Tag-Archiv für 'zombies'

Thüringen vom Ende her

Der hegelschen Philosophie heute die Geltung zu erweisen, die sie verdient, heisst z.B. ihr so betiteltes „Denken vom Ende her“ – also: das objektive Denken der Logik der Dinge selbst – auf gegenwärtige Phänomene anzuwenden. Das mag natürlich auch unter den Linken niemand gerne tun, denn es widerspricht den meisten momentan herrschenden Formen von Moral. Aber wenn nun erzählt wird, dass die ganze Thüringen-Chose von CDU, FDP und AfD – also den drei aggressivsten Interessenvertretungen bürgerlicher Macht – nach hinten los gegangen sei und letztendlich nichts gebracht, ja den Parteien und ihrer Demokratie sogar geschadet hätte, ist darauf hinzuweisen, dass, wenn man denn einmal die ideologischen Fitnessübungen von linken Szenen und Liberalen beiseite lässt, eben vom Ende her gedacht, das Gegenteil der Fall ist: Dass die FDP sich erst von Faschisten unterstützen lässt, dann diese Unterstützung willkommen heisst und einige der Granden der Partei draufhin sogar zunächst mal gratulieren, sendet ein klares Signal ans Bürgertum, also: die von der FDP am vehementesten vertretene besitzende Klasse: „Wir sind bereit. Wir könnten, wenn wir wollten. Auf uns ist Verlass. Lieber Faschismus und das Fortbestehen unserer Eigentumsprivilegien, als auch nur das kleinste bisschen Sozialdemokratie und eventueller Verlust von Besitz.“ Man sollte dieses Signal, wenn es (etwa wegen der tags darauf geschehenen lautstarken Zurückruderei) auch nicht von allen so laut vernommen wurde, nicht unterschätzen. Und man sollte auch nicht unterschätzen, wie davon die CDU (die ja für die die rechte „Integration in die Mitte“, also: die Mäßigung des Faschismus zuständig ist) und – sowieso – die AfD (die für die Integration der Konservativen in den Faschismus zuständig ist) auf längere Sicht – vom Ende her gedacht – profitieren könnten: denn es ist ja damit eine realistische Option für eine bürgerlich-faschistische Zusammenarbeit und damit auch für eine reale Verwirklichung des AfD-Programms durchaus gegeben.

„Vom Ende her gedacht“, dialektisch, ist auch das ebenso sehr nützliche Herumlavieren von FDP und CDU (selbst wenn wohl kein zurechnungsfähiger Mensch glaubt, dass bei denen irgendein konkreter Mensch zu solchem Denken imstande ist), das eben KEINE konsequente Absage an die AfD enthält, aber für gutwillige nichtfaschistische Liberale immerhin die Möglichkeit enthält, an den Mythos zu glauben, die bürgerlichen Parteien könnten sich unter Bedingungen liberaler Herrschaft NICHT auch zu konsequent bürgerlichen, also: faschistischen Parteien mausern.
Es geht bei all dem Geplänkel abseits des Landesparlaments natürlich wie immer vor allem auch darum, welche Klasse den offeneren, von der Öffentlichkeit stärker unterstützten Klassenkampf führen darf: die besitzende und zudem im Osten Deutschlands seit 1990 wieder herrschende und damit auch entsprechend (nicht nur mit Faschisten) gut ausgestattete bourgeoise, oder eben die seit 1990 nur noch in fast vollständig kampfunfähig gemachter, verbürgerlichter Form der PdL vorhandenen, nichtbesitzende, produzierende Klasse. Wo die bürgerliche Klasse einen sich unbürgerlich gebenden bürgerlichen Bürgerschreck namens Höcke hat, der zumindest etwas wollen und eventuell auch umsetzen könnte, was zwar dem Kapital nützlich, aber Teilen der liberalen Öfffentlichkeit zuwider sein würde – das schon macht seine Attraktivität beim rechten Pöbel aus – hat die andere Klasse keinen Ulbricht mehr, der nicht nur irgendwas wollen, sondern auch umsetzen könnte, was dem deutschen Kapital und seinen Medienkonzernen nicht passt. Das Mahnmal dieser Unfähigkeit heisst Ramelow. Das Mahnmal wiederum für die schiere Notwendigkeit der unbedingten Bekämpfung von Konterrevolutionen in sozialistischen Staaten heisst AfD.

Unabhängig also davon, wie das Theater im Thüringischen Landtag nun im einzelnen weitergeht, scheint es, als stünde ein Gewinner auf längere Sicht schonmal fest: die bürgerliche Demokratie (also: die völkische Barbarei). Aber die Frage beim Vom-Ende-her-denken ist natürlich immer, wo und wann denn das wirkliche Ende überhaupt stattfindet. Wir Kommunisten denken vom wahren Ende her. Und das hat ja, wie man inzwischen weiß, doch wohl immer einiges mit dem Aufkreuzen der Roten Armee zu tun. Die Bourgeoisie sollte sich also nicht zu früh freuen; kann sein, das Ende ist letztlich IHR Ende.

(Der Text ist entnommen aus meinem neuen Buch: „Mit Demokraten reden. Ein Leitgefasel“. Erscheint 1812 in der Cotta’schen Verlagsbuchhandlung Tübingen, Preis: 16 Groschen.)

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JOKER (2019) von Todd Phillips

Jemand meinte, er fand den Film deswegen gut, weil der Alltag darin ausnahmsweise einmal aus der Perspektive der Armen, der Verlierer der Gesellschaft gezeigt werde, die sich gegen die Reichen, die arroganten Gewinnertypen, die Erfolgs-Arschlöcher wenden. Genau das Gegenteil ist der Fall:
Der Joker wird so dargestellt, wie sich der Großbürger, der liberale Fan von gemäßigter Umverteilung, von Charity und staatlicher Aufsicht über „asoziale Elemente“ ein Opfer ihrer Gesellschaft, einen Verrückten vorstellt. Der Joker wird als Bedrohung gezeigt, in ihm lauert die Gefahr für die Reichen; deshalb handelt es sich bei der Erzählperspektive in diesem Film um die Perspektive des sozialdemokratischen Bourgeois, der seine Mitwelt vor der Rache der Verlierer in der von ihm verteidigten Gesellschaft warnen will.

Denn wenn, so das Credo, der Verlierer zuviel verliert, verliert auch der Reiche – zum Beispiel sein Leben. Deshalb stellt sich der Film selbstlos in den Dienst der cineastischen Sozialarbeit: vor den Gefahren, die vom Pöbel ausgehen, wird gewarnt; die gesamte Joker-Existenz wird lediglich als unerfreulich wahrgenommen, als ein hässlicher Schandfleck – von anderen, wie von ihm selbst. Die Mitglieder der herrschenden Klasse im Kapitalismus, das zeigt sich hier entschieden, können bzw. wollen sich den Kampf gegen ihr System immer nur als unreflektierte, aus Gefühlschaos resultierende Anarcho-Revolte von Kranken oder gewaltgeilen Irren vorstellen, als eine von hirnlosen Gaunern, die ohne Plan auf einzelne Kapitalisten – oder Menschen, die sie für solche halten – losgehen, statt als geschulte Kommunisten die saubere Gesamt-Exekution der bürgerlichen Gesellschaft zu planen und durchzuführen. (Deshalb bekommen ja auch Leute wie Handke und Jelinek den Nobelpreis: zornige Spinner und vor Feinfühligkeit fast zerfallende Poetinnen, denen man anmerkt, dass ihre politischen Äußerungen ein Pfeifen im Keller sind und dass ihre Phantasien, wie ausgeklügelt sie auch sein mögen, niemals Politik werden können. Man belohnt und belobigt die „radikalen Querdenker“, die Künstler, die der Gesellschaft – jetzt aber mal so richtig – den Spiegel vorhallten nur zu gerne, weil sie und ihre Kunst immer auf sehr angenehme Weise ohne Konsequenzen bleiben.)

Aber die Ideologie des Erfolgs, die Arroganz der Gewinnertypen, gegen die sich der Joker bzw. der Film angeblich wendet, drückt sich selbst noch aus in der Konzeption des Films als Zerrbild des bürgerlichen Opportunismus, als – negative – „Karriere“: der Joker darf nicht einfach auf dem Sofa vor dem Fernseher dahindümpeln, nein, er muss unbedingt ganz unten ankommen, sich immer weiter in den Schwachsinn flüchten, damit wir, die verblödeten Zuschauer, die das soziale Allheilmittel und die Katharsis ausgerechnet im Popcornkino erwarten, endlich kapieren, wie schlimm es steht mit den Ausgegrenzten. Aber das wissen wir längst.
Trotzdem muss der Joker dieses Films unbedingt das Role Model abgeben für die Loser und Kranken, für die Ausgestoßenen und Unbefriedigten; das ist seine Motivation, sein einziger Antrieb. Er selbst sieht sich in seinen einsamen Tagträumereien als großes Talent, als Heiland der darbenden, verarschten Massen, als verkanntes Comedy-Genie, als Anstachler der Revoltenwoller. Aber warum überhaupt? Man erfährt es nicht. Millionen Menschen erleiden das Schicksal des Jokers (und schlimmere) und gehen trotzdem nicht auf Passanten los. Dieses Role Model ist konzipiert von genau jener Ideologie, die eben ansonsten dazu da ist, das Krankmachende, das Gewinner und Verlierer hervorbringende Konkurrenzsystem, den Schwachsinn, die Verarschung der Massen, die ungehemmte Produktion von Jokers, das Leid von Millionen in der liberalen Gesellschaft zu rechtfertigen.

Natürlich bietet der Film die 1 zu 1 Identifikation für die „Unverstandenen“, die Gamer und Anarcho-Teens, aber das ist der Trick, denn er tut das so schlecht wie möglich: er will jugendliche Unzufriedenheit in gesellschaftlich irrelevante Amok-Phantasien kanalisieren. Aber Menschen, die diese Gesellschaft mit bestem Wissen und Gewissen hassen, sind nicht einfach Kranke und Wahnsinnige, sondern vernünftig und deshalb Kommunisten und keine Clowns. Der Amok-Depp, der wirkungslos um sich wütende Terrorist, dass ist schon immer die bourgeoise Idealvorstellung vom „Kampf gegens System“ gewesen: Der Kapitalistenklasse sind 1000 Jokers lieber als ein Lenin.

Jokers Hass nämlich bekommt nicht die Gelegenheit, als richtig bestätigt zu werden; seine Gewalt kann sich nicht legitimieren, weil ihm der institutionelle Rückhalt – also etwa eine den Generalstreik organisierende revolutionäre Gewerkschaft, eine Kommunistische Partei im Aufstieg oder gar an der Macht – fehlt, und muss deshalb in eine die Ohnmacht und den Irrsinn nur noch verstärkende, den niedrigsten Bedürfnissen nachgebende, völlig subjektivistische Impulsivität münden, also im anarchistischen Komplett-Elend.
Die Geschichte des Jokers ist ein Bildunsgroman, aber ohne Bildung; ein Entwicklungsroman der Rückentwicklung. In einer (natürlich nicht existenten) alternativen Version des Films lässt Joker sich in der U-Bahn nicht provozieren, nimmt den Packen auf sich, erkennt die Realität, sieht ein, wird also vernünftig – und setzt sich, statt zum lahmen Epigonen von Leatherface herunterzukommen, an den Schreibtisch, um ein Buch mit dem Titel „Kommunismus für Erwachsene“ zu schreiben oder fängt als Kulturredakteur bei der FAZ an, wo er bolschewistische Artikel veröffentlicht.

Die schnöde Version aber, die derzeit in den Kinos läuft ist Gregor Gysis erhobener Zeigefinger als Film; ein zweistündiges „Denkt mal an die Kinder, Armen, Schwachen, Kranken“; eine Verständnissinnigkeit mit den Mitteln des Splatters; ein schlechtes Teenie-Meme auf zwei Stunden aufgebläht; Terminator 3 in blöd; Appell statt Kunst; Fight Club für Doofe.
Der Film bebildert lediglich die Sorgen der herrschenden Klasse: „Seht, was passiert wenn ihr Kranke mies behandelt und den städtischen Sozial-Etat kürzt: Chaos bricht aus und wir müssen dann wieder Charity machen. Batman, eile zur Hülf!“.
Die liberale Elite des Showgeschäfts klopft sich mit diesem Film auf die eigene Schulter, verleiht diesem Rotz den Goldenen Löwen in Venedig und dünkt sich dabei wohl noch rebellisch oder gar revolutionär.
Joker aber, das ist der Weltdepp zu U-Bahn. Er ist Andreas Baader, seine Clowntruppe die RAF, und Thomas Wayne Hans-Martin Schleyer (dessen Sohn, Batman, dann später Robert Habeck, das personifizierte schlechte Gewissen der Bourgeoisie, wird).

Die Vorlage war vielverprechend – was ein fähiger Resgisseur wie David Fincher daraus hätte machen können, lässt sich erahnen, wenn man an Fight Club denkt. Die Ausgangssituation der Story hat Potenzial, aber dieser Film setzt seine Idee ästhetisch miserabel um. Wer Protagonisten sehen will, die es richtig machen, die ihren völlig gerechtfertigten Hass auf die Gesellschaft auf gekonnte Weise, also produktiv einsetzen, dem seien die grandiosen bolschewistischen Meisterwerke „Now You See Me – Die Unfassbaren“ von Louis Leterrier und natürlich David Finchers „Verblendung“ empfohlen. In denen geht es darum, was Disziplin und Arbeit erwirken können, wenn sie richtig, nämlich zum sittlichen Zweck betrieben werden.

Joker. Regie: Todd Phillips. Mit Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Zazie Beetz. 122 Minuten; im Kino seit 10.10. 2019.

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Referenzen reloaded

Auch weiterhin Programm: Stalinismus ohne Augenzwinkern

Ist dieser Lyzis wirklich so schlimm und grauenvoll? Ja, ist er – da ist sich das Volk einig. Es hat zwar nichts von ihm gelesen, geschweige denn begriffen, aber das Urteil ist eindeutig: schuldig, egal in welcher Anklage.
Er wird auch weiterhin alles dafür tun, diesem Urteil gerecht zu werden. (mehr…)

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Referenzen

Anderleuts Kommentare über einen selbst aufzubereiten und zur Schau zu stellen, hat prinzipiell etwas von dieser Klappentext-Referenzen-Ekelhaftigkeit, die jeder vernünftige Mensch zurecht verachtet, weil sie bloße Reklame ist, aber so tut, als seien die für diese bezahlten Lobpreiser der eigenen Scheiße unabhängige Gütesiegel-Vergeber. Auf jedem zweiten Roman eines US-Schriftstellers prangt inzwischen schon auf dem Cover eine fette Empfehlung von Stephen King persönlich, die feststellt, wie genial und großartig der betreffende Autor sei; das wird natürlich schnell lächerlich, denn von Leuten, die prinzipiell alles super finden, will kein vernünftiger Mensch gelobt werden. Im Falle dieses Blogs jedoch ist es genau umgekehrt: Ich kenne und mag all diese Leute nicht, die sich in den letzten knapp zwei Jahren bemüßigt gefühlt haben, ihren stumpfen, irrelevanten Senf zu mir abzugeben – zudem soll die Sammlung der Kommentare von meinungsbesitzenden Idioten, Argumentierlehrlingen und Sittlichkeitsverpestern keine Empfehlung sein, sondern ein entzückendes Panorama der Zustände des gegenwärtigen deutschlinken Bewusstseins und der stupidesten Stämme von Bloginteressierten aller Klassen und Richtungen liefern. Wenn sie schon nichts kapieren, so nutzt man sie wenigstens zu Bespaßungszwecken.

Auch eine solche Anthologie des Hirnausflusses gelangweilter Gaffer und Geiferer hat natürlich die Anmutung einer stolzen Präsentation der Jagdtrophäen erfolgreichen „Getrolles“ – Trolle aber, gemeinsam mit den sogenannten Fakes die Juden des Internets, gibt es nicht. Hieß es früher noch „Kauft nicht beim Juden“, grunzen dieselben debilen Faschisten heute siebentausend mal pro Tag in sämtlichen Internetforen und Blogs die Phrase „Don‘t feed the troll“; die Funktion ist in beiden Fällen dieselbe: das Nichtpassende, Inkommensurable, Unbegriffene, Heimatlose, Nomadische, Unauthentische (nichts anderes heisst „Fake“), Künstliche, Wurzellose, Volksferne, Undeutsche soll qua Verniedlichung oder direkter Vernichtung als abgeschmackt, albern, überflüssig entwertet werden. Trolle und Fakes (vgl. auch sogenannte „Offtopic“-Beiträge, wobei immer ausgerechnet jene Kretins, die der „Themen“-Ideologie zum Opfer gefallen sind, bestimmen, was off- und ontopic zu sein haben) werden deshalb, wo nicht direkt vom zuständigen Administrator-Blockwart gelöscht, zumindest der Regressivität des Volkszorns preisgegeben.

Trolle sind deshalb weit höher zu bewerten als jener niederste Abschaum bürgerlicher Engagement-Barbarei – die notorische Landplage namens Blogger –, denn Trolle produzieren Reaktionen, die es sonst nicht gegeben hätte, betreiben also objektiv eine Form von Sozialwissenschaft und erzeugen zudem noch Zwietracht, also Klassenkampf (bei welchem sich dann auch zeigt, dass die wahren Trolle in Wirklichkeit jene sind, die es sich unterm Dach der ordnungsgemäßen „Seriosität“, die nur eine weitere Formel für nachdrücklich ausgeübtes Unrecht darstellt, bequem gemacht haben – die Seriösen sind es, die mit ihrer Verteidigung elender Verhältnisse letztlich die vernünftige Sache immer wieder untergraben, Leute verarschen, Wahrheit vereiteln, Dinge nicht ernst nehmen usw.).

Der Troll erinnert den Mob an seine eigene Dummheit, das darf nicht sein, deswegen muss er weg, oder besser noch: „raus“, so wie in Deutschland grundsätzlich immer alles, am besten „sofort“, RAUS muss: „Ausländer raus!“ (Nazis), „Nazis raus!“ (Antifa), „Bundeswehr raus aus Afghanistan!“ (Die Linke), „Die Linke raus aus den Parlamenten!“ (CDU), kulminierend im Ausverkaufsspruch Nummer eins des deutschen Einzelhandels „Alles muss raus!“

In Wahrheit muss natürlich nichts raus, im Gegenteil, alles muss rein, und zwar am besten direkt hier in den Blog, dem progressiven Ansinnen nachkommend, immer wieder jene Idioten vorzuführen, die ihre degenerierte Begriffsgrütze weiterhin gnadenlos unters Volk scheißen:

„In der Sicht von L[yzis] W[elt] (und mancher prosowjetischen linken Strömung) ist jegliche Kritik an der Politik der Bolschewiki, wie sie jeweils gerade war, und das war ja auch nicht gerade linear, so sagen wir mal von der Zeit vor den April-Thesen bis zum Sieg Stalins, immer per definitionem „konter“revolutionär, denn es gilt ja umgekehrt, daß die Partei immer Recht hatte. Ist doch ganz einfach, oder?“

Neoprene, anarchistischer GSP-Blogger

„wobei lyzis wahrscheinlich eher ein troll ist, der mit seinem stalinismus leute ärgern möchte. oder er ist wirklich verrückt.“

Bigmouth, Blogger und Psychiater

„Dieser Blog beinhaltet mit Abstand den größten politischen Schwachsinn dem ich in meinem jungen Leben bisher begegnet bin. Aber was will man auch erwarten bei einem Blog, bei dem sich der Verantwortliche selbst als „Väterchen Administrator“ betitelt. Ihr tut mir Leid, wirklich, aus tiefstem Herzen.“

„Luemel“, ein User des „Gulli-Boards“

„du bist echt ne geile mischung aus heterosexistischem asipunk und spiessigen politphilosophenbeamtentum.“

N.N.

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