Tag-Archiv für 'perlen-vor-die-säue'

Vortrag zu Hegel in Chemnitz

Die schöne Seele, das Böse und die Vernunft des Wirklichen bei Hegel

Mit Marlon Grohn

MONTAG, 11. OKTOBER 2021
19:00
Das Tietz
Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz

Eintritt frei, buchbar hier.

„Was kann und sollte man von Hegel heute lernen? Was also bedeuten Begriffe wie Vernunft, Wirklichkeit, Moralität, Anerkennung und das Verhältnis von Schöner Seele und Bösem Bewusstsein bei Hegel und warum sollten gerade jene, die den Sozialismus zu erstreiten versuchen, von ihm lernen? Wie steht die Dialektik von Herrschaft und Knechtschaft mit Furcht, Angst und Arbeit in Verbindung?
Grohn will insbesondere Hegels Phänomenologie des Geistes als revolutionären Impfstoff vorstellen, mit dem man sich in den heutigen Zeiten gegen den kursierenden Virus der linken Realitätsleugnung immunisieren kann.“

Facebook-Veranstaltung

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Hegel to go

Umso schlimmer für die Wirklichkeit: das von Dietmar Dath und mir herausgegebene Zitate-Büchlein „Hegel to go – Vernünftige Zitate“ ist dieser Tage im Verlag Neues Leben erschienen und kostet 7€.

Das Buch kann normal über den Handel gekauft oder von mir signiert direkt hier bestellt werden, und im Wochenblatt „Der Freitag“ gibt es einen Vorabdruck.

Außerdem wird es am Sonntag, den 2. August im Berliner ORi eine Lesung zum Buch geben.

hegeltogo

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Lesungen: Termine Frühjahr 2019

Der erste Teil einer Reihe von Lesungen zu meinem Buch „Kommunismus für Erwachsene“ beginnt Ende Januar.

Die Termine im Einzelnen:

tour4

Links zu den Facebook-Veranstaltungen:

Berlin – Ori 24.01.

Hamburg – Lüttje Lüüd 08.02.

Dortmund – Taranta Babu 29.02.

Bonn – Alte VHS. 13.3. VERSCHOBEN!!

Rostock – Frieda 20.03.

Köln – tba.

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Buch: Kommunismus für Erwachsene

Mein Buch „Kommunismus für Erwachsene“ hat 272 Seiten, kostet 15€ und erscheint nächste Woche bei Das Neue Berlin in der Eulenspiegel-Verlagsgruppe.

Es ist bereits jetzt auf der Verlagsseite, bei amazon und über jede Buchhandlung vorbestellbar und wird dann ab Freitag, 8. November ausgeliefert.

Ich biete außerdem hier eine direkte Bestelloption (15€ plus 3€ Versandkosten, Zahlung per Paypal) für alle an, die ein von mir signiertes Exemplar mit persönlicher Widmung und Promo-Buttons haben wollen.

kombuch

ÜBER DAS BUCH:
Once upon a time in der deutschen Linken: Kapitalismuskritik ist inzwischen allgegenwärtig und zugelassene Folklore – auf dem Campus wie in Talkshows. Mit den ursprünglichen Zielen von Marx und Engels hat sie allerdings nichts mehr zu tun. Denn irgendwann stellten sich Bewegungen und Einzelakteure, die einmal die kommunistische Revolution wollten, in den Dienst des Liberalismus und seiner, wie es heute heißt, „Narrative“, also Ideologie. Unter dem Vorwand, die kapitalistische Gesellschaft radikal zu kritisieren, sind Linke dazu übergegangen, die bürgerliche Ideologie zu festigen. Das geschieht u.a. mittels konsequenter Antidialektik. Das Buch kommt zu dem Schluss: Was sich heute als Emanzipation, undogmatischer Marxismus, antiautoritäre Linke oder Wert- und Ideologiekritik bezeichnet, hat zum Kommunismus kein Verhältnis mehr, das über naive Parolen und begriffsloses Herummäkeln an Nebensächlichkeiten hinausgeht.

Die erste Rezension hat der Genosse Robespierrismus geschrieben.

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Der Autor heute II: Harlan Ellison zur ökonomischen Stellung des Autors

Harlan Ellison, einer der letzten (meinetwegen auch ersten, je nach Tageslaune) vernünftigen Menschen auf Erden, den hierzulande, wo senile, rechtsradikale Scheiße nuschelnde Ohrensessel-Lesedreck- und Einschlafhilfen-Hersteller wie Martin Walser und Günter Grass allen Ernstes als Autoren gelten, natürlich wieder mal keine Sau kennt, der aber in der gesitteten stalinistischen Gesellschaft (also meiner) nicht mehr vorgestellt werden muss, äußert sich – wahr, schön und präzise wie je – zur trostlosen Stellung des Autors (den er übrigens explizit vom „creative typing“-Amateur abgrenzt) im kapitalistischen Produktionsprozess:

Was Ellison hier während seiner knapp dreieinhalbminütigen Lehrstunde im Interviewgeben (und wie in nahezu allen anderen, sehr sehenswerten, grandiosen Beiträgen auf Youtube sowie natürlich in seinen Werken) an Wahrheit triggert, dürfte den anarchistischen Autorenrechte-Abschaffern („Copyleft“), also Literatur-Liquidierern natürlich ein großer Dorn im bescheidenen Hirne sein, an dem sie hoffentlich irgendwann mal endgültig verrecken werden, denn:

„Writing is the hardest work in the world. I have been a bricklayer and a truck driver, and I tell you – as if you haven‘t been told a million times already – that writing is harder. Lonelier. And nobler and more enriching.“ (Harlan Ellison)

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Notwendige Bestimmungen zu einem richtigen Begriff des Stalinismus

***Die erheblich erweiterte und überarbeitete und Version dieses Beitrags ist enthalten in: Kommunismus für Erwachsene von 2019***

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Zur Homer’schen Lehre der innerstädtischen Kommunikation ohne Telefon

Ich habe schon als Kind immer diese Eltern verabscheut, die in den hässlichen Prekariats-Ghetto-Mehrfamilien-Wohnanstalten ihre verblödeten Bälger vom Fenster aus zum Abendessen rein gebrüllt haben – mit jener typischen Ignoranz für jegliche soziale Außenwelt, die eventuell keinen Bock hat, ins Elend ihrer familiären Zurechtweisungs- und Kommando-Strukturen einbezogen zu werden, und es gibt momentan wirklich kein Kunstwerk, das solche noch vage aus der frühen Kindheit erinnerten Phänomene des alltäglichen Irrsinns mit einer solchen Sensibilität aufzugreifen und auf köstlichster ästhetischer Ebene verarbeiten zu vermag, wie Groenings „Simpsons“.

Ich wunderte mich beim erneuten Anschauen der Szene auf Youtube zunächst darüber, dass der angebrüllte Milhouse gar nicht zu sehen ist (normalerweise gibt es in solchen Fällen immer einen kurzen Cut in Milhouse Mussolini (seine Großmutter ist Italienerin) van Houtens Kinderzimmer, wo er entweder heimlich mit Puppen spielt oder – noch heimlicher – die Teletubbies guckt statt den von Bart empfohlenen Splatterfilm), ich hätte schwören können, dass er kurz gezeigt wurde, aber sah dann ein, dass die 15-sekündige Einstellung auf Homer dem Zweck der Szene letztlich wohl doch gerechter wird, da die Totalität elterlicher Kommunikationsbarbarei so noch offenbarer wird und das angesprochene Kind, das 10 Häuserblocks weiter wahrscheinlich irgendwo im Sandkasten hockt, wirklich nur als Anbrüll-Objekt Beachtung findet.

Die Simpsons wären nicht so lustig, wenn Matt Groening nicht so genial wäre; alleine diese Szene könnte ich mir schon wieder stundenlang angucken. Simpsons-Szenen – und überhaupt fast alle Simpsons-Episoden – sind in ihrer ästhetischen Wirkung verwandt mit guten Popsongs: je öfter man sie sich zu Gemüte führt, desto besser werden sie, desto besser versteht man sie, desto mehr liebt man sie.

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Zum Darwin-Jahr IV

Hamster & Schlange befreien sich von ihrer Artigkeit:

(via)

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