marktwirtschafts-idealistischen Deppen dauernd die Phrase: „Naja, wir wissen, WOHER unser Fleisch kommt, weil ich beim Metzger meines Vertrauens kaufe.“ Creutzfeld-Jacob als Vertrauensfrage, blöder gehts nicht: Als wäre, nur weil der Herkunftshof des zum Schnitzel verarbeiteten Viechs geklärt ist, damit das Risiko der BSE-Verseuchung auch nur im Ansatz gebannt; als sei es nicht gerade der Witz beim BSE, dass 90 Prozent der Rinderzüchter eben selbst nicht wissen, ob ihr Vieh darunter leidet oder nicht, beziehungsweise, wenn sie es wissen, den Fleischmüll nicht trotzdem weiter verscherbelten (Kapitalismus eben, als würde da irgendwen eine paar Leichen mehr oder weniger jucken).

Mit solchem Glaskugel-Hokuspokus machen sich Linke gemein, die in ihrer vollkommenen Hilflosigkeit und Erbärmlichkeit behaupten, es käme auf die GRÜNDE ihres Handelns an und nicht etwa darauf, was dieses Handeln real bewirke (was wiederum durchaus nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass der Großteil dieser Handlungen eh keine wahrnehmbaren Auswirkungen auf irgendeinen Bereich der Wirklichkeit hat).

Gründe, Motivationen, Ursachen, werden immer dann angeführt, wenn der betreffenden Person der Sinn und Zweck, also: die Funktion seines Tuns peinlich ist oder es eben einer Rechtfertigung der eigenen Schweinereien bedarf. Der Stalinist hingegen pfeift auf den Authentizitäts-klärenden Innerlichkeits-Bullshit und macht sich am Wirklichen zu schaffen. Die Erfolge dieser Haltung sind, wie spätestens seit 1945 jeder weiß, beachtlich.

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(Anti-)Deutsche in Israel

Dass sich jetzt so viele analphabetische (post-) studentische Halbtags-Deutsche scheinbar von irgendeiner höheren Macht dazu berufen fühlen, mitsamt all ihrer partyzionistischen Jämmerlichkeit in Israel einzumarschieren, um damit dann – qua Blogberichterstattung natürlich, denn was interessiert die aufmerksame Weltöffentlichkeit mehr als die Erlebnisse von popkommunistischen Mullahstoppern oder Lothar-Matthäus-Fans im freiwilligen Dienste der „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Israel“ – ihre linke Credibility bei antideutschen Dorf-Antifas und anderen philosemitischen Flaggenschwenkern zu untermauern, ist auch einer der zahlreichen Gründe, weswegen man sich nur noch nach Ulbricht sehnen kann, wenn man noch alle Tassen im Schrank hat.

Solange nämlich unter jenem die Deppen aus der „Zone“ nicht raus durften, konnten sie wenigstens nur im eigenen Land Unheil wie Montagsdemonstrationen, Demokratie, Pluralismus in der Kunst, Egon Krenz und schlussendlich die Konterrevolution anrichten.

By the way:
Gibts eigentlich auch Pilgerreisen nach München, die von GSP-Kreisvorsitzenden organisiert werden, oder wäre das ein Verstoß gegens GSP’sche Anti-Personenkult-Gebot?

Shalom,
Rabbi Lyzi

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